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Trost spenden bei Schicksalsschlägen: So vermitteln Sie Anteilnahme und Zuversicht, wenn Kollegen in eine Krise geraten

Wenn auch Sie es schwierig finden, anderen Menschen mit Anteilnahme zu begegnen, haben wir die richtigen Worte für sehr herausfordernde Lebenssituationen für Sie gefunden.

Trost spenden bei Schicksalsschlägen

Befindet sich eine Kollegin oder ein Kollege in einer Krise, vermitteln Sie einfühlsam Anteilnahme.

7 markante Sätze für Schreiben bei Unfall, schwerer Krankheit und Schicksalsschlag

  • Ich schreibe nur sehr ungern an diese Klinik-Adresse. Hoffentlich erreiche ich Sie schon bald wieder unter der guten alten Anschrift.
  • Wir vermissen Sie und hoffen, dass Sie schon bald wieder bei uns sein werden!
  • Ich bin sicher, dass Sie in diesem Krankenhaus in guten Händen sind und Ihre Ärzte Sie schnell wieder auf den Weg zu Ihrer Genesung leiten werden!
  • Wir denken oft an Sie.
  • Ich sende Ihnen diesen Brief mit dem ganz riesengroßen Wunsch, dass Sie aus dieser Krise gestärkt hervorkommen werden.
  • Ihr Lebensweg hat sich durch diesen Unfall geändert. Wir wünschen Ihnen, dass Sie auch auf diesem neuen Weg wieder zu einem glücklichen Menschen werden.
  • Wir nehmen Anteil an Ihrem Kampf gegen Ihre Krankheit und möchten Ihnen auf diese Weise gern ein wenig von dem zurückgeben, was Sie für unser Unternehmen geleistet haben.

Trost spenden bei Schicksalsschläge: 11 Muster

Trost nach einem schweren Unfall, Chef → befreundeten Geschäftspartner

Betreff: Ich wünsche dir gute Besserung

Lieber Georg,

die Nachricht von deinem Unfall hat uns alle regelrecht erschüttert. Wie unwichtig werden auf einmal alle Einträge in unseren Terminkalendern, all unsere Pläne und Projekte. Jetzt geht es um ganz elementare Dinge, die dich auf dem Weg zur Genesung weiterbringen. Zu deiner medizinischen Situation kann ich dir keinen Rat geben. Da sind die Experten gefragt. Ich hoffe aber mit dir, dass du jetzt mit Geduld und Ausdauer viele kleine und noch mehr große Schritte in Richtung Gesundheit machen wirst.

Dann werden schon bald wieder gemeinsame Termine in unseren Terminkalendern stehen.

Ich wünsche dir Kraft und Beharrlichkeit auf diesem Weg.

Mit den besten Wünschen

Gerd Beimer

Dauerhafte Behinderung nach einem schweren Unfall, Chef → Geschäftspartner

Betreff: Ich denke an Sie

Lieber Herr Schäfer,

Sie haben jetzt eine „stürmische“ Zeit hinter sich, eine Lebensphase mit Ereignissen, denen wir alle nur allzu gern aus dem Weg gehen möchten. Ihr Unfall hat eine Kette von Konsequenzen ausgelöst: Operation, Behandlung im Krankenhaus und anschließend in der Reha. Diese Kette scheint jedoch – wie ich nun erfahren habe – noch nicht am Ende angekommen zu sein.

Es wurde und wird Ihnen einiges in dieser Zeit abverlangt. Schmerzen, Ängste und Sorgen, massive Einschränkungen und vor allen Dingen eine komplette Umstellung Ihrer Lebensweise. Ich habe seit Ihrem Unfall oft an Sie gedacht. Ich bedauere sehr, dass Sie in eine solche Leidensphase geraten sind, bewundere aber, wie Sie damit umgehen und Ihre neue Situation meistern.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie bei Ihrer Behandlung in guten Händen sind und es von nun an wieder aufwärts geht. „Mögen gute Geister und Lüfte sie begleiten“, wünschte einst der Dichter Johann Gottfried Herder einer Freundin. Ich möchte einer dieser guten Geister für Sie bleiben und möchte auf keinen Fall, dass nach dem Ende der geschäftlichen Beziehungen der Kontakt zwischen uns abbricht. Machen Sie mir bitte einen Vorschlag, wann und wo wir uns einmal treffen können? Es gibt sicher viel zu erzählen, und ich würde mir wünschen, mit Ihnen in Kontakt zu bleiben.

