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Generationenreport: Was Millennials wirklich wollen

Sie erobern die Arbeitswelt und stellen neue Ansprüche an das Management: Millennials ticken anders als die Generationen vor ihnen. Macht ist ihnen nicht wichtig, dafür spielen Worklife-Balance und moderne Arbeitstools eine große Rolle: Wie die GEN Y arbeitet und führt.

Millennials

Für Millennials ist ganz generell das Gehalt nur noch ein Teilaspekt von vielen Faktoren, nach denen sie entscheiden, ob ein Arbeitgeber für sie attraktiv ist oder nicht.

Lebenslanges Arbeiten und lebenslanges Lernen – so sieht die Generation der heute rund 20- bis Mitte 30-Jährigen ihre berufliche Zukunft. Und darauf sollten sich die Unternehmen einstellen. „Denn im Jahr 2020 werden die Millennials weltweit mehr als ein Drittel der berufstätigen Bevölkerung stellen“, heißt es in einer Studie der Manpower Group. Bis 2025 werden es in Deutschland zwei Drittel sein, so die Wirtschaftsprüfer Deloitte in einer weiteren Studie.

Bislang wurden sie als junge Talente und Digital Natives umworben, jetzt nimmt die inzwischen groß gewordene Generation Y Chefpositionen ein – und stellt neue Anforderung an das Management. Denn die Millennials aus den Kinderzimmern mit Laptop und Smartphones ticken anders als der stärker auf Geld und Macht gepolte Führungsnachwuchs zuvor.

Die Millennials teilen beispielsweise gerne Wissen statt es nur zum eigenen Vorteil einzusetzen. So sind in ihrer Jugend auch jene Geschäftsmodelle groß geworden, die auf Sharing setzen – von Airbnb über Crowdfinanzierung bis zum Carsharing. Andere Ansätze, in das sich so manches Senior-Management erst noch hineindenken muss.

Naturgemäß hat jede Generation ihre eigenen Sichtweisen und Prioritäten. Jede Generation wird von Trends, Gemeinschaftserlebnissen wie WM-Siegen und Ereignissen wie Tschernobyl, Nine Eleven oder sich verändernde Märkte und Lebensräume, wie aktuell durch den Klimawandel, geprägt. Bekamen sie ein Gefühl für existenzielle Sicherheit in der Kindheit oder herrschte hohe Arbeitslosigkeit? Und was glauben sie angesichts der komplexen Herausforderungen unserer Zeit, was uns die Zukunft in einer Projektwirtschaft mit befristeten Arbeitsverträgen bringt?

Alle diese Faktoren haben Einfluss auf unsere Vorstellungen und Erwartungen, auch im Job. Soziologen und Marktforscher untersuchen das jeweils genau, wenn auch aus unterschiedlichen Perspektiven. Und so haben sie längst auch die Gen Y durchleuchtet.

Mehr Freizeit statt mehr Gehalt

Für sie ist beispielsweise ganz generell das Gehalt nur noch ein Teilaspekt von vielen Faktoren, nach denen sie entscheiden, ob ein Arbeitgeber für sie attraktiv ist oder nicht. Zwar erwarten 92 Prozent der Millennials, dass sie für ihre beruflichen Anstrengungen gut belohnt werden und ihr Arbeitsplatz sicher ist (87 Prozent). Ihnen ist der Millennials-Studie von Manpower zufolge aber auch wichtig, dass sie genügend freie Zeit zur Verfügung haben (86 Prozent), die netten Kollegen (80 Prozent) und flexible Arbeitszeiten (79 Prozent) sind heute ebenfalls Top-Prioritäten.

Das ist kein flüchtiger Querschnitt: Manpower hat dafür Interviews mit 19.000 Millennials geführt, darunter 1.500 Personalexperten. Mit dem Eintritt der Generation Y in die Arbeitswelt haben sich also auch die Ansprüche an den Arbeitgeber verändert. „Die Generation Y nimmt potenzielle Arbeitgeber genau unter die Lupe. Sowohl ein gutes Arbeitsklima mit netten Kollegen als auch die gesellschaftliche Sinnhaftigkeit der Arbeit ist ihnen wichtig“, erläutert Herwarth Brune, Vorsitzender der Geschäftsführung der Manpower Group in Deutschland, die Ergebnisse.

Sie wollen interessante Projekte realisieren und Sinn in der Arbeit finden, gerne auch von zu Hause arbeiten, schnell aufsteigen und sich weiterentwickeln. Während viele Mittfünfziger in Unternehmen gerade ihren Vorruhestand verhandeln, rechnen beispielsweise weltweit mehr als die Hälfte der Millennials damit, auch über das 65. Lebensjahr hinaus zu arbeiten, in Deutschland sogar 77 Prozent. Damit verschieben sich schon heute die Prioritäten.

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