Produktivität, Schlaf
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Produktiv bleiben

Das Gefühl wird jeder kennen: Nach einer Nacht mit wenig Schlaf fühlt man sich nicht richtig produktiv. Stressige Situationen auf der Arbeit können uns zusätzlich belasten und einen erholsamen Schlaf stören. Eine klare Erkenntnis aus der Forschung: Homeoffice wirkt sich positiv auf unsere Erholung aus.

Pendeln kann unseren Körperrhythmus empfindlich stören. Bereitschaftsdienst, Schichtdienst oder verspätete Züge können Stress auslösen. Bis man am Abend zur Ruhe kommt, dauert es. Doch auch Herausforderungen auf der Arbeit nehmen viele Angestellte mit ins Bett. Alpträume oder Einschlafprobleme sind die Folge. Schlafentzug nimmt zu und kann sogar chronische Leiden nach sich ziehen.

Mobiles Arbeiten fördert gesunden Schlaf

Seit Jahren wandelt sich die Arbeitswelt, denn die Digitalisierung hält Einzug. So können auch Personen eingestellt werden, die nicht am Standort des Unternehmens wohnen. Virtuelle Meetings und digitales Onboarding machen es möglich. Tipps für Digitalkonferenzen gibt es hier. Das Anreisen zum Arbeitsplatz entfällt. Morgens können Arbeitnehmer sich also ausgeruht an den Schreibtisch setzen und sind auch früher im Feierabend. Das Homeoffice fördert in gewissem Maße also auch unsere Gesundheit.

Wichtig ist nur, dass Sie sich mit der Arbeitssituation Wohlfühlen. Wenn Sie im Office besser arbeiten können als zuhause, ist das völlig im Ordnung. Beachten Sie nur, regelmäßige Pausen zu machen und das Stresslevel, genau so wie im Homeoffice, gering zu halten. 

Wie wirkt sich Stress auf den Körper aus?

Langanhaltender Stress ist gesundheitsschädlich. Psychische und physische Probleme treten auf. Stress ist also keine Krankheit, macht aber krank. Stress äußert sich in folgenden Symptomen.

- Konzentrationsmangel

- Nervosität (Fuß-Wippen)

- Magen-Darm-Probleme

- Schlafprobleme

- Schwaches Immunsystem

Um Stress auf der Arbeit ein wenig zu vermeiden, sollten Sie unbedingt regelmäßige Pausen einlegen. Das hilft nicht nur gegen Stress, sondern fördert zudem die Gesundheit. Weitere Auswirkungen von Stress in Kombination mit Schlafmangel erhalten Sie hier.

Das richtige Bett für gesunden Schlaf

Zu weich oder zu hart: Wenn die Matratze nicht zum Körpergewicht passt, schläft es sich in der Regel schlecht. Ein hochwertiges Bett ist also unverzichtbar. Wer in einem Bett schläft, das nicht die optimale Regeneration schenkt, schaden Sie Geist und Körper. In "irgendeinem" Bett schläft es sich zwar auch, aber am nächsten Tag drohen Rückenschmerzen. Vor allem für Angestellte im Büro ist ein fitter Rücken das A und O.

Besonders beliebt sind seit Jahren Boxspringbetten. Zwei Matratzen übereinander versprechen höchsten Schlafkomfort und ein extrem gutes Liegegefühl. Polsterungen und Kopfteil machen das Bett zudem zu einem Hingucker im Schlafzimmer. So können Sie sich richtig wohlfühlen.

Tipps für einen erholsamen Schlaf

Es gibt simple Tricks, mit denen Sie eine erholsame Nacht verbringen. Dazu gehört ein regelmässiger Tagesrhythmus. Versuchen Sie Routinen wie feste Essenszeiten oder einen täglichen Spaziergang einzuhalten. Am besten geht man unter der Woche zu einer festen Schlafenszeit ins Bett. Dann ist der Körper auf die Erholung eingestellt.

Geräte wie Smartphones und TV sollten nicht im Schlafzimmer liegen. Legen Sie das Handy spätestens 30 Minuten vor dem Schlafengehen beiseite. Lesen Sie lieber noch ein paar Seiten in einem Buch. Das kann auch ein schönes Einschlafritual sein, um Schlafstörungen vorzubeugen. Wer noch in eine gute Geschichte abtaucht, kann Alltagssorgen besser hinter sich lassen und besser durchschlafen.

Sport ist generell gut, um abzuschalten und den Körper auszupowern. Es darf aber auch ein abendlicher Spaziergang sein.

Arbeitnehmer sollten versuchen, Stressquellen zu reduzieren. Stapeln sich rechts und links die To Dos auf dem Schreibtisch, ist es an der Zeit auch mal Nein zu sagen. Warum uns Nein sagen oft so schwerfällt.

Tipps für eine gute Nacht: Vorbereitung ist alles

Hinlegen, einschlafen, erholt aufwachen: Es könnte so einfach sein. Doch eine gute Nacht kann man vorbereiten. Wichtig ist ein dunkles, kühles Schlafzimmer mit beruhigenden Accessoires. Das Bett sollte eine gute Matratze aufweisen. Sollte es mit dem Einschlafen nicht klappen, bringt es nichts, sich im Bett zu wälzen. Lieber aufstehen und sich ablenken. Das stoppt auch das Gedankenkarussel.

Viele halten Mittags ein kleines Schläfchen oder betreiben Power Napping. An für sich kann das gut sein und neue Energie für den Nachmittag liefern. Allerdings sind einige Powernapper nach einem Mittagsschlaf zu ausgeruht und finden abends nicht mehr in den Schlaf. Unruhe und Grübeln sind vorprogrammiert. Verzichten Sie lieber auf den Mittagschlaf und verkürzen die Ruhephase auf 10 Minuten, in denen Sie wirklich konsequent die Augen zu machen.

Was sollte man machen, wenn man unter Schlafstörungen leidet?

Wenn alle Tipps nicht greifen und die Schlafqualität leidet, sollte man auf Ursachenforschung gehen. Wenn Stunden Schlaf fehlen, werden wir unkonzentriert und im schlimmsten Fall krank. Schlafstörung wird oft unterschätzt - mit fatalen Folgen. Im Zweifelsfall muss die Störung behandelt werden, um endlich wieder durchschlafen zu können und am Morgen erholt aufzuwachen.

Achtsamkeitsübungen, Meditation oder Entspannungs-Yoga sind weitere gute Mittel, um zur Ruhe zu kommen und Momente der Stille zu genießen, bevor es in einen erholsamen Schlaf geht.

FAQ: Produktiv bleiben

Wie äußert sich Stress im Körper?

Ist der Körper langfristigem Stress ausgesetzt, ist das gesundheitsschädlich und kann sich verschieden äußern. Symptome können Schlafmangel, Konzentrationsmangel, Nervosität, Magen-Darm-Probleme oder ein schwaches Immunsystem sein.

Ein richtiges Bett ist für die Erholung das A und O. Dazu gehört vor allem eine hochwertige Matratze, die zum Körpergewicht passt. Auch Boxspringbetten werden immer beliebter, da zwei aufeinander gestapelte Matratzen ein gutes Schlafgefühl und hohen Liegekomfort versprechen.

Wichtig sind vor allem regelmäßige Pausen und eine klare Trennung zwischen Privatem und Beruflichen. Die beiden Bereiche sollten klar voneinander getrennt werden, sodass Feierabend auch wirklich Feierabend bedeutet und dann auch abgeschaltet werden kann.

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