Mit all meinen guten Wünschen

Norbert Herzinger

E-Mail an Kollegen nach einem schweren Verkehrsunfall, Chef mit kleinem Team → Kollegen

Betreff: Wir denken an Sie und vermissen Sie

Lieber Herr Haase,

wie fühlen Sie sich?

Wir hoffen sehr, dass die Operationen nach Ihrem Motorradunfall optimal verlaufen sind. Wir wünschen uns für Sie, dass die Schmerzen nachlassen und es gesundheitlich für Sie bergauf geht. Dürfen wir Sie bald einmal besuchen?

Wir drücken Ihnen alle fest die Daumen, dass Sie sich jetzt von den Strapazen erholen und sich auf Ihre Genesung konzentrieren können. Es wird bestimmt nicht leicht, aber wir wollen Sie, so gut wir können, dabei unterstützen. Wir – und Ihr Arbeitsplatz – warten geduldig auf Sie. Und wir nutzen die Zeit, um Ihr Büro ins Erdgeschoss zu verlagern, damit Sie es leichter haben. Wenn wir sonst noch etwas tun können, geben Sie uns einfach Bescheid.

Bitte melden Sie sich bei uns, sobald es Ihnen besser geht. Wir freuen uns auf Nachrichten von Ihnen.

Viele Grüße und beste Wünsche von uns allen

Microelektronik AG

Kollegin muss sich einer Chemotherapie unterziehen, Team → Kollegin

Betreff: Wir denken jeden Tag an dich

Liebe Miriam,

du fehlst uns und wir fragen, wie es dir geht.

Am Montag beginnst du deine Chemotherapie. Wir senden dir schon jetzt so viel Licht, Liebe und Kraft, wie wir nur können. Wir hoffen, dass dein Körper die Therapie gut annimmt und du dich schon bald auf dem Weg der Besserung befindest.

Wenn einem das Schicksal eine Krankheit „geschickt“ hat, muss man die Herausforderung annehmen und kämpfen, so wie du. Wir sind fest davon überzeugt, dass deine persönlichen Voraussetzungen, den Krebs zu besiegen, ausgezeichnet sind. Wir kennen dich als eine entschlossene Frau mit sehr viel Kraft und Ausdauer, die noch einiges vorhat.

Wir wünschen uns, dass wir dich schon bald wieder gesund in die Arme schließen können.

Liebe Grüße

von deinen Teamkollegen aus dem Controlling

Karl Schmitt KG

Kind eines Kollegen ist an Leukämie erkrankt, Abteilungsleiter → Kollegen

Betreff: Wir fühlen mit Ihnen

Lieber Herr Nagel,

wir sind sehr traurig darüber, dass die Ärzte bei Ihrem Sohn Max eine schwere Leukämie diagnostiziert haben. Ich wünsche Ihrer gesamten Familie viel Kraft für die schwierigen Wochen und Monate, die jetzt vor Ihnen liegen.

Die ganze Abteilung und ich wollen Ihnen helfen und Sie unterstützen, soweit wir das können. Wenn Sie einmal (oder öfters) länger in der Fachklinik in München bleiben müssen oder Termine nicht einhalten können, geben Sie uns einfach Bescheid. Wir werden im Team eine Lösung finden. Dafür sind Kolleginnen und Kollegen schließlich da. Zögern Sie bitte nicht, mich oder Frau Krämer vom Sekretariat auch am Wochenende auf dem Handy anzurufen.

Bitte lassen Sie es mich wissen, wenn ich Ihnen sonst noch irgendwie helfen kann.

Mit mitfühlenden Grüßen

Martin Forsbach

Mut machende Worte vor einer schweren Operation, Chefin → Mitarbeiter

Betreff: Wir denken an Sie

Lieber Herr Berger,

kurz bevor Sie Ihren Krankenhauskoffer packen, erinnere ich Sie daran, unter allen Umständen eine gute Portion Zuversicht und einen ausreichenden Vorrat an Optimismus einzupacken. Wenn Sie dann noch all unsere guten Wünsche mitnehmen, bleibt kaum noch Platz für Ihre sonstigen Utensilien.

