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Denkbarrieren abbauen: Das schaffe ich!

Gar nicht so einfach, in komplexen Zeiten eine eigene Richtung zu finden und auf diesem Weg auch noch erfolgreich zu sein. Alles eine Frage der Einstellung, sagt die Psychologin Carol Dweck. Sie ist überzeugt: Wer sein Selbstbild dynamisch verändert, erreicht seine Ziele – und wächst an sich selbst.

Denkbarrieren abbauen

Mit einem dynamischen Selbstbild lässt sich eine negative Denkspirale unterbrechen – und sogar ins Gegenteil verkehren, erklärt Entwicklungspsychologin Carol Dweck in ihrer Mindset-Theorie.

Denkbarrieren abbauen: Das schaffe ich!

Haben Sie ein besonderes Talent? Das könnte ein Handicap sein. Denn wer glaubt, eine Begabung für etwas zu besitzen, ist offenbar seltener bereit, in diesen Bereich Fleiß zu stecken oder noch dazulernen zu wollen. Das meint zumindest die amerikanische Psychologin Carol Dweck, die als Professorin an der privaten Stanford University in Kalifornien lehrt.

Ich kann’s oder ich kann’s eben nicht, dieses starre „Mindset“ – Denkweise – lähme die Bereitschaft, genügend Neugier und Begeisterung, Fleiß und Anstrengung zu entwickeln, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen, fand die renommierte Forscherin in zahlreichen Untersuchungen heraus. 

Das große Interesse der heute 72-Jährigen galt immer schon der Motivations- und Entwicklungspsychologie, ihre Erkenntnisse hat sie in Büchern und Vorträgen einem breiten – und meist dankbaren – Publikum nahe gebracht. Dankbar deshalb, weil ihre Botschaft von einem Gedankenkorsett befreit, das Erfolg als etwas definiert, das immer nur die anderen haben: „The New Psychology of Success“ lautete der Untertitel ihres US-Bestsellers „Mindset“ – in Deutschland erschien das Buch kürzlich aktualisiert unter dem Titel „Selbstbild. Wie unser Denken Erfolge oder Niederlagen bewirkt“ (Piper, 2017).

Darin erklärt die Psychologin ihre Theorie vom statischen und vom dynamischen Selbstbild: Das Maß an Beweglichkeit und Wandelbarkeit unser Denkweise über uns selbst sei ausschlaggebend für Erfolg – oder eben Misserfolg. Eine besondere Begabung für etwas zu haben verweist sie damit in puncto Wirkung in die zweite Reihe, denn zuerst kommt für die Motivationspsychologin die Begeisterungsfähigkeit für etwas, und der Glaube an die eigene Lernfähigkeit: „Die Forschungen, die ich seit 20 Jahren durchführe, haben den Beweis erbracht, dass die innere Einstellung [...] einen weitreichenden Einfluss darauf hat, [...] ob Sie der Mensch werden, der Sie sein wollen und ob Sie das erreichen, was Sie sich vornehmen.“

Glaubenssätze sind hoch wirksam

Das zu erreichen, was man sich vorgenommen hat; wir alle wissen, wie schwierig das sein kann. Ob Sport oder Essgewohnheiten, Finanzplanung oder Fortbildung, Karriere, Familie oder Partnerschaft – oft glauben wir einfach nur, in diesen Bereichen nicht wirklich erfolgreich sein zu können. Und führen als Begründung diverse Erfahrungen des Scheiterns an, manchmal auch nur vage Vermutungen – wie die, „dafür eben einfach nicht geschaffen zu sein“.

In der Psychologie spricht man von Glaubenssätzen, die in unser Selbstbild wie einzementiert sind und dort ein zerstörerisches Werk vollbringen, wieder und wieder – jeder Versuch, es eben doch zu schaffen, wird von dem Glaubenssatz „Du doch nicht!“ sabotiert. 

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