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Warum mich Mentoring so fasziniert

Wenn mir jemand vor Jahren erzählt hätte, dass ich mich mal in einem Verein engagieren werde, hätte ich ihn für verrückt erklärt. Ich? Vereinsmensch? No way! Doch jetzt bin ich voller Freude beim GABAL-Verein engagiert, einem Netzwerk für Menschen, die sich mit Persönlichkeitsentwicklung, Weiterbildung und Führungskompetenz befassen.

Elisabeth Pine – Coach, Trainer, Speaker – und Mentor (www.elisabethpine.com).

Und plötzlich gehe ich freiwillig zu den Mitgliederversammlungen, unterstütze hin und wieder die Regionalgruppe, helfe bei Messen aus. Und seit einem Jahr bin ich als Mentorin für den Verein tätig.

Was ist Mentoring?

Das Gabler Wirtschaftslexikon erklärt zum Thema Mentoring: „... im beruflichen Kontext die Tätigkeit einer erfahrenen Person … (Mentor/in), die eine lernbereite Person, etwa eine junge, vielversprechende Führungskraft (Mentee), an ihrem fachlichen und impliziten Wissen und ihren Erfahrungen teilhaben lässt“. Darin steckt bereits der Kern, warum Mentoring für mich so faszinierend ist: Die Weitergabe meiner Erfahrungen an eine lernbereite, vielversprechende Führungspersönlichkeit.

Eine andere Qualität

Jetzt könnte man ja sagen, dass ich das bereits in meiner Rolle als Coach, Trainer und Speaker erlebe. Und doch hat Mentoring nochmal eine andere Qualität für mich, ein gewisses Extra.

Als Coach liebe ich es, meine Klienten durch Fragen ihre eigenen Ressourcen wiederentdecken zu lassen und sie ins Handeln zu bringen.

Als Führungskräftetrainerin liebe ich es, Seminarteilnehmer weiterzubringen in den Themen "gelingende Kommunikation" und "Umgang mit Komplexität und Veränderung".

Als Speaker liebe ich es, große Gruppen zu inspirieren, sich über ihre wahren Wünschen Klarheit zu verschaffen, um sich dann voller Begeisterung auf den Weg zu machen.

Mentoring ist für mich das vierte Blatt meines erfüllenden Glücksklees

Hier kann ich all meine Fähigkeiten zusammenbringen, hier darf ich beraten und die Erfahrungen meines ganzen Lebens einbringen. Dieser letzte Punkt war dann auch mein großes Aha-Erlebnis als Mentorin: Plötzlich werden Dinge, die ich vor zehn oder zwanzig Jahren erlebt habe, genauso relevant für meine Gesprächspartnerin wie ein Thema, in das ich mich gerade neu einarbeite.

„Als ich im Marketing gearbeitet habe, war uns dieser Punkt immer besonders wichtig…, als Führungskraft in einem internationalen Unternehmen ist es mir so ergangen…, letzte Woche habe ich auf dieser Veranstaltung einen Vortrag genau zu diesem Thema gehört… .“

So wird mein Erleben zu einem Erfahrungsschatz für jemand anderen. Dieser Erfahrungsschatz wird zudem aufgegriffen von einer Person, die ein hohes Interesse daran hat, daraus etwas zu machen. Denn Mentees, die sich für ein Programm wie das des GABAL-Vereins anmelden, sind nicht nur offen für gute Tipps – sie sind so lernwillig, dass sie mit viel Energie und Schwung das Gehörte sofort umsetzen wollen.

Ich möchte es so vergleichen: Vielleicht haben Sie sich als Kinder mit Hilfe einer „Räuberleiter“ über die ein oder andere Mauer geholfen. Dabei haben Sie die Hände auf Bauchhöhe verschränkt, und das diente dann dem Kletterer als Tritt, um das Hindernis zu überwinden. Das war manchmal eine wackelige Angelegenheit, mühsam, anstrengend. Aber es funktionierte.

Wenn alles gut läuft beim Mentoring, dann geht da manchmal sogar noch mehr: Statt einer Räuberleiter stellen Sie Ihrem superlernwilligen Mentee mit Ihren Erfahrungen, Ihren Tipps, Ihren gezielten Fragen ein Trampolin vor die Mauer, die er erklimmen will – und mit einem einzigen Satz überspringt er sein Hindernis, und das voller Leichtigkeit und Freude. Das klappt vielleicht nicht immer, aber wenn es das tut, ist es zutiefst befriedigend, dabei zuzusehen.

GABAL e.V.

Der Verband (http://www.gabal.de) zählt rund 700 Mitglieder aus der Arbeits- und Bildungswelt, die das Interesse am lebenslangen Lernen eint. Als Methoden-übergreifender Verband öffnen wir den Blick auf immer wieder Neues, stoßen Entwicklungen an und greifen Trends rund um die Organisations- und Personalentwicklung auf.

In 13 Regionalgruppen und auf den halbjährlichen Impulstagen netzwerken Mitglieder und Gäste und bilden sich über Trends und Techniken weiter. Aus dem GABAL e.V. ist der GABAL Verlag und die Stiftung STUFEN zum Erfolg hervorgegangen.

GABAL Mentoring-Programm (www.gabal.de/gabal-e-v/gabal-mentoring-programm): Im GABAL Verband gibt es eine breite Palette an fachlichen Kompetenzen und Führungserfahrung. Mit dem Mentoring-Programm möchte GABAL Wissen und Erfahrungen weitergeben. Natürlich so, dass beide Seiten eines „Tandems“ profitieren! Es gibt dabei kein allgemeinverbindliches Ziel, sondern es soll sehr individuell den Schwerpunkten und Bedürfnissen unserer Mitglieder gerecht werden. Der nächste Zyklus beginnt im Herbst. Haben Sie selbst Lust bekommen, als Mentor oder als Mentee daran teilzunehmen? Dann melden Sie sich bei Christel Freyer: mentoring(at)gabal.de.

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