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Junge Beschäftigte: Mehr als jeder Dritte fühlt sich ausgebrannt

Sind junge Arbeitnehmer gesünder und deshalb leistungsfähiger als ihre älteren Kollegen? Nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) entfallen auf junge Beschäftigte zwar weniger Fehltage, sie sind aber öfter krankgeschrieben.

Junge Beschäftigte: Mehr als jeder Dritte fühlt sich ausgebrannt

Erwerbspersonen zwischen 15 und 19 Jahren fehlten mit 11,9 Tagen im Jahr statistisch gesehen deutlich weniger als der Bundesdurchschnitt (15,4 Tage). Mit 2,2 Krankschreibungen pro Kopf fallen sie aber doppelt so häufig wie die über 40-Jährigen aus. Gudrun Ahlers, bei der TK verantwortlich für die Gesundheitsberichterstattung: "Die jüngste Beschäftigtengruppe ist weniger von schwereren und langwierigen Erkrankungen betroffen. Deshalb sind sie im Krankheitsfall nicht so lange arbeitsunfähig.

Gesundheitliche Probleme gibt es aber offenbar auch schon in jungen Jahren. Im Rahmen ihrer gerade erschienenen Bewegungsstudie hat die TK einen repräsentativen Querschnitt der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland zu ihrer Gesundheit befragt. Nur zwei Drittel der jungen Erwachsenen zwischen 18 und 29 Jahren bewerteten ihre Gesundheit mit gut oder sehr gut. Auffällig: Mehr als ein Drittel (35 Prozent) in dieser Altersgruppe fühlt sich bereits gestresst und ausgebrannt. Fast jeder dritte Berufsstarter hat öfter oder ständig Rückenprobleme.

Anforderungen nehmen weiter zu
"Gerade junge Menschen sehen Gesundheit oft als etwas Selbstverständliches an und achten deshalb weniger auf sich. Dabei nehmen die Anforderungen im Job durch die Digitalisierung immer weiter zu. Wichtig ist dabei, den gesunden Umgang mit digitalen Medien zu lernen. Deshalb kümmern wir uns im betrieblichen Gesundheitsmanagement auch um junge Beschäftigte", so die TK-Gesundheitswissenschaftlerin.

1. Deutscher Ausbildungsleiterkongress
So engagiert sich die TK am 22. und 23. November beim 1. Deutschen Ausbildungsleiterkongress in Düsseldorf. 2.000 Personal- und Ausbildungsverantwortliche diskutieren, wie die Ausbildung von morgen gestaltet werden kann. "Gerade die Generation 'always on' braucht Strategien, wie sie gesund mit Themen wie Stress, ständiger Erreichbarkeit und flexibleren Arbeitsmodellen umgehen kann. Dazu sowie zu Themen wie internationaler Vielfalt, gesundem Führen und einem bewegten Arbeitsalltag, informieren unsere Experten auf dem Kongress", so Ahlers.

Mangel an Bewegung
Bewegungsmangel gilt heute als eine der Hauptursachen vieler gesundheitlicher Beschwerden wie Rückenproblemen, Herz-Kreislauf-Beschwerden und stressbedingter Erkrankungen. Laut der TK-Bewegungsstudie findet gut die Hälfte der Berufseinsteiger, dass die Arbeitgeber gefordert sind, wenn es darum geht, ihre Beschäftigten in Bewegung zu bringen. Ganz vorn auf ihrer Wunschliste stehen dabei  - neben ergonomischen Arbeitsplätzen - vor allem Gesundheitskurse im Unternehmen, ein größeres Fitnessangebot sowie gute Fahrradabstellmöglichkeiten.

"Beweg Dich, Deutschland"
Für die Studie "Beweg Dich, Deutschland!" befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Januar 2016 im Auftrag der TK zum dritten Mal einen bevölkerungsrepräsentativen Querschnitt der Erwachsenen in Deutschland zu ihrem Bewegungsverhalten. Die Krankenstandsdaten der jungen Beschäftigten sind Vorab-Daten aus dem im Juni erscheinenden TK-Gesundheitsreport 2016.

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