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So bekommen Sie, was Sie verdienen

Frauen verdienen bei gleicher Arbeit oft weniger als Männer. Der Grund: Frauen geben sich oft in Gehaltsverhandlungen schneller zufrieden als ihre männlichen Kollegen, so das Karriereportal Monster. Mit unseren Expertentipps punkten Sie bei Ihrer nächsten Gehaltsverhandlung.

Frauen verdienen bei gleicher Arbeit oft weniger als Männer. Je nach Statistik beträgt der Unterschied zwischen zwölf und 22 Prozent. Der Grund: Frauen geben sich oft in Gehaltsverhandlungen schneller zufrieden als ihre männlichen Kollegen, so das Karriereportal Monster. Mit unseren Expertentipps punkten Sie bei Ihrer nächsten Gehaltsverhandlung.


Sie verdienen mehr als Sie verdienen? Mit dieser Erkenntnis haben Sie den ersten Schritt bereits getan. Speziell Frauen fällt es schwer, um eine Gehaltserhöhung zu bitten. Warum eigentlich? Sie sind gut, und deshalb erwarten Sie eine Gehaltserhöhung. Wenn Sie nicht von sich selbst überzeugt sind, können Sie Ihren Chef erst recht nicht überzeugen. 


Tipps für mehr Gehalt

Die folgenden Regeln zeigen Ihnen, wie Sie bei Gehaltsverhandlungen am besten vorgehen:


  • Handeln Sie und glauben Sie nicht, dass Ihr Chef von alleine kommt, denn Sie werden nicht schlecht bezahlt - Sie lassen es sich gefallen, dass Sie schlecht bezahlt werden.

  • Finden Sie Ihren aktuellen Marktwert heraus, damit Sie hier nicht im Dunkeln tappen.

  • "Tue Gutes und sprich drüber" - das gilt auch für Sie. Sorgen Sie dafür, dass Sie Ihre Werbetrommel rühren, denn eine Studie besagt: 90 Prozent ist Eigen-PR, 10 Prozent Leistung (traurig, aber wahr).

  • Stellen Sie heraus, was Sie für Ihr Unternehmen getan haben, aber noch wichtiger ist, was Sie in Zukunft in Angriff nehmen und für Ihr Unternehmen leisten, denn die alte Regel heißt: Für das Vergangene gibt der Kaufmann nicht viel!

  • Gehen Sie niemals unvorbereitet in eine solche Verhandlung. Erarbeiten Sie mögliche Gegenargumente und überlegen Sie sich darauf Antworten.

  • Achtung: Als Begründung niemals die gestiegenen Lebenshaltungskosten nennen. Besser ist es, Vorteile und Nutzen für Ihr Unternehmen herauszustellen durch Ihre Leistungen.

  • Vermeiden Sie nach Möglichkeit den Begriff Gehaltserhöhung und setzen Sie dafür das Wort Gehaltsangleichung ein.

Wiedervorlage in einem Jahr

Ein letzter Tipp: Die Welt dreht sich weiter, auch wenn Sie dieses Jahr keine Gehaltserhöhung bekommen. Seien Sie nicht frustriert, Sie haben es auf jeden Fall versucht, und scheuen Sie sich nicht, es in zwölf Monaten wieder zu versuchen.


Über die Autorin

Sibylle May arbeitet als Trainerin, Beraterin und Coach. Für die Fachzeitschrift working@office beantwortet sie in der beliebten Rubrik "Fragen Sie Sibylle May" Leseranfragen zu verschiedenen Themen. Zum Thema Gehaltsverhandlung bietet sie Einzelcoachings bei der career@office  am 31.10. in Neuss an.

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