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Gehälter: Bis Mitte 30 gut verhandeln

Sekretariats- und Büroberufe zählen zu den spannendsten Berufen: Sie wachsen mit allen wirtschaftlichen und technischen Trends mit und zeichnen sich durch große Komplexität aus. Wie sich das im Gehalt niederschlägt, zeigt die aktuelle Kienbaum-Studie.

Gehälter: Bis Mitte 30 gut verhandeln

Sekretariats- und Büroberufe zählen zu den spannendsten Berufen: Sie wachsen mit allen wirtschaftlichen und technischen Entwicklungen mit und zeichnen sich durch große Komplexität aus. Wie sich das im Gehalt niederschlägt, zeigt die aktuelle Kienbaum Vergütungsstudie 2008.

 

Verschiedene Faktoren steigern die Bedeutung der Berufsgruppe Sekretariat. Da ist die zunehmende Technisierung am Arbeitsplatz und die damit verbundene Komplexität von Tätigkeiten. Da ist aber auch die verstärkte Einbindung von Sekretariats- und Bürokräften in weitreichende Managementkonzepte. Verstärkt wird diese Tendenz, wenn durch eher zielorientierte kooperative Führungsstile Verantwortung "von oben" in diese Funktionen delegiert wird. Den Stellenwert, den Sekretariatskräfte im Laufe der letzten Jahre erlangt haben, dokumentieren nicht zuletzt Jahresgehälter, die beispielsweise bei den Chefsekretärinnen im oberen Viertel bis über 55.000 Euro reichen.

 

Top-Verdienste im Vorstand

Am unteren Ende der Skala liegen Schreibkräfte und Telefonistinnen mit einem Jahresgesamtgehalt von 32.800 beziehungsweise 32.300 Euro. Sekretärinnen von Vorstandsvorsitzenden und Vorsitzenden der Geschäftsführung verdienen am besten. Ihr jährliches Gehalt von 65.000 Euro übersteigt den Verdienst einer "normalen" Chefsekretärin um 25 Prozent. Für 2008 wird positionsübergreifend eine durchschnittliche Gehaltssteigerung von knapp drei Prozent erwartet.

 

Was beeinflußt die Gehälter?

Dies sind Ergebnisse der Studie zur Vergütung von Sekretariats- und Bürokräften, zum 33. Mal durchgeführt von der Managementberatung Kienbaum, die dazu 479 Unternehmen und mehr als 15.500 Positionen analysiert hat. "Der große Gehaltsunterschied ist auf Qualifikation, Berufserfahrung, Position der Sekretariats- und Bürokräfte sowie auf die Branche und den Standort des Unternehmens zurückzuführen", sagt Christian Näser, Vergütungsexperte und Projektleiter der Studie bei Kienbaum.

 

Qualifikation und Erfahrung zahlen sich aus

Die im Laufe des Berufslebens erworbene Erfahrung und das Alter beeinflussen die Gehaltshöhe. Dieser Zusammenhang macht sich besonders bis zum 35. Lebensjahr bemerkbar. Während eine Projektassistentin bis zum 24. Lebensjahr im Durchschnitt 30.000 Euro im Jahr verdient, kommt ihre Kollegin mit Mitte 30 auf ein durchschnittliches Jahresgehalt von 43.600 Euro. Ab einem Alter von 55 Jahren verdient sie im Durchschnitt 49.600 Euro.

 

Welche Region und welche Branche zahlen am besten? Lesen Sie weiter in Teil 2.

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