Was noch niemand über Sie zu sagen wagte

Feedbackgespräche sind in vielen Unternehmen ein festes Ritual. Haben Sie schon einmal ein strukturiertes Feedback bekommen, um mehr über Ihre Stärken und Schwächen zu erfahren? Lesen Sie hier, welche Spielregeln dabei wichtig sind.

Wie läuft ein Feedback ab? Eine oder mehrere ausgewählte Personen, zum Beispiel Mitarbeiter oder Kollegen, geben Ihnen eine Rückmeldung zu Ihrem (Führungs-)Verhalten. Damit dies in einer geordneten und strukturierten Form abläuft, ist es wichtig, dass sich alle Beteiligten (Feedbackgeber und -nehmer) an einige Spielregeln halten.


Spielregeln für Feedbackgespräche

Oberste und wichtigste Regel für alle Teilnehmer ist die Vertraulichkeit. Das heißt, alle können sich darauf verlassen, dass das Gesprochene den Raum nicht verlässt.


Für den Feedbackgeber:


  • Rückmeldungen konstruktiv formulieren

  • Rückmeldung auf das eigene Empfinden und die eigene Wahrnehmung beziehen, also Aussagen "Ich-bezogen" formulieren.

  • Feedback umkehrbar gestalten, das heißt, in einer Art und Weise formulieren, wie es sich der Feedbackgeber an Stelle des Feedbacknehmers auch wünschen würde, Feedback zu erhalten.

Für den Feedbacknehmer bedeutet das:


  • Nur zuhören und Verständnisfragen stellen

  • Nicht in eine Rechtfertigung einsteigen

  • Am Ende des Feedbacks entscheiden, was er von den erhaltenen Rückmeldungen umsetzen möchte.

Hilfreich beim Feedbackprozess, vor allem auch bei Feedbacks mit mehreren Feedbackgebern ist es, einen unbeteiligten Moderator einzubinden, der sicherstellt, dass die Feedbackregeln eingehalten werden und dass jeder Feedbackgeber auf den Punkt kommt.


Wertvolle Rückmeldung

Feedback ermöglicht es dem Feedbacknehmer, wertvolle Rückmeldungen über die Wahrnehmung seiner Person und sein Verhalten durch Dritte zu erhalten. Er kann damit Veränderungen herbeiführen oder positive Wahrnehmungen auch künftig beibehalten oder verstärken. Für den Feedbackgeber bietet sich die Chance, durch seine konstruktive Rückmeldung einen Veränderungsprozess einzuleiten und konkrete Wünsche zu äußern.


Feedback erfordert Mut und Vertrauen auf beiden Seiten. Richtig gelebt, bietet es viele Möglichkeiten, um das Miteinander zu verbessern.


Über die Autorin

Vor und hinter commaufdenpunkt steht die Betriebswirtin (VWA) Silke Rommel mit den Schwerpunkten Kommunikation - Veranstaltungen - Seminare.  



Silke Rommel, commaufdenpunkt, Feedback, Gespräche, Vorgesetzter, Kollegen, Instrument, Mitarbeiterführung
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