Menu

Oh Du stressfreie Weihnachtszeit

Eigentlich ist die Weihnachtszeit die schönste Zeit des Jahres. Weihnachten ist das Fest der Liebe und Besinnlichkeit, eine geruhsame Zeit. Eigentlich.

Für viele Menschen sind die Tage vor den Feiertagen die stressigsten im Jahr. Warum?

Oh Du stressfreie Weihnachtszeit

Weil sich die meisten Familienmanager, Planer, Organisatoren selbst Stress bereiten und unter hohen Eigendruck setzen. Sie müssen planen, organisieren, vorbereiten - schließlich soll das Fest der Feste, mit allem was dazu gehört, perfekt sein. Hinzu häufen sich im Job, gerade zum Jahresende, wichtige Aufgaben. Auch soziale und private Verpflichtungen müssen noch in diesem Jahr erledigt werden.

Die Folge sind abgehetzte und entkräftete Dauergestresste, bei denen die Vorfreude auf Weihnachten auf der Strecke bleibt. Bei ihnen können kleinste Banalitäten zu Streits führen. Und schnell wird aus der Feiertagslust, der Feiertagsfrust und ein bitterer Nachgeschmack für alle Beteiligten.
Wie sich dieser vermeiden lässt, wissen die Psychotherapeuten und Psychologen der Dr. Ebel Fachkliniken für Psychosomatik und Psychotherapie. Sie haben zehn hilfreiche Tipps zusammengestellt, die sie auch ihren Patienten mit auf den Weg geben würden.
Für Sie auch ohne Rezept:
 
Tipp 1

Schrauben Sie Ihren eigenen Perfektionismus herunter und lassen Sie Gelassenheit walten. Es muss nicht alles perfekt sein! Sie müssen nicht perfekt sein! Viel wichtiger ist es, die Zeit miteinander zu verbringen. Definieren Sie MITEINANDER doch mal gemeinsam!
 
Tipp 2
Specken Sie Erwartungen ab, die eigenen und die der anderen. Schließlich sind sie häufig subjektiv. Sprechen Sie offen in der Familie darüber. Erörtern Sie zum Beispiel gemeinsam die jeweiligen Vorstellungen zum Weihnachtsfest und legen Sie gemeinsam ein Ergebnis fest.
 
Tipp 3
Rückführung zum eigentlichen Sinn des Weihnachtsfestes. Machen Sie sich und anderen klar, dass es an Weihnachten nicht nur um Geschenke und Essen geht, sondern um die eigentliche Bedeutung des Festes: um Dankbarkeit, Gnade und Liebe. Warum feiern wir überhaupt Weihnachten - die heiligen und geweihten Nächte?
        
Tipp 4
Weniger ist mehr: Es liegt in der Natur der Sache, dass wir über Dinge, die uns gefallen, möglichst unbegrenzt verfügen wollen. Übermäßiger Konsum schließt Genuss aber nahezu aus. Besteht ein Überangebot an Genussreizen, wird es immer schwieriger, Genuss zu erleben. Eine gewisse Phase der Askese und Genussbeschränkung ist daher durchaus sinnvoll auch an den Feiertagen, um die „Highlights“ dann entsprechend zu würdigen.
 
Tipp 5

Die TO-DO-Liste wird immer länger? Warum eigentlich immer alles alleine vorbereiten? Wozu hat man die Familie und ihre Mitglieder? Verteilen Sie die Aufgaben zur Vorbereitung und entlasten Sie damit Ihre Schultern!
 
Tipp 6
Die Nerven liegen blank? Schlechte Laune macht sich breit? Sinkt die Frustrationstoleranz? Spätestens jetzt sollten Sie gegensteuern. Warten Sie nicht bis das Fass überläuft, sondern werden Sie sich Ihrer Stimmung bewusst. Wie geht es Ihnen gerade? Was fühlen Sie? Denn nur wer die Selbsterkenntnis hat, kann Fehler im Umgang mit sich und anderen vermeiden.
 
Tipp 7
Ganz entspannt im Hier und Jetzt: Auch eine Haltung der Achtsamkeit und der Dankbarkeit kann uns helfen, in diesen Zeiten großer emotionaler Turbulenzen und Ansprüche die kleinen Dinge wieder wahrzunehmen und zu schätzen. Eine Tasse Tee, ein Lächeln, ein ergreifendes Lied, ein gutes Gespräch…. Warten Sie nicht auf die „großen Momente“, genießen Sie im Hier und Jetzt!
 
Tipp 8
Belohnen Sie sich. Gönnen Sie sich etwas nur für sich. Die Aussicht auf etwas Gutes nach einem arbeitsreichen Tag tröstet die Seele. Nehmen Sie ein Wannenbad mit ätherischen Ölen, gehen Sie ins Kino oder genießen Sie ein Stück Ihrer Lieblingsschokolade während Sie Ihre Lieblingsmusik hören. Ihre Interessen und Ihre Zeit für sich sind gefragt!
 
Tipp 9
Thematisieren Sie Familienkonflikte und Familienärger keinesfalls an Weihnachten. „Was ich Dir schon immer mal sagen wollte, liebe Tante…“ – heben Sie sich das besser für später auf, schließlich feiern Sie das Fest des Friedens.
 
Tipp 10
Warum nicht auch mal Umdenken, Traditionen brechen und neue Traditionen schaffen?! Vielleicht muss der Baum in diesem Jahr nicht drei Meter hoch sein und echte Kerzen haben. Braucht es überhaupt einen Baum? Wie wäre es, wenn wir uns dieses Jahr gegenseitig nichts schenken? Haben Sie den Heiligabend schon einmal nicht Zuhause gefeiert? Alles ist erlaubt, wenn sich die Familienmitglieder einig sind und alle mitziehen.
 
Hier finden Sie weitere Informationen.

Weitere Artikel aus der Kategorie "Life"

career@office

Die Messe mit Kongress für Sekretärinnen und Assistentinnen

 

 

Ihre career@office 2019

05.09.2019: Köln, Congress-Centrum Nord

Weiterbildung

Seminare für Office-Professionals

Starten Sie durch in Richtung Erfolg! Seminare, Kongresse und Fernlehrgänge von A wie Ablage bis Z wie Zeitmanagement.

OFFICE SEMINARE hat garantiert das richtige Weiterbildungskonzept für Ihre Bedürfnisse. www.office-seminare.de