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Was sich ändern muss

Schwerpunktthema des diesjährigen Equal Pay Day ist das Thema Lohnfindung. Wie Frauenlöhne entstehen und was sich konkret im Lohnfindungsprozess ändern muss, um eine geschlechtergerechte Bezahlung zu erreichen, wird am Aktionstag unter anderem bei Kundgebungen, Speed-Coachings und Flashmobs, in Workshops und an Infoständen beantwortet.

Schwerpunktthema des diesjährigen Equal Pay Day ist das Thema Lohnfindung. Wie Frauenlöhne entstehen und was sich konkret im Lohnfindungsprozess ändern muss, um eine geschlechtergerechte Bezahlung zu erreichen, wird am Aktionstag unter anderem bei Kundgebungen, Speed-Coachings und Flashmobs, in Workshops und an Infoständen beantwortet.


Die Entgeltunterschiede zwischen Frauen und Männern in Deutschland liegen seit Jahren nahezu

unverändert bei 23 Prozent. Damit bildet Deutschland eines der Schlusslichter in der Europäischen Union,

in der Frauen verglichen mit Männern durchschnittlich 15 Prozent weniger verdienen. Mit dem Equal Pay Day wird auf den Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern aufmerksam gemacht. Über 500 Aktionen sind in diesem Jahr geplant.


"Die überwältigende Anzahl an Aktionen zeigt uns deutlich: Frauen und Männer in Deutschland wollen ungleiche Bezahlung und ihre Folgen nicht länger hinnehmen", erklärt Henrike von Platen, Präsidentin des BPW Germany. Die Initiative fordert eine Neubewertung typischer Frauenberufe sowie eine Überprüfung von Tarifverträgen auf Geschlechtergerechtigkeit. "Während das Heben schwerer Lasten etwa bei Müllmännern als Kriterium für die Arbeitsbewertung herangezogen wird und das Entgelt erhöht, ist dies bei Pflegeberufen, die überwiegend von Frauen ausgeübt werden, nicht der Fall", beklagt von Platen. Eine weitere Forderung ist eine höhere Transparenz in Lohnfindungsprozessen. Von Platen begrüßt hier den Vorstoß Österreichs, die Angabe eines Mindestgehalts in Stellenanzeigen verpflichtend gemacht zu haben.


Einige Aktionen am 23. März auf einen Blick


  • Berlin, Brandenburger Tor, 12-14 Uhr: Großdemonstration und Kundgebung mit DGB, Deutschem Frauenrat, BPW Germany, und vielen weiteren Vertreterinnen und Vertretern aus Verbänden, Parteien und Verwaltungen 

  • München, Marienplatz und Neues Rathaus, 15-19 Uhr: Performances, Aktionsstände, Diskussionen u.v.m mit 36 Bündnispartnern unter dem Motto: Frauen, es geht um euer Geld!

  • Frankfurt a. Main, Opernplatz, 13 Uhr: Smartmob mit roten Taschen

Weitere Aktionen sind auf der Aktionslandkarte unter ##link0## zu finden.


Über den Equal Pay Day

2008 wurde der Equal Pay Day auf Initiative des BPW Germany erstmals in Deutschland durchgeführt. Entstanden ist der "Tag für gleiche Bezahlung" in den USA. Initiatorinnen waren die amerikanischen Business and Professional Women (BPW/USA), die 1988 die "Red Purse Campaign" ins Leben riefen, um auf die bestehende Lohnkluft hinzuweisen. Diesen Gedanken griff der BPW Germany 2007 auf und startete die Initiative Rote Tasche, aus der heraus die Idee für die bundesweite Einführung des Equal Pay Day entstanden ist. Die roten Taschen, Sinnbild für die roten Zahlen in den Geldbörsen der Frauen, sind seither zum Symbol des Equal Pay Day geworden.


Seit 2009 errechnet sich das Datum des Equal Pay Day aus aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts. Der Equal Pay Day ist demnach der Tag, bis zu dem Frauen im Schnitt länger arbeiten müssen, um rein rechnerisch genauso viel Geld verdient zu haben wie Männer bereits am Ende des Vorjahres. Der nächste Equal Pay Day findet am 23. März 2012 statt.


Um die Initiative des Equal Pay Day, des Tags für gleiche Bezahlung von Frauen und Männern, über den Aktionstag hinaus durch ein ganzjähriges Engagement zu stärken, öffneten im September 2011 die Bundesgeschäftsstelle Entgeltgleichheit und das Forum Equal Pay Day ihre Pforten.


Mehr zum Equal Pay Day finden Sie auf ##link0##.

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