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Office Porträt: An diesem Arbeitsplatz trifft sich die Welt

Gabriela Schott, Assistentin von Dr. Jochen Köckler, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Messe AG, Hannover: Die Karriere der Hannoveranerin Gabriela Schott ist eng mit ihrer Heimatstadt verbunden: Als Assistentin des Vorstandsvorsitzenden bei der Deutschen Messe AG arbeitet sie an der Zukunft der Weltwirtschaft mit. Und das mit einem Chef, für den Gelassenheit ein Geheimrezept des Erfolgs zu sein scheint.

Gabriela Schott

„Bei uns haben alle mit dem Gelingen des Unternehmens zu tun, dieses Gefühl verbindet uns“, sagt Vorstandsassistentin Gabriela Schott über ihre Arbeit bei der Deutschen Messe AG in Hannover. Das ganze Porträt lesen Sie in working@office 08 | 2018.

Office Porträt: An diesem Arbeitsplatz trifft sich die Welt

Eigentlich kann man sich gar nicht vorstellen, wie dieses Aufgabenspektrum zu bewältigen sein soll. Das ganze Jahr über Messen und Ausstellungen, in messefreien Zeiten Pop-Konzerte und Firmenveranstaltungen, auch mal ein Kirchentag oder eine Wahl-Location, wie zuletzt für türkische Wähler in Deutschland: Das riesige Gelände der Deutschen Messe AG will möglichst non-stop „bespielt“ sein. Gabriela Schott arbeitet dem Vorsitzenden des Messevorstands, Dr. Jochen Köckler, zu und beide sind sich ziemlich einig in punkto Motivation. Sie sagt von ihm: „Man muss ein Tausendsassa sein, um das alles zu bewältigen“, er sagt von ihr: „Ich schätze ihre Flexibilität, Agilität, Coolness“ – da schwingen zwei auf einer Wellenlänge.

Die Deutsche Messe AG – das ist ein Name, der klingt und der Geschichte hat. Gerade mal zwei Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs, im August 1947, wurde die Deutsche Messe- und Ausstellungs-A. G. ins Handelsregister eingetragen, zwei Tage später startete die erste Export-Messe 1947 Hannover. Fünf Ausstellungshallen, knapp 750.000 Besucher aus 53 Ländern, 1.934 Exportverträge in den Büchern der rund 1.300 Aussteller – ein Rekord schon damals, der den wirtschaftlichen Wiederaufbau in Deutschland einläutete. Heute, 71 Jahre nach dieser Premiere, ist der größte Messeplatz der Welt noch immer gut für Superlative – und für Premieren der besonderen Art. Denn wenn ein so etablierter Branchen-Treff wie die CEBIT vom angestammten Platz im Kalender drei Monate nach hinten rutscht – vom März in den Juni – dann ist das eine Art Neustart. Mit neuem Konzept ist die Leitmesse der Digital-Technologie in diesem Jahr gerade erst erfolgreich über die Bühne gegangen, als „Europas Business-Festival für Innovation und Digitalisierung“. 

Die Deutsche Messe

Seit 1947 ist die Deutsche Messe am Standort Hannover ein weltweit führender Anbieter von Investitionsgütermessen, aber auch im Bereich Personalfachmessen und Verbraucherausstellungen. Leitmessen wie die HANNOVER MESSE, die CEBIT, die AGRITECHNICA, die IAA Nutzfahrzeuge und viele mehr machen den Messeplatz weit über Deutschland hinaus bekannt.

Mit rund 60 Veranstaltungen im Jahr 2017, zwei Millionen Besuchern und 30.000 Ausstellern ist die Deutsche Messe einer der Top-Messeplätze der Welt. Neben Messen im Inland organisiert die Deutsche Messe AG auf der Grundlage ihres Portfolios mehr als 40 Veranstaltungen außerhalb Deutschlands. So ist die AG unter anderem mit eigenen Tochterfirmen in China, der Türkei, Italien, den USA, Australien und Mexiko vertreten.

Regulär beschäftigte die Deutsche Messe AG 2017 mehr als 1.200 Mitarbeiter. Seit Juli 2017 ist Dr. Jochen Köckler Vorstandsvorsitzender der Deutschen Messe AG. Seine Pläne für die Zukunft: „Wir wollen die Präsenz und Ausstrahlungskraft unserer Messen über die reine Zeit der Veranstaltung hinaus verlängern, um unseren Kunden eine ganzjährige Geschäftsanbahnung live auf Messen und auf digitalen Kanälen anbieten zu können.“

Kein Elfenbeinturm, sondern mittendrin

Wie fühlt es sich an, bei einem weltweit agierenden Unternehmen mit einem so gewaltigen Portfolio (siehe Kasten) beschäftigt zu sein? Jedenfalls nicht wie ein kleines Rad im Getriebe, sagt Gabriela Schott, die seit 2003 dabei ist, sondern im Gegenteil, „hier haben alle mit dem Gelingen des Unternehmens zu tun, dieses Gefühl verbindet uns“. Als Mitarbeiterin im Büro des Vorstandsvorsitzenden ist sie besonders nah am Geschehen, erlebt und steuert richtungsweisende Entscheidungen mit. Sie nennt das „Helikopter-Perspektive“, und das liegt sicher nicht nur daran, dass sie mit dem Vorstand im 17. Stock des Messeturms arbeitet. „Ich habe so ziemlich alles im Blick, wenn auch nicht immer mit der gleichen Projekttiefe“, aber das kann und muss ja auch gar nicht sein. Ihr Chef, Dr. Jochen Köckler, hat den Vorsitz des mittlerweile dreiköpfigen Vorstands im Juli letzten Jahres übernommen, mit ihm arbeiten dort Oliver Frese und Dr. Andreas Gruchow. Die Zusammenarbeit im Vorstand erlebt sie als transparent und kollaborativ. „Ich fühle mich nicht wie in einem Elfenbeinturm, sondern deutlich vernetzter und zugleich authentischer als früher. Ich kann hier ich sein, das tut mir gut.“ 

Das ganze Porträt lesen Sie in working@office 08 | 2018. Hier geht es zum Gratis-Test ...

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