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Ideen für den Erfolg von morgen

Viele Unternehmer sehen dem Jahr 2010 mit gemischten Gefühlen entgegen. Mancher bangt sogar um den Fortbestand seines Betriebs. Kreativtrainer Jens-Uwe Meyer behauptet: Gute Ideen sind wichtiger als große Budgets und durch Sparen allein wurde noch kein Betrieb erfolgreich.

Ideen für den Erfolg von morgen

Jens-Uwe Meyer ermutigt Unternehmen, gerade in Krisenzeiten ungewöhnliche Lösungswege zu beschreiten und nicht in klassische Reaktionsmuster zu verfallen.   




working@office: Herr Meyer, Sie behaupten die aktuelle Krise vieler Betriebe sei hausgemacht. Warum?Jens-Uwe Meyer: Viele Unternehmen überlegen - nicht nur in der aktuellen Wirtschaftssituation - permanent, wie sie ihre Prozesse effektiver machen und ihre Kosten senken können. Doch durch Sparen allein wurde noch kein Unternehmen erfolgreich. Denn hierbei wird in der Regel etwas Entscheidendes vergessen: der Erfolg von morgen. Hierfür brauchen die Unternehmen neue Ideen - für neue Geschäftsmodelle, Produkte, Dienstleistungen und so weiter. Daran mangelt es vielen Betrieben.


w@o: Was ist die Ursache hierfür?

Meyer: In den meisten Betrieben ist die Corporate Creativity - also die Fähigkeit, erfolgreich neue Ideen zu generieren - nur gering ausgeprägt. Sie stellen sich viel zu selten die Frage: Wie können wir das kreative Potenzial unserer Organisation besser nutzen? Wenn Unternehmen zum Beispiel ihre Mitarbeiter nach neuen Ideen fragen, staunen sie oft, wie viel ungenutztes Potenzial in den Köpfen ihrer Mitarbeiter steckt.


w@o: Welchen Rat geben Sie Unternehmen für das Jahr 2010?

Meyer: Verfallen Sie nicht in Ihre klassischen Reaktionsmuster auf Krisen: Nämlich die Kosten senken, um jeden Preis! Denn Kostensenkungsprogramme verschaffen Unternehmen zwar oft kurzfristig finanzielle Luft zum Atmen, weshalb sie auch berechtigt sind. Sie führen aber meist nicht aus der Krise. Erfolgsversprechender ist es, die Geschäftsmodelle und Produkte zu überprüfen und sich zu fragen: Wie stellen wir sicher, dass wir für unsere Kunden auch in ein, zwei oder gar fünf Jahren noch attraktive Partner sind?


w@o: Warum ist dies so wichtig?

Meyer: Weil in Folge der Krise auch viele Kunden der Unternehmen ihre bisherigen Strategien und Vorgehensweisen auf den Prüfstand stellen. Das heißt: Sie erwarten auch von ihren Lieferanten neue Lösungen. Nur wer diese seinen Kunden bietet, bleibt für diese ein attraktiver Partner. Deshalb lautet mein Appell: Entwickeln Sie jetzt Ideen, die Ihr Unternehmen fit für die Zukunft machen!


w@o: Aber können Unternehmen, wenn ihre Umsätze wegbrechen, überhaupt noch wirklich Neues entwickeln? Fehlen ihnen hierfür nicht die nötigen Budgets?

Meyer: Gerade kleine Budgets und knappe Ressourcen erfordern doch Kreativität. Mit einer prall gefüllten Kriegskasse kann jeder erfolgreich sein. Anders ist es, wenn die Budgets sozusagen auf Diät gesetzt sind. Dann zeigt sich, wer die wahren Könner sind. Kreativität ist primär eine Sache der mentalen Einstellung. Ideen sind wichtiger als große Budgets.


Über den Interviewpartner

Jens-Uwe Meyer ist Geschäftsführer der Ideeologen - Gesellschaft fuer neue Ideen und Autor des Buchs "Das Edison-Prinzip: Der geniale einfache Weg zu erfolgreichen Ideen". An der Handelshochschule Leipzig hat er den ersten Lehrauftrag in Deutschland für "Corporate Creativity" inne.

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