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Schutz vor Krankheiten am Arbeitsplatz

Die Zahl der berufsbezogenen Krankheiten steigt laut der Statistik der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DKUV). So wurde 2016 ein Anstieg um 5,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet – das sind insgesamt 80.029 Fälle.

Das Arbeitsschutzgesetz sieht vor, dass Betriebe zum Schutz der Gesundheit ihrer Mitarbeiter eine sogenannte Gefährdungsbeurteilung durchführen. "Hilfe bei der Erstellung finden Arbeitgeber bei den Aufsichtsbehörden der Länder, beispielsweise bei den Gewerbeaufsichtsämtern oder Landesämtern für Arbeitsschutz", weiß Matthias Schenk von der NÜRNBERGER Versicherung. Wird ein mögliches Risiko indentifiziert, müssen entsprechende Schutzmaßnahmen dagegen eingeleitet werden – und der gesamte Prozess schriftlich festgehalten.

"Hält er sich nicht an diese Vorgaben, kann die Aufsichtsbehörde im schlimmsten Fall dafür sorgen, dass die betroffene Tätigkeit nicht mehr ausgeübt werden darf oder Anlagen stillstehen müssen", warnt Schenk. Vor allem im Büro, aber auch in körperlich fordernden Berufen wie Bau und Handwerk, sind Muskel-Skelett-Erkrankungen die häufigste Ursache von Arbeitsausfällen in Deutschland – insgesamt verursachen sie fast jeden vierten Arbeitsausfall. Dauersitzen sowie schweres Heben oder Tragen gehen vor allem zu Lasten des Rückens.

"Bei allen Tätigkeiten ist es daher wichtig, auf einen Ausgleich zu achten, damit nicht immer die gleichen Muskeln oder Knochen belastet werden", erläutert Schenk. Deshalb sollte man im Büro auf ausreichend Bewegung und auf die ergonomische Gestaltung des Arbeitsumfeldes achten. Aber auch weniger Lärm, entsprechende Beleuchtung und ein gutes Raumklima sind wichtig. Flexible Arbeitszeiten und ausreichende Pausen steigern zudem die Leistungsfähigkeit und verringern Belastungen.

Neben Prävention kann eine Absicherung vor Arbeitsausfällen die Betriebe vor finanziellen Einbußen schützen. In der kombinierten Gruppen- und Unfallversicherung der NÜRNBERGER ist eine Fremd- und Eigenversicherung enthalten. So erhalten Mitarbeiter im Schadensfall z.B. Krankenhaustagegeld, Leistungen bei Invalidität oder eine Unfallrente. Arbeitgeber bekommen einen finanziellen Ausgleich, wenn es darum geht, den Mitarbeiter zu ersetzen. Für Mitarbeiter entfällt dabei die Gesundheitsprüfung. "Mit solchen Social Benefits verbessern Unternehmen nebenbei auch ihr Arbeitgeberimage und steigern die Motivation ihrer Arbeitnehmer. Ein klassische Win-Win-Situation", schließt Schenk.

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