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Knigge kennt kein Hitzefrei

30 Grad im Schatten: Die Schlangen an den Eiscafés werden länger, Hosen, Röcke und Ärmel hingegen kürzer. Kein Problem, wenn ein Tag im Park oder ein Stadtbummel bevorstehen. Aber wie viele Hüllen dürfen im Arbeitsalltag fallen?

 

Die Wahl des richtigen Outfits am Arbeitsplatz ist besonders wichtig. Denn: Kleidung ist Kommunikation. "Sicher findet in vielen Unternehmen ein Generationswechsel statt und in einigen Branchen haben sich die Kleidungsvorschriften etwas gelockert. Doch das darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass nackte Haut in vielen Fällen Autorität kostet", so Kai Oppel, Autor des Buches Business-Knigge, dass inzwischen in dritter Auflage im Beck Verlag erscheint.


Ein Büro ist keine Beach-Bar

An heißen Tagen kommt Urlaubsstimmung auf. Doch diese sollte sich nicht in der Kleiderwahl für das Büro widerspiegeln. Knallige Farben bei Rock und Hose sind oftmals kein Problem, wenn Sie mit weißen Hemden oder Blusen kombiniert werden. Problematisch sind indes extrem bunte Kleidungsstücke. Wer sich unsicher ist, sollte schlichte Farben wie Blau, Grau oder Pastelltöne wählen.


Je mehr Haut zu sehen ist, desto geringer oftmals der Respekt

Männer und Frauen sollten trotz hoher Temperaturen nie mehr Haut zeigen, als notwendig. Denn: "Wer Haut zeigt, verspielt Ansehen", sagt Oppel. Deshalb sollten Männer auch im Sommer langärmlige Hemden tragen und diese nicht mehr als zwei Knöpfe öffnen. Als Material für den Anzug an heißen Sommertagen eignen sich leichte Schurwollqualitäten, in denen man nicht schwitzt.  


Frauen haben es im Sommer bei der Kleiderwahl generell leichter als Männer: Sie können auch auf Kleider oder Röcke zurückgreifen, solange die Knie bedeckt sind. Zu kurze Röcke, tiefe Ausschnitte und freiliegende Schultern gehören trotz steigender Temperaturen nicht in den Büroalltag und auch an heißen Tagen gehört immer eine Strumpfhose dazu. Bei der Wahl der Schuhe gilt für beide Geschlechter striktes Sandalen-Verbot und selbst Peeptoes sind für Frauen im Büro tabu, da sie ebenfalls einen Blick auf die Zehen offenbaren.


Die Kleidungswahl muss zum Stil der Person passen

"Trotz all der Regeln sollte sich jeder in seiner Kleidung wohlfühlen und das Outfit zum eigenen Stil und dem Dresscode des Unternehmens passen", erklärt Autor Oppel. Was in einer Bank belächelt würde, kann in einer Kreativagentur zum akzeptierten Kleidungsstil gehören. Ein guter Anhaltspunkt ist stets die Mode des Vorgesetzten. "Beobachten Sie, wie die Führungsriege sich kleidet und verhält. Wenn der Chef das Sakko ablegt und dazu einlädt, darf und sollte man mitziehen", so Kai Oppel.  

Weitere Infos unter www.beck.de.


 


 

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