Sie werden hoffentlich spüren, wie sehr wir an Sie denken. Wir wünschen uns, dass unsere moralische Unterstützung wie eine zusätzliche Tablette wirkt, die Sie schneller auf die Beine bringt, als die Medikamente allein.

Es ist für Sie eine schwierige Situation, die wir auch nicht mit locker-fröhlichen Sprüchen herunterspielen möchten. Aber wir hoffen doch sehr, dass wir Ihnen mit dieser E-Mail Kraft und Zuversicht vermitteln können.

Wir denken an Sie!

Birgit Meyer

E-Mail nach der Diagnose „Burnout“, Chef → Mitarbeiter

Betreff: Gute Erholung und Besserung

Lieber Herr Michels,

gut, dass Sie mir Ihre Krankheit so offen und ehrlich beschrieben haben. Dieser Bericht hat mich beeindruckt. Ich verstehe jetzt die Wurzeln und die Symptome von „Burnout“ wesentlich besser. Ich kann zumindest ahnen, was in Ihnen vorgeht und wie sehr Sie jetzt professionelle Hilfe benötigen.

Ich gebe zu: Vor einigen Jahren hätte ich bei der Diagnose „Burnout“ nur den Kopf geschüttelt. Ich hätte nicht verstanden, worum es geht, und wahrscheinlich auch kein Verständnis für diese Krankheit aufgebracht. Inzwischen ist uns – vor allen Dingen durch ausführliche Berichte über einige prominente Fälle – bewusst geworden, wie ernst diese Erkrankung zu nehmen ist. Wir zahlen hier wahrscheinlich den Preis für unsere Wettbewerbsgesellschaft, die uns immer und immer wieder antreibt, bis uns der Brennstoff ausgeht. Besonders diejenigen, die in ihrem Beruf sehr engagiert und ständig „Feuer und Flamme“ sind, sind hier am stärksten gefährdet. Dies ist meine naive Betrachtungsweise. Ganz sicher werden Sie in Ihrer Behandlung Klügeres und vor allen Dingen Hilfreicheres erfahren.

Ihr offener Umgang mit Ihrer Erkrankung ist ganz sicher schon eine erste Voraussetzung für eine baldige Heilung. Mit der Unterstützung von Experten werden Sie bestimmt Ihr Ziel erreichen.

Meine besten Wünsche begleiten Sie auf dem Weg.

Ernst Odinger

Trost bei Diagnose „Burnout“, Assistentin → Kollegin

Betreff: Gute Besserung wünsche ich Ihnen

Liebe Frau Sperling,

wie geht es Ihnen? Ich hoffe, dass Sie sich langsam aber sicher erholen und wieder zu Ihrer alten Kraft zurückfinden.

Ihre Erkrankung hat alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Nachdenken angeregt. Mittlerweile herrscht Einigkeit darüber, dass wir in Zukunft unser Arbeitstempo reduzieren und Dauerstress abbauen müssen, damit wir alle keinen Schaden nehmen. Wahrscheinlich werden wir gemeinsam ein Seminar besuchen, denn es muss sich etwas ändern.

Frau Sperling, ich erinnere mich noch gut daran, wie motiviert und voller Elan Sie bei uns angefangen haben. In Ihnen war eine Flamme, die begeistert brannte. Aber wer brennt, kann eben auch „ausbrennen“. Burn-out trifft insbesondere die leistungsstärksten Mitarbeitenden ...

Ich wünsche Ihnen von Herzen eine erfolgreiche Therapie. Erwecken Sie Ihre Flamme langsam wieder zum Leben, und passen Sie dann gut auf sich auf.

Liebe Grüße

Vanessa Schröder

Kollegin muss sich um pflegebedürftige Mutter kümmern, Personalchefin → Kollegin

Betreff: Meine besten Wünsche für Sie

Liebe Frau Kupferschmidt,

„Es gibt nichts Gutes – außer man tut es.“ (Erich Kästner)

Am 1. Juni beginnt für Sie ein neuer Lebensabschnitt. Dafür wünsche ich Ihnen viel Kraft, Zuversicht, aber auch Freude.

