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So stehen Sie gut da

Vor einer Gruppe zu sprechen, macht viele Menschen nervös. Ob Ihre Argumente gut ankommen, das entscheidet auch Ihre Körpersprache. Im dritten und letzten Teil unserer working@office-Serie lernen Sie, wie Sie Präsentationen souverän meistern.

So stehen Sie gut da

"Können Sie Ihre Charts kurz selbst präsentieren?" fragt der Chef und verschwindet ins nächste Meeting. Klar können Sie das, schließlich haben Sie die Unterlagen ja selbst erstellt. Doch präsentieren?

 

 

 

Stresssituation

"Vor Menschen sprechen zu müssen, gehört für viele zu den unangenehmsten Stresssituationen im Berufsalltag", weiß die Hamburger Kommunikationstrainerin Ingrid Sanne vom SprechForum Sanne. Wenn Sie Ihren Chef wirksam entlasten wollen oder den nächsten Karriereschritt anpeilen, gehört ein sicheres Auftreten vor Gruppen aber oft einfach dazu.

 

Lampenfieber macht hellwach

"Souveränes Präsentieren kann man lernen. Je mehr Erfahrungen man damit hat, desto weniger nervös ist man", so Ingrid Sanne, "man sollte deshalb jede Möglichkeit zum Üben nutzen." Die ausgebildete Schauspielerin weiß aus eigener Erfahrung, dass Lampenfieber vor öffentlichen Auftritten ganz normal ist, selbst bei Vielrednern und bekannten Schauspielern. In Maßen ist es sogar nützlich, weil es dafür sorgt, dass Sie konzentriert und hellwach sind.

 

Nicht unter Druck setzen

Je näher der entscheidende Termin rückt, desto nervöser wird man und desto wilder werden die Katastrophen-Fantasien: lachende Kollegen, die mit dem Finger auf einen zeigen, Chefs, die eine fristlose Kündigung aussprechen, Angst vor dem totalen Blackout. Der Grund sind meist viel zu hohe Erwartungen an sich selbst. Vor allem Frauen neigen zum Perfektionismus und setzen sich damit unnötig unter Druck.

 

Lapsus einfach korrigieren

"Selbst absolute Profis verlieren manchmal den Faden oder haben einen Versprecher", erklärt Kommunikationstrainerin Helga Sanne, Mitinhaberin des SprechForums. "Solche kleinen Fehler kommen vor und werden von den Zuhörern überhaupt nicht als störend wahrgenommen." Die richtige Reaktion: Den Lapsus ohne Entschuldigung korrigieren, beispielsweise: "Oh, das waren jetzt die Zahlen vom Vorjahr, in diesem Jahr hatten wir ..." oder "Wo war ich stehen geblieben?". Achten Sie mal darauf, wie die Moderatoren im Fernsehen das machen!

 

Das freie Sprechen üben

Selbstverständlich müssen Sie sich im Thema auskennen und entsprechend vorbereitet sein. Eine PowerPoint-Präsentation ist eine schöne Sache, vorausgesetzt, Sie übertreiben es nicht. Wenn Sie aus Angst vor Fehlern jedes Wort vom Bildschirm ablesen, wird es langweilig. Besser, Sie machen sich Stichworte und sprechen frei. Üben Sie Ihren Vortrag vorher ohne Publikum, dabei merken Sie schnell, an welchen Stellen es noch hakt.

 

Weiter lesen

"Bei der eigentlichen Präsentation sollte man vor allem auf eine aufrechte Körperhaltung achten", erklärt die Kommunikationstrainerin Helga Sanne. Wie Sie am besten stehen, um überzeugend zu wirken und welche Hand-Haltung Sie idealerweise einnehmen können, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von working@office. Zuletzt erschienen: Präsenz ohne Worte, Körpersprache, Teil 2

 

 

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