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Stellen Sie sich neuen Herausforderungen

Neue Herausforderungen beherzt anpacken, das können wir nicht nur lernen. Wir sollten es lernen - nicht nur um attraktive Arbeitskräfte zu bleiben -, sondern auch um unser Leben mit Erfolg zu meistern. Joachim Simon zeigt, wie Sie zum Selbstentwickler werden.

Neue Herausforderungen beherzt anpacken, das können wir nicht nur lernen. Wir sollten es lernen – nicht nur um attraktive Arbeitskräfte zu bleiben -, sondern auch um unser Leben mit Erfolg zu meistern. Joachim Simon zeigt, wie Sie zum Selbstentwickler werden.


Menschen sind verschieden. Diese Erfahrung sammeln wir täglich – beruflich und privat. Auch Herausforderungen gehen wir unterschiedlich an. Einige stehen zweifelnd vor neuen Aufgaben und denken häufig "Das kann ich nicht." Entsprechend zögerlich gehen sie, wenn überhaupt, die Herausforderung an. Was auch die Erfolgswahrscheinlichkeit schmälert.


Mit Zuversicht die Aufgabe annehmen

Andere Menschen hingegen denken bei derselben Herausforderung vielleicht zunächst auch: "Oh Schreck, was kommt da auf mich zu?" Doch dann gewinnt in ihnen die Überzeugung überhand: "Irgendwie schaffe ich das schon. Schließlich habe ich schon andere Probleme gemeistert." Entsprechend zuversichtlich gehen sie die Aufgabe an. Und meist gelingt es ihnen auch, diese zu meistern – auch weil sie nach dem ersten Fehlversuch nicht sogleich die Flinte ins Korn werfen.


Die eigene Einstellung bestimmt den Erfolg

Auffallend ist: Wie selbstbewusst und zuversichtlich Menschen neue Aufgaben angehen, hat oft wenig mit ihren realen Fähigkeiten zu tun. Immer wieder registriert man zum Beispiel, dass Personen, die eigentlich für das Lösen bestimmter Aufgaben prädestiniert wären, bei deren Anblick der Mut verlässt. Andere hingegen, von denen man denkt "Der muss noch viel lernen", gehen selbstbewusst und beherzt ans Werk. Das zeigt: Wie wir auf Herausforderungen reagieren, hängt weitgehend an unserer subjektiven Gewissheit ab: "Irgendwie kann ich die Aufgabe schon lösen. Auch wenn ich noch nicht weiß wie."


Auf Erfolg programmiert

Diese positive Grundüberzeugung "Irgendwie schaffe ich es schon" ist bei den Menschen verschieden stark ausgeprägt. Während manche Menschen, bildhaft gesprochen, eher auf Erfolg programmiert sind, sind andere auf Misserfolg programmiert. Entsprechend unterschiedlich verarbeiten sie Rückschläge. Eine sehr selbstwirksame Person – also eine Person, die in ihre Kompetenz, auch neue Aufgaben zu lösen, vertraut – denkt nach einem Fehlversuch zum Beispiel: "Dass es nicht klappte lag daran, dass ich hiermit noch wenig Erfahrung hatte. Also lasse mich einen zweiten Versuch wagen und dabei das durch den Misserfolg erworbene Wissen anwenden." Sie reflektiert also durchaus ihr Tun. Der Fehlversuch ist für sie aber kein Anlass, grundsätzlich an sich und ihrer Kompetenz zu zweifeln.


Anders reagiert eine weniger selbstwirksame Person. Sie denkt nach einem Fehlversuch zum Beispiel: "Ich habe doch gleich gewusst, dass ich das nicht kann und daran wird sich nichts ändern." Also startet sie keinen zweiten Versuch. Oder sie startet ihn nur widerwillig – zum Beispiel, weil sie vom Chef dazu verdonnert wurde. Entsprechend groß ist die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Scheiterns. Und dieses Scheitern wirkt sich wiederum negativ auf die Erwartung aus, mit der die Person künftig ähnliche Herausforderungen angeht.


Neue Schlüsselkompetenz – beruflich und privat

Wir werden immer häufiger mit neuen Herausforderungen konfrontiert – beruflich und privat, also wird es zunehmend zu einer Schlüsselkompetenz, mit neuen Aufgaben und Herausforderungen adäquat umzugehen. Das haben auch die Personalverantwortlichen in den Unternehmen erkannt. Sie debattierten in den letzten Jahren intensiv unter der Überschrift "Beschäftigungsfähigkeit" beziehungsweise "Employability" über dieses Thema und kamen zur Erkenntnis: Künftig müssen die Mitarbeiter unserer Unternehmen verstärkt über folgende Eigenschaften verfügen:


  • Fähigkeit zur Selbstreflexion,

  • Offenheit für neuen Ideen und Problemlösungen,

  • Fähigkeit zum Umgang mit ungewohnten Situationen,

  • Lernfähigkeit und -bereitschaft. Und:

  • Fähigkeit zum Erkennen und Bereitschaft zum Nutzen von Chancen.


Auf den Punkt gebracht bedeutet dies: Die Unternehmen erwarten zunehmend, dass ihre Mitarbeiter sich neuen Herausforderungen stellen und diese meistern; des Weiteren, dass sie sich eigeninitiativ und -verantwortlich die Fähigkeiten aneignen, die sie für ihren Beruf (künftig) brauchen. Oder anders formuliert: Die Mitarbeiter sollen selbstwirksamer sein.


Mehr zum Thema

Im zweiten Teil der Serie "Selbstentwickler werden" erklärt Joachim Simon woraus sich unsere Selbstwirksamkeit speist.


Zum Autor

Joachim Simon ist Inhaber der Trainings- und Beratungsunternehmens simonconsult, Braunschweig, das unter anderem Seminare zum Thema "Selbstwirksamkeit erhöhen" für Führungskräfte und Projektleiter durchführt. Weitere Informationen finden Sie unter www.simonconsult.com.

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