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PR-Basics: Mit Knowhow und Geduld

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit kann sich lohnen, auch für kleine und mittlere Unternehmen. Wenn es dafür keine eigene Abteilung gibt, übernimmt diese Aufgaben oftmals die Chefassistenz. Worauf es dabei ankommt.

Presseverteiler

Für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist eines der wichtigsten Instrumente ein gut gepflegter Presseverteiler. Worauf es dabei ankommt.

PR-Basics: Mit Knowhow und Geduld

Für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist eines der wichtigsten Instrumente ein gut gepflegter Presseverteiler. Beim Aufbau eines Presseverteilers sollten Sie darauf achten, möglichst passgenaue Kontakte für Ihr Unternehmen zu recherchieren.

„Es ist wichtig, die jeweilige Zielgruppe im Auge zu behalten, und zwar für den Bereich, in dem sich mein Unternehmen bewegt“, erläutert die freie PR-Beraterin Christina Richter: „Wer soll einen potenziellen Artikel, ein potenzielles Interview lesen, wen möchte ich ansprechen? Welche Medien liest meine Zielgruppe? Wenn man diese identifiziert hat, kann man die Redakteure ausfindig machen, die sich mit meinem Thema beschäftigen.“ 

Gewusst wo!

Um die für Ihren Bereich relevanten Medien und Journalisten ausfindig zu machen, gibt es professionelle Mediendatenbanken wie Zimpel Online oder Cision. Oftmals reicht aber auch eine Recherche im Internet. Denken Sie auch an regionale Medien oder Fachzeitschriften. Informationen dazu finden sich meist auf der Webseite von entsprechenden Verbänden oder Vereinigungen. Christina Richter empfiehlt zur Recherche die Webseite des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (https://www.bdzv.de/maerkte-und-daten/zeitungslandschaft/) sowie das Portal Fachzeitungen.de (https://www.fachzeitungen.de/).

Der Presseverteiler

Die Kommunikationsstrategin plädiert dafür, nicht ausschließlich große Medien anzusprechen. Oftmals sei ein Artikel in einer Regionalzeitung oder einem Fachmagazin zielführender als eine kleine Erwähnung in einem überregionalen Medium. Und auch da gelte es, seine Hausaufgaben zu machen: „Es bringt viel mehr, sich sukzessive einen kleinen, aber feinen Verteiler von Journalisten aufzubauen, für die das spezifische Themenfeld relevant ist, anstatt zu jedem neuen Produkt eine Pressemitteilung an einen möglichst großen Verteiler rauszuschicken“, empfiehlt Christina Richter. 

In Ihrem Verteiler sollten Sie per Schlagwort die Themen und Interessen des jeweiligen Redakteurs festhalten. Wenn Sie bereits im persönlichen Kontakt waren, lohnt es sich auch, zu dokumentieren, welche Themenvorschläge aufgegriffen beziehungsweise abgelehnt wurden, um unnötige Wiederholungen zu vermeiden.

Die Expertin

Christina Richter ist freie Kommunikationsstrategin und berät Unternehmen und Einzelpersonen bei Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Social Media und Personal Branding. Sie war zehn Jahre auf Unternehmensseite in kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie auf Konzernseite für Public Relations, Marketing und Interne Kommunikation verantwortlich. Mehr Infos unter www.christina-richter.net und www.digitalemarketingkommunikation.de.

Die Pressemitteilung

Überlegen Sie genau, zu welchen Produkten und Themen Sie Pressemitteilungen verschicken. Je relevanter Ihre Pressemitteilungen und Themenvorschläge sind, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre E-Mails auch beim nächsten Mal gelesen werden. „Pressearbeit ist ein persönliches Business“, sagt Christina Richter. „Man sollte sich genau informieren, was die Themenschwerpunkte des Redakteurs sind und welchen Mehrwert man ihm mit einer Pressemeldung bieten kann.“

Denken Sie daran, dass Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Werbung zwei verschiedene Paar Schuhe sind. Vermeiden Sie deshalb in der Pressemitteilung werbliche Sprache. Denken Sie aus Sicht des jeweiligen Journalisten: Was könnte den Leser an Ihrem Thema oder Ihrem Produkt interessieren? Gibt es auf dem Markt vielleicht ein Problem, für das Ihr Produkt eine Lösung bietet? Stellen Sie sicher, dass alle sachlichen Informationen in der Pressemitteilung enthalten sind: Es sollten alle sogenannten W-Fragen beantwortet werden, außerdem sollte ein Ansprechpartner plus Kontaktdaten für eventuelle Rückfragen genannt sein.

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