Menu

Cool-Down

Ob im beruflichen oder im privaten Alltag: Jeder von uns gerät immer wieder in Stresssituationen. Doch es gibt einfache Methoden, die schnell und effektiv helfen, nicht gleich den Kopf zu verlieren.

Cool-Down



Kai Rappenecker, Geschäftsführer der Motio Verbund GmbH, stellt drei Methoden zur Stressbewältigung vor.


1. Atementspannung

In einer akuten Stresssituation ist es hilfreich, bewusst fünf bis sechs Mal tief und langsam ein- und auszuatmen. Idealerweise sollten dabei auch die Muskeln, vor allem der Stressmuskel Nummer 1, die Schulterpartie, bei jedem Ausatmen gelockert werden.


Hintergrund: Ein kontrolliert langsamer und tiefer Atemrhythmus beeinflusst Herzschlag und Herzratenvariabilität positiv. Der freundliche Rat "Einmal tief durchzuatmen" ist daher

durchaus gerechtfertigt. Biathleten beispielsweise nutzen diese Technik, indem sie nach Fehlschüssen das Gewehr absetzen, ein bis zweimal tief durchatmen, um dann konzentrierter wieder anzusetzen.


2. Kontrollierte Muskelanspannung

Wer innerlich angespannt oder sogar wütend ist, kann sich schnell beruhigen, indem er die Hände für zirka fünf bis sieben Sekunden kräftig zu Faust ballt und im Wechsel wieder bewusst locker lässt und entspannt. Für einen positiven Effekt sind bereits ein bis zwei Wiederholungen ausreichend. Alternativ und "unsichtbarer im Alltag" geht das auch mit den Bein- bzw. Gesäßmuskeln.


Der Leistungssport hat aus der Progressiven Muskelrelaxation nach Jacobsen praktische Varianten entwickelt. Beispielsweise "verkrallen" sich Tennisspieler kurz in die Saiten eines Schlägers, wenn sie sich ärgern.


Hintergrund: Wir verspannen uns muskulär, wenn wir innerlich angespannt sind. Unsere Muskeln für zirka sieben Sekunden kräftig anzuspannen und anschließend wieder bewusst zu entspannen, löst Verspannungen, sorgt für Mehrdurchblutung und baut gleichzeitig auch die innere Spannung ab.


3. Visualisierung

Stress bzw. "negative Gedanken" abzubauen funktioniert auch, indem man einen kurzen Moment seine schönsten Erinnerungen vor dem inneren Auge Revue passieren lässt. Auch ein bevorstehendes freudiges Ereignis zu visualisieren beruhigt und entspannt. Dabei sollte dieser schöne Moment eine Weile bewusst genossen und neben inneren Bildern auch Gefühle oder Geräusche hervorgeholt werden. In Verbindung mit einer ruhigen, tiefen Atmung lockert diese Übung die angespannten Muskelpartien und auch innere (Denk-)Blockaden.


Hintergrund: Auch im Leistungssport setzen Sportler seit vielen Jahren auf Mentaltraining, um für einen Wettkampf innerlich stabil zu sein. Gleichzeitig lernen sie sich zu beruhigen und neu zu motivieren. Das "Tagträumen" funktioniert in alltäglichen Situationen, beispielsweise im Aufzug, am PC, beim Warten an der Ampel oder in der Kantinenschlange.


Weitere Informationen finden Sie unter: www.motio.de

Weitere Artikel aus der Kategorie "Life"

career@office

Die Messe mit Kongress für Sekretärinnen und Assistentinnen

 

 

Ihre career@office 2019

05.09.2019: Köln, Congress-Centrum Nord

Weiterbildung

Seminare für Office-Professionals

Starten Sie durch in Richtung Erfolg! Seminare, Kongresse und Fernlehrgänge von A wie Ablage bis Z wie Zeitmanagement.

OFFICE SEMINARE hat garantiert das richtige Weiterbildungskonzept für Ihre Bedürfnisse. www.office-seminare.de