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Frauen im Business-Bereich – das ist wichtig für eine erfolgreiche Karriere

Das Thema Frauen-Quote ist nach wie vor hart umstritten und selbst manche Frau ist gegen die Einführung der selbigen. Wie Frauen es auch ohne Quote in die Chefetage schaffen.

Frauen im Business-Bereich – das ist wichtig für eine erfolgreiche Karriere

Vor- und Nachteile einer Frauen-Quote werden gegeneinander aufgeführtund wirkliche Fortschritte werden politisch zurzeit in diesem Bereich nicht gemacht. Aber auch ohne Frauen-Quote konnten sich bereits viele Frauen im Berufsleben an die Spitze der Karriereleiter arbeiten oder sind auf dem besten Wege dorthin. Eine Menge Blut, Schweiß und Tränen erfordert fast jede steile Karriere, ob nun als Mann oder als Frau. Wenn Frauen sich aber an ein paar Ratschläge halten, machen sie sich das Arbeitsleben doch ein bisschen einfacher.

 

Immer mehr erfolgreiche Business-Frauen

 

Die moderne Frau kann sich heute kaum noch vorstellen, dass es tatsächlich Zeiten gegeben hat, in denen eine Frau grundsätzlich bei Heim und Herd bleiben musste. Natürlich wählen heute immer noch Frauen diesen Weg, bleiben lieber bei den Kindern zu Hause und kümmern sich um den Haushalt, immer mehr Frauen stellen aber ihre Karriere an erste Stelle. Und dann gibt es noch die Frauen, die

beides unter einen Hut bekommen: Familie und Karriere – kein leichtes Unterfangen.

 

Tatsächlich ist es mittlerweile so, dass viele Frauen eine Ausbildung abschließen, ein paar Jahre arbeiten, dann eine Familie gründen und nach dem Mutterschutz halbtags wieder in das Berufsleben einsteigen. Andere Frauen jedoch streben – ob mit oder ohne Familie – eine Stelle in der oberen Etage an. Und das gelingt mittlerweile vielen sehr gut, auch ohne Frauen-Quote.

 

Laut einer Liste des Fortune Magazines zum Thema erfolgreiche Geschäftsfrauen sind selbige heutzutage immer häufiger vertreten und stehen ihren männlichen Pendants in nichts nach. Viele Unternehmen setzen sogar ganz bewusst auf Frauen an der Spitze. Und das nicht, weil diese eben Frauen sind, sondern weil sie gleiche oder bessere Leistungen erbracht haben als ihre männlichen Kollegen. Schließlich haben die Damen oftmals genau dasselbe gelernt wie die Männer und wenn sie mit Engagement an die Arbeit herangehen, stehen ihnen genauso alle Türen offen. So kommt es, dass bei namenhaften Betrieben wie der Bayer CropScience AG oder Siemens Frauen in Führungspositionen zu finden sind. Selbst das Amt des Bundeskanzlers hält zurzeit bekanntlich eine Frau inne.

 

Wie steht es mit der Frauen-Quote?

 

Aufgrund der oben genannten Fakten stellt sich für viele die Frage, ob eine Frauen-Quote

tatsächlich nötig ist. Aus Gründen des Gerechtigkeitssinns wird für eine Frauen-Quote plädiert, denn schließlich besteht die Mehrheit in Führungspositionen immer noch aus Männern. Es wird von manchen gemutmaßt, dass Frauen einfach nur aufgrund ihres Geschlechtes nicht die Möglichkeit haben eine

bessere Position zu erreichen, schließlich besteht bei ihnen immer die „Gefahr“, dass sie Kinder bekommen und dementsprechend einige Jahre ausfallen könnten.

 

Andererseits vertreten viele die Meinung, dass Frauen durchaus Chancen auf hohe Positionen haben und die Benachteiligung aufgrund des Geschlechtes längst veraltet ist und nicht mehr angewandt wird. Wird eine Frauen-Quote dennoch eingeführt, könnte es tatsächlich sein, dass eine Position mit einer weniger gut ausgebildeten und unmotivierten weiblichen Kraft besetzt wird und ein sehr guter männlicher Bewerber nur aufgrund der zu erfüllenden Quote abgelehnt wird. Wie und ob die Frauen-Quote überhaupt durchgesetzt wird, muss demnach noch ausführlich besprochen und diskutiert werden. Das letzte offizielle Statement ist allerdings erst einige wenige Tage her und stammt von CSU-Chef Horst Seehofer, wie auch die  PNP berichtet.

