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Länger Lebensfreude

Die Rente ist sicher. Die Frage ist nur: ab wann und in welcher Höhe? Wir alle wünschen uns für unsere "besten Jahre" einen guten Lebensstandard. Und kaum einer will so lange arbeiten, bis er nicht mehr kann. Eigene Vorsorge wird deshalb immer wichtiger. Zeit für einen Kassensturz - bei jeder Generation.

Länger Lebensfreude

Die Rente ist sicher. Die Frage ist nur: ab wann und in welcher Höhe? Wir alle wünschen uns für unsere "besten Jahre" einen guten Lebensstandard. Und kaum einer will so lange arbeiten, bis er nicht mehr kann. Eigene Vorsorge wird deshalb immer wichtiger. Zeit für einen Kassensturz - bei jeder Generation.


Unsere Gesellschaft wird immer älter, und immer weniger Junge zahlen in die Rentenkassen ein. Das ist die Realität.




Ein erfüllter Ruhestand

Unsere Wünsche stehen auf einem ganz anderen Blatt: Wir wollen nicht nur Spaziergänge im Stadtpark und ab und zu Kaffee und Kuchen, sondern träumen von einem erfüllten Ruhestand mit Reisen und Kultur und Lebensfreude.


Doch wer vorzeitig aussteigt ...

Die Diskussion um die "Rente mit 70" geht am Thema vorbei. Das tatsächliche Renteneintrittsalter liegt heute bei nicht mal 61 Jahren. Doch wer vorzeitig aussteigt, den bestraft die gesetzliche Rentenversicherung - erst recht in den kommenden Jahren. Vor drei Jahren wurde die schrittweise Anhebung der Altersgrenze auf 67 beschlossen. Für jeden Monat, den wir früher als vorgesehen in Rente gehen, werden uns 0,3 Prozent abgezogen. Klingt nicht viel? Eine kleine Rechnung macht klar, was das für Ihre Lebensplanung bedeutet: Wer zum Beispiel ab 1964 geboren wurde und bereits ab 63 nicht mehr arbeiten will, bekommt 14,4 Prozent weniger – sein Leben lang! Und jetzt überlegen Sie, wie viele Jahre Sie mit 63 insgesamt schon gearbeitet haben. Ganz schön hart, nicht?


De facto eine Rentenkürzung

Diese Maßnahme wird nicht nur die treffen, die den Ruhestand von sich aus ein wenig vorziehen möchten. Auch künftig wird wohl nur eine Minderheit bis zum Erreichen der offiziellen Altersgrenze arbeiten. Einer der Gründe: Je älter man ist, desto schwerer ist es, seinen Job zu behalten – oder einen neuen zu finden.

Es ist eine Rentenkürzung. Und das ist noch nicht das Ende. Realistisch betrachtet geht es beim höheren Renteneintrittsalter nicht darum, dass wir alle länger arbeiten. Es geht schlicht darum, die Rentenkassen zu entlasten. Und ich bin sicher, dass wir uns noch auf einiges gefasst machen müssen. Auf einen Rentner kommen heute nur noch zwei aktive Beitragszahler. Die Altersgrenze wird sehr wahrscheinlich weiter angehoben.


Wovon leben Frauen und Männer im Alter?

Die gesetzliche Durchschnittsrente beträgt 848 Euro, bei Männern sind es 1.205, bei Frauen aber nur 577 Euro. 41 Prozent der Männer haben eine Betriebsrente, aber nur neun Prozent der Frauen. Männer haben zudem mehr Erwerbsjahre und viel häufiger zusätzlich eine betriebliche Altervorsorge und/oder eine private Rentenversicherung. Und: Frauen haben im Schnitt nur halb so viel Vermögen. Altersarmut ist für viele Frauen eine ganz konkrete Gefahr.


Auf keinen Fall verdrängen oder resignieren!

Machen Sie eine realistische Bestandsaufnahme und fragen Sie sich: Was habe ich zu erwarten, welche Ziele habe ich und was kann ich ab heute unternehmen, um sie zu erreichen? Möchten Sie sich einfach besser absichern, wollen Sie die Chance haben, doch früher aus dem Arbeitsleben auszusteigen? Überlegen Sie, ob sich für Ihre Altersvorsorge noch etwas abzweigen lässt. Vielleicht können Sie auch aus Erspartem Einmalzahlungen in eine private Rentenversicherung leisten. Wenn Sie ein Wertpapierdepot besitzen, prüfen Sie, ob es wirklich risikobewusst und flexibel aufgestellt ist.


Sie können noch viel erreichen

Wer seinen Job verloren hat, kann seine Abfindung ganz oder teilweise in eine Altersvorsorge-Lösung investieren. Damit können Sie wettmachen, wenn die gesetzliche Rente durch Arbeitslosigkeit oder die schlechtere Bezahlung im neuen Job zurückgeht.


Es ist nie zu früh und selten zu spät.

Wer entschlossen handelt, kann oft noch viel erreichen. Selbst wenn es nur noch ein paar Jahre bis zur Rente sind.


Über die Autorin

Constanze Hintze ist Geschäftsführerin bei Svea Kuschel und Kolleginnen - Finanzdienstleistungen für Frauen. Das Unternehmen mit Hauptsitz München existiert seit über 20 Jahren, weitere Niederlassungen befinden sich in Hamburg und im Rhein-Main-Gebiet.  

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