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Ganz beim Gegenüber

Wohl keine Sprache der Welt ist so ehrlich wie die Körpersprache. In einer dreiteiligen Serie verraten Ihnen zwei Kommunikationstrainerinnen, wie Sie die richtigen Signale aussenden - für einen authentischen und überzeugenden Auftritt. Teil 1: Begrüßung und Small Talk.

Ganz beim Gegenüber

Wohl keine Sprache der Welt ist so ehrlich wie die Körpersprache. In einer dreiteiligen Serie verraten Ihnen zwei Trainerinnen, wie Sie die richtigen Signale aussenden – für einen authentischen und überzeugenden Auftritt. Teil 1: Begrüßung und Small Talk.

 

Kunden und Lieferanten, Vorgesetzte und Kollegen - als Assistentin oder Sekretärin stehen Sie mit den unterschiedlichsten Menschen im Kontakt. Dabei repräsentieren Sie immer auch Ihren Chef oder sogar die ganze Firma.

 

Nur sieben Prozent

"Im persönlichen Kontakt kommen nur rund sieben Prozent Ihrer Wirkung über den Inhalt Ihrer Aussagen zustande. Ihre Stimme und Ihre Körpersprache entscheiden, wie Sie ankommen", erklärt die Kommunikationstrainerin Helga Sanne, die mit ihrer Schwester Ingrid das SprechForum Sanne in Hamburg leitet.

 

Sehr feiner Sensor

Selbst die allerbesten Argumente überzeugen nicht, wenn die Körpersprache nicht stimmt. Wenn Sie "Ja" sagen, Ihr Körper aber "Nein" signalisiert, glaubt Ihr Gesprächspartner instinktiv Ihrem Körper. "Jeder Mensch hat einen sehr feinen Sensor dafür, ob das Verhalten seines Gegenübers stimmig ist oder nicht", erklärt die ausgebildete Schauspielerin Ingrid Sanne.

 

Körperausdruck als Ganzes

Die Sprache des Körpers besteht aus unzähligen kleinen Einzelsignalen – vom Gesichtsausdruck über die Körperspannung bis hin zur Gestik. Diese Elemente machen erst in ihrem Zusammenspiel die Wirkung aus. "Die einzelnen Signale des Körpers werden häufig zu pauschal interpretiert", sagt Ingrid Sanne. "Beispielsweise bewerten Viele verschränkte Arme automatisch als Desinteresse. Häufig zeigt das aber nur, dass jemand entspannt und gleichzeitig konzentriert zuhört. Man muss also den Körperausdruck als Ganzen und natürlich die Situation betrachten, um das Verhalten richtig zu deuten." Deshalb ist es nicht zu empfehlen, bestimmte Gesten einzuüben, um besser anzukommen.

 

Ganz individuell

Im Gegenteil – dadurch wirkt das eigene Verhalten unharmonisch, im schlimmsten Fall sogar unglaubwürdig. Körpersprache ist etwas ganz Individuelles und muss zur eigenen Persönlichkeit passen. Eine dynamische Gestik, die bei einer temperamentvollen Kollegin absolut glaubwürdig wirkt, ist für eine eher zurückhaltende Mitarbeiterin fehl am Platze.

 

Ungünstige Signale bewusst korrigieren

Patentrezepte für den perfekten Auftritt gibt es nicht. Was man aber tun kann: Ungünstigen Signalen, die sich unbewusst eingeschlichen haben, gezielt zu Leibe rücken. Meist kann man schon durch kleine, unauffällige Veränderungen der Körperhaltung sehr viel erreichen. Das Gute daran: Es besteht ein enger Zusammenhang zwischen Körper und Geist. "Wenn man die Körperhaltung verändert, verändert sich auch die innere Haltung", erklärt Helga Sanne. "Wende ich mich meinem Gegenüber im wahrsten Sinne des Wortes körperlich zu, dann lasse ich mich automatisch auch innerlich ganz anders auf das Gespräch ein als vorher."

 

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Es geht nicht darum, die eigene Körpersprache komplett umzumodeln, sondern ungünstige Signale unauffällig zu korrigieren. Wie das geht, das erklären die Sannes normalerweise in Inhouse-Schulungen. In der aktuellen Ausgabe von working@office verraten die beiden Hamburger Kommunikationsprofis einige ihrer besten Tricks.

 

 

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