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Nach der Elternzeit: So klappt der Wiedereinstieg

Der Arbeitsplatz: der gleiche. Die Kollegen: unverändert. Trotzdem ist mit Baby vieles anders. Fünf Strategien für den Wiedereinstieg

Nach der Elternzeit: So klappt der Wiedereinstieg

Es ist ein Gefühl zwischen Unbehagen und Freude: am ersten Arbeitstag nach der Elternzeit. Vielleicht kehren Sie auf Ihren alten Arbeitsplatz zurück. Selbstverständlich ist das nicht, denn man hat nur Anspruch auf eine gleichwertige Position. Gerade wenn Sie in Teilzeit zurückkehren, müssen Sie möglicherweise auch mit Vorurteilen kämpfen. Diese fünf Punkte helfen Ihnen beim Neustart:


1. Die Vermarktung

Während Ihrer Elternzeit hat sich vermutlich einiges getan: ein neues Computerprogramm, neue Kunden und neue Produkte. "Bleiben Sie selbstbewusst", rät Anke Richter aus Alten­kirchen, die Frauen beim Wiedereinstieg in den Beruf begleitet. "Besonders wenn Frauen länger aus dem Arbeitsleben draußen waren, sind sie voller Selbstzweifel." Dafür gibt es eigentlich keinen Grund. Im Gegenteil: Durch die Elternzeit haben Sie dazugelernt, vor allem was Organisation und Stressbewältigung betrifft. "Streichen Sie Ihre Stärken heraus", rät ­Cornelia Spachtholz vom Bundesverband berufstätiger Mütter. Und arbeiten Sie sich ohne viel Aufhebens in das neue Computerprogramm ein.



2. Die Kommunikation

"Auch wenn Sie ­Ihre Stunden reduziert haben, achten Sie darauf, dass Sie bei wichtigen Besprechungen dabei sind", sagt Spachtholz. Geht das nicht, sollten Sie sich ­einen Verbündeten unter den Kollegen suchen, der Sie auf dem Laufenden hält. "Unternehmen brauchen keine großartigen neuen Modelle, um familienfreundlich zu werden", sagt Anke Richter. "Wichtig ist eine gute Kommunikationsstruktur." Moderne Medien helfen: E-Mails lassen sich auch zu Hause am Rechner beantworten. Und über das Smartphone ist man zur Not unterwegs erreichbar.


3. Die Karriere

Oft wird die Teilzeitstelle zur Karrierefalle. "Vielen Frauen wird es schwer gemacht, in Teilzeit eine Führungsposition auszuüben", weiß Rechtsanwältin Sandra Flämig aus Stuttgart. Nur weil Sie weniger Stunden in der Firma sind, heißt das nicht, dass Sie keine Verantwortung übernehmen können. "Zeigen Sie Ihrem Chef, dass Sie hoch motiviert sind", sagt ­Spachtholz. Studien bestätigen, dass ­Mütter effektiver arbeiten können als Frauen ohne Kinder.


4. Das Delegieren

Untersuchungen zeigen, dass in vielen Familien Aufgaben wie Kochen, Putzen, Bügeln an den Frauen hängen bleiben, erst recht, wenn sie "nur" Teilzeit arbeiten. "Frauen müssen ­ihren Partner mit ins Boot holen", sagt Anke Richter. Überlegen Sie gemeinsam, wer welche Aufgaben im Haushalt übernimmt. Die Expertin rät: "Halten Sie das schriftlich fest." Viele einfache Tätigkeiten lassen sich auch an externe Dienstleister abgeben. "Das ist eine gute Lösung, um die Mehrfachbelastung im Alltag stressfrei zu bewältigen", sagt Spachtholz.


5. Die Work-Life-Balance

Zwischen Beruf und Familie bleiben die eigenen Interessen häufig zurück. "Schaffen Sie sich Freiräume: für sich, Hobbys und Freunde“, rät Anke Richter. Und Sandra Flämig sagt: „Teilen Sie sich Ihre Zeit gut ein." Dazu gehören auch Auszeiten, mal nicht für den Arbeit­geber oder Kunden erreichbar zu sein, mal Zeit ­ohne die Familie zu verbringen. "Das muss man lernen. Aber wenn man es nicht tut, geht man vor die Hunde", sagt die Anwältin. 


Mehr Infos unter www.baby-und-familie.de.


 

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