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Privat- und Berufsleben vermischen sich zunehmend

Eine Umfrage der Personalberatung Michael Page zeigt, dass Arbeitnehmer immer weniger Grenzen zwischen ihrem Privatleben und ihrem Job ziehen.

Umfrage Michael Page

57 Prozent aller Teilnehmer der Umfrage von Michael Page waren sich darin einig, dass mobile Endgeräte sich negativ auf ihre Work-Life-Balance auswirken.

Bei der Working Life-Studie wurden 669 Personen aus 18 europäischen Ländern befragt. Vor allem der Einsatz mobiler Endgeräte, die eine flexible Arbeitsplatzgestaltung ermöglichen, trage dazu bei, dass die beiden Bereiche zunehmend verschwimmen.

Die Teilnehmer der Studie gaben zu 65 Prozent an, berufliche E-Mails auch während ihrer Freizeit zu checken, am Wochenende sind es 52 Prozent. Als Gründe gaben 58 Prozent der Befragten an, dass es Teil ihres beruflichen Anforderungsprofils sei, permanent erreichbar zu sein. 27 Prozent der Befragten hingegen fühlten sich ihren Vorgesetzten und Kollegen gegenüber verpflichtet, weil sie befürchten, dass ihr Ansehen ansonsten Schaden nehmen könnte.

Die zur Verfügung gestellten Endgeräte fördern diesen Mechanismus. 78 Prozent aller Befragten waren im Besitz eines Dienst-Laptops, 70 Prozent eines Diensthandys. Letztere werden zu 48 Prozent sowohl zu beruflichen Zwecken als auch im privaten Umfeld genutzt.

Eine ständige Erreichbarkeit ist trotzdem kein Muss. „Trotz Firmenhandy müssen Arbeitnehmer in der Regel nicht rund um die Uhr erreichbar sein“, weiß Nils Richter, Senior Executive Director bei Michael Page. „Arbeitnehmer sollten sich und ihrem Chef klare Grenzen setzen und sich nach Feierabend regelmäßig bewusste Auszeiten nehmen – ohne schlechtes Gewissen. Bereits nach kurzen Pausen starten wir kreativer und konzentrierter wieder in die Arbeit, da der Stresspegel sinkt.“

57 Prozent aller Teilnehmer waren sich darin einig, dass mobile Endgeräte sich negativ auf ihre Work-Life-Balance auswirken, gleichzeitig wird die örtliche Flexibilität geschätzt. 64 Prozent sind davon überzeugt, dass die Vorteile des mobilen Arbeitens überwiegen und dieses einen positiven Einfluss auf ihr Leben hat.

Auch auf der persönlichen Ebene hat der Job starke Auswirkungen auf unser Leben: Mehr als die Hälfte aller Studien-Teilnehmer hat im Freundeskreis mindestens einen Arbeitskollegen, während 41 Prozent nach der Arbeit gemeinsam mit Kollegen ausgehen oder Sport treiben. „Arbeitgeber können diese Entwicklung nur begrüßen“, erläutert Nils Richter. „Denn Aktivitäten außerhalb der Arbeitszeit erhöhen den Teamzusammenhalt. Mitarbeiter, die sich auch privat gut verstehen, sorgen für ein besseres Arbeitsklima und damit am Ende des Tages für mehr Produktivität und Innovation.“

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