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Können Frauen die Welt retten? (Teil 1)

"Ich glaube ja!", sagt Sabine Asgodom angesichts der globalen Wirtschaftskrise und erklärt in sieben provokativen Thesen, warum das männliche Prinzip an die Wand gefahren ist, das weibliche Prinzip näher an der Realwirtschaft ist und was wir von der Entwicklungshilfe lernen können.

Können Frauen die Welt retten? (Teil 1)

Vermeintliche Schwächen von Frauen entpuppen sich jetzt als erfolgversprechende Stärken für die Welt. Oder, wie ein amerikanisches Sprichwort lautet: "When you need help, ask a woman!"

 

Sieben Thesen

1. Das männliche Prinzip ist vor die Wand gefahren.

Die globale Elite, die derzeit die Wirtschaft prägt, besteht aus 6.000 bis 8.000 Top-Managern. Die sind verantwortlich für die Krise. Darunter sind höchstens 10 Frauen. Das männliche Prinzip kann allerdings auch von Frauen vertreten werden.

 

2. Das weibliche Prinzip stoppt Höhenflüge.

Das weibliche Prinzip des Nährens und Bewahrens stoppt Höhenflüge. Frauen sind näher am Leben, sprich an der Realwirtschaft. Sie sind weniger gefährdet, Fantasieprodukte zu verkaufen. Frauen leben die Balance zwischen Arbeit, Erfolg, Familie und weiteren sozialen Beziehungen. Das weibliche Prinzip kann allerdings auch von Männern vertreten werden.

 

3. Frauen fühlen sich der Sache verpflichtet.

Ob in Verantwortung oder nicht, Frauen fühlen sich ihrem Projekt, ihrem Team, ihrem Unternehmen verpflichtet. Sie sind Arbeitsstellentreu. Selbst wenn sie Chefin werden, fühlen sie sich dem Ergebnis verpflichtet. Männer achten genauso auf ihr persönliches Fortkommen, sprich auf Tantiemen, Prämien, Karriere. Und beziehen diese Aussichten in ihre Überlegungen ein. Das haben Studien gezeigt. Ein Gedanke dazu: Elefantenherden werden von den Elefantenkühen geleitet. Elefantenbullen entwickeln sich zu Einzelgängern. Die Klugheit der Kühe ist dafür verantwortlich, wie gut es der Herde geht.

 

4. Frauen achten auf Qualität statt Quantität.

Frauen sind oft die Bedenkenträger und Spielverderberinnen in Unternehmen, sind oft lästig, weil sie die Träume der großen Jungs zum Platzen bringen, indem sie sagen "Aber das geht doch nicht. Dafür gibt es doch gar kein Budget." Oder "Hallo, da gibt es doch Gesetze. Das verstößt gegen das Recht ." Männer machen was geht, handeln mit fiktiven Größen. Hauptsache: Make Money. Die Männer preisen die "Geschäftsideen" und verwahrten sich gegen das "Moralisieren".

 

5. Frauen können besser mit Geld umgehen.

Frederic Herzberg, einer der Begründer der Motivationsforschung, hat einmal ein Krankenhaus beraten, das Defizite schrieb. Unter anderem ging es darum, wer kauft das Reinigungsmaterial. Herzberg empfahl, die Reinigungsfrauen damit zu beauftragen. Einwände waren: "Was, das sind arme, ungebildete Frauen, Schwarze, Einwanderinnen?" "Ja eben", sagte Herzberg, "die können rechnen." Die Erfahrung aus Entwicklungshilfeprojekten in Afrika, aber auch der Grammeen-Bank zeigen, wenn das Geld/Darlehen den Frauen in einem Ort gegeben wird, hat die ganze Gemeinschaft etwas davon. Gibt man es Männern, ist es oft weg. Das heißt: Frauen stehen oft für die "kleine Einheit", das überschaubare Projekt. Frauen, die sich selbstständig machen, verdienen meistens weniger als männliche Selbstständige, sie gehen aber auch weniger Pleite, weil sie "klein anfangen" und nicht mit Superbüro und Dienstwagen. Wenn die großen Einheiten versagen, schafft das Raum für kleine Neuanfänge.

 

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