Sie werden künftig in Teilzeit bei uns arbeiten, um Ihre hochbetagte Mutter zu Hause besser pflegen zu können. Ich finde Ihre Entscheidung vorbildlich und lobenswert menschlich. Sie übernehmen Verantwortung und erfüllen Ihrer Mutter den Wunsch, so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden wohnen zu können. Ich gratuliere Ihnen zu diesem wichtigen Schritt für Ihre Familie.

Dass Sie weiterhin nachmittags das Exportteam verstärken werden, freut mich und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr. Wir können uns die Exportabteilung ohne Sie kaum vorstellen – und wollen es auch nicht. Ich hoffe, dass wir noch viele Jahre zusammenarbeiten werden.

Mit den besten Wünschen für Sie und Ihre Familie

Viola Franz-Höfner

Personalleitung

Mitarbeiterin muss wegen Hochwasserschaden aus ihrem Haus ausziehen, Chef → Kollegin

Betreff: Wir machen Ihnen Mut Liebe Frau Fahrenkamp,

ich und alle Mitarbeiter schätzen Sie sehr – und genau aus diesem Grund schreibe ich Ihnen heute diese E-Mail.

Die Nachricht, dass Ihr Haus durch das Hochwasser an der Enz unbewohnbar geworden ist, hat uns alle fassungslos gemacht. Besonders erschüttert hat mich, dass der Schaden so groß ist, dass Sie sich nach einem neuen Zuhause umsehen müssen.

Wie es mir an Ihrer Stelle gehen würde, wage ich mir nicht vorzustellen. Das eigene Zuhause plötzlich zu verlieren, gehört sicherlich mit zum Schlimmsten, was wir erleben können. Ich hätte wahrscheinlich das Gefühl, vor dem Nichts zu stehen, und würde mich wie gelähmt fühlen.

Ich hoffe, Sie finden nach dem ersten Schock die Kraft, den Neuanfang nach Ihren Wünschen zu gestalten und sich bald an einem neuen Ort wieder geborgen zu fühlen. Denn es sind nicht die Dinge, die aus einem Haus ein Zuhause machen, es sind die Menschen, die darin wohnen. Ich bin froh, dass Ihnen beiden nichts passiert ist.

Bitte kommen Sie auf mich zu, wenn ich Sie und Ihren Mann in dieser Situation irgendwie unterstützen kann. Vielleicht wäre es hilfreich für Sie, wenn Ihnen unser Unternehmen bei der Suche nach einer neuen Immobilie unter die Arme greifen würde?

Sie sind nicht allein, wir alle fühlen mit Ihnen!

Thorsten Werner

Produktionsstätte auf den Philippinen durch Erdbeben zerstört, Chef → Geschäftspartner

Betreff: Ich bin in Gedanken bei Ihnen

Lieber Herr Dr. Welte,

„Die Aufgabe der Weisen ist, die Katastrophe vorauszusehen. Die Aufgabe der Tapferen, die Katastrophe zu bewältigen“ Pittakos (600 v. Chr.)

Ich schreibe Ihnen, weil ich sofort auf die schlimmen Nachrichten reagieren möchte. Eben habe ich im Radio gehört, dass das verheerende Erdbeben auf den Philippinen auch Ihr neues Werk auf der Insel Mindanao nahezu komplett zerstört hat.

Etwas Schlimmeres konnte sich für Welte und Telson eigentlich nicht ereignen. Ich fühle mit Ihnen, mit Ihren Beschäftigten auf den Philippinen und allen Opfern des Erdbebens.

Lieber Herr Dr. Welte, vielleicht machen Sie sich jetzt Vorwürfe und fragen sich, ob die Entscheidung, Teile der Produktion nach Südostasien auszulagern, wirklich die richtige gewesen ist. Aber für das Erdbeben und seine Folgen können Sie nichts, Sie sind kein Hellseher.

Wie ich Sie kenne, werden Sie die Herausforderung jetzt entschlossen annehmen und die Weichen nach der Katastrophe bestmöglich neu stellen. Dazu wünsche ich Ihnen viel Optimismus, Kraft sowie Ausdauer. Ich hoffe, dass es bald wieder aufwärts geht.

Mit zuversichtlichen Grüßen

Jochen Huntzinge

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