 

„Es wird eine Frauenquote mit uns kommen. Aber eben ohne Bürokratie, ohne Dokumentierung, ohne Kontrolle und alle Regulative, die man sich da vorstellen kann. Darauf wird die CSU achten.“ Horst Seehofer, CSU-Chef 

 

Nützliche Tipps für die Karrierefrau

 

Ob eine Frauen-Quote Sinn macht, sei an dieser Stelle einmal dahingestellt. Tatsache ist, dass viele Frauen gerne Karriere machen möchten. Die meisten Betriebe machen da keine Unterscheidungen mehr zwischen qualifizierteren Männern oder Frauen, dennoch sollten Frauen ein paar Dinge beachten, um selbstbewusst aufzutreten und dementsprechend auch aus nachvollziehbaren Gründen einen guten Job zu bekommen – wer beispielsweise vor einer große Gruppe von Menschen keinen selbstbewussten Eindruck hinterlassen kann, wird es schwer haben in einer Führungsposition ernstgenommen zu werden.

  • An der Haltung arbeiten
    Wer die Schultern hängen lässt und schlaff dasteht, vermittelt Unlust und fehlendes Selbstbewusstsein. Deshalb heißt es an der eigenen Haltung arbeiten: Schultern leicht zurück, Brustbein nach oben, fester Stand, Arme an Körper herunterhängen lassen.
  • Arme nicht verschränken
    Wer nicht die ganze Zeit die Arme hängen lassen möchte oder im Sitzen nicht weiß, wohin mit den Armen, der neigt dazu, diese zu verschränken. Dies ist aber eine ablehnende Haltung, die als desinteressiert oder arrogant gedeutet werden kann. Lieber die Hände auf den Tisch legen oder aber doch die Arme am Körper herunterhängen lassen.
  • Ehrlich lächeln
    Ein ehrliches Lächeln ist Gold wert, auch und vor allem im Berufsleben. Wem es manchmal schwer fällt zu lächeln, der sollte an etwas Positives denken, sodass das Lächeln plötzlich doch ganz leicht fällt. Tatsächlich kann es aber auch nichts schaden, diese und weitere Emotionen aktiv vor dem Spiegel zu üben.
  • Gestik und Mimik einsetzen
    Beides nicht zu nutzen wirkt nicht nur unnahbar, sondern auch langweilig. Mit Gestik und Mimik kann den eigenen Worten Nachdruck verliehen werden. Allerdings darf nicht übertrieben werden, hier gilt es ein gesundes Mittelmaß zu finden.

 

 

Halten sich Frauen an diese Grundlagen, ist der erste Schritt schon einmal gemacht. Zu einem positiven Auftreten gehört aber auch das Erscheinungsbild.

  • Gepflegtes Erscheinungsbild
    Was für viele selbstverständlich ist, ist auch im beruflichen Alltagein absolutes Muss. Die Kleidung darf nicht zerschlissen sein, Laufmaschen könnten zum Tratsch-Gespräch führen und ungewaschene Haare sind sowieso ein Tabu. Ein schlichtes, aber dennoch edles Business-Outfit kann beispielsweise aus Blazer, Bluse und Bleistiftrock bestehen, aber auch der klassische Hosenanzug oder ein stilvolles Kostüm sorgen für die gewünschte seriöse Note. Der Trend-Designer muss es deshalb aber nicht zwangsläufig sein, auch etablierte Modemarken wie  Street One oder ähnliches können mit ihren Kollektionen durchaus mithalten.
  • Modisch und dem Beruf entsprechend kleiden
    Jeans mit Löchern und Kapuzen-Pullover sollten selbstverständlich im Berufsalltag gemieden werden. Für die meisten Führungspositionen eignen sich Hosenanzüge oder Kostüme. Wer sich zu sexy kleidet, wird hingegen oft nicht ernstgenommen. Ähnliches gilt für die Schuhe: Turnschuhe sollten als Freizeitkleidung zu Hause bleiben, metallicfarbene High-Heels haben im Büro aber auch nichts zu suchen.
  • Seriöse Frisur
    Die Frisur sollte nicht langweilig, aber auch nicht zu ausgefallen sein. Wer die Haare gerne färbt, sollte darauf achten, dass Ansätze immer nach gefärbt werden, sonst entsteht schnell ein ungepflegter und nachlässiger Eindruck.  
  • Dezentes Make-Up
    Schminke darf sein, aber in Maßen. Wenn eine Frau aussieht, als wäre sie in einen Tuschkasten gefallen, wirkt dies billig und unseriös. Hier gilt: weniger ist mehr.
  • Tattoos und Piercings verstecken bzw. entfernen
    Zwar sind Tattoos und Piercings mittlerweile fast schon Alltag, in Führungspositionen sieht ein Nasenpiercing oder ein Tattoo am Hals aber doch befremdlich aus. Wer ein Tattoo haben möchte und in einer gehobenen Position arbeiten will, sollte das Tattoo an einem Körperteil platzieren, das überdeckt werden kann (Schulterblatt zum Beispiel). Piercings im Gesicht sollten während der Arbeitszeit herausgenommen werden.
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