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Erfolgreiche Entscheidungen

Treffen Führungskräfte Entscheidungen in Unternehmen und Organisationen allein im stillen Kämmerlein, fördert das bei der Belegschaft Frust. Dies ergab eine aktuelle Studie des Beratungsunternehmen ComTeam AG zum Thema Entscheidungsprozesse in Unternehmen.

Erfolgreiche Entscheidungen

Zwei Drittel von 233 befragten Fach- und Führungskräften sind von den getroffenen Entscheidungen in ihrem Unternehmen nicht so recht überzeugt. Nur wenige Führungskräfte besitzen die Fähigkeit, eine Entscheidung über einen bestimmten Zeitraum offen zu lassen im Hinblick auf das Ergebnis. 70 Prozent haben nach Ansicht der Studienteilnehmer von Beginn an eine Lösung im Kopf und möchten diese durchsetzen. Offensichtlich werden Mitarbeiter und Kollegen am Entscheidungsprozess beteiligt – jedoch nach Ansicht von über 40 Prozent oftmals nur zum Schein: Es sei vorher schon klar, was herauskommen muss.


Entscheider und Strategen

Die ComTeam-Studie "Führung 2.0" aus dem Jahr 2009 hatte ergeben, dass Führungskräfte vor allem als Entscheider und Strategen gefordert werden. Die diesjährige Studie zur Qualität von Entscheidungsprozessen zeigt, dass sie dieser Rolle häufig noch nicht gewachsen sind. Bei genauer Analyse der Entscheidungen zeigt sich, dass Entscheidungen häufig als Machtfragen verstanden werden. "Der Entscheidungsprozess wird dann oft nur noch als Alibi empfunden, um eigentlich schon gefällte Entscheidungen vor sich selbst und den Betroffenen zu legitimieren beziehungsweise Argumente zu finden, die zur Entscheidung passen", so Lorenz Forchhammer, Leiter der Studie und ComTeam-Vorstand. Auf den ersten Blick sind die Mitarbeiter mit den getroffenen Entscheidungen zwar einverstanden, jedoch seien ihnen die Gründe aber nicht klar – folglich werden diese Entscheidungen nicht engagiert mitgetragen.


Gemeinsam entscheiden

40 Prozent der Führungskräfte verfügen über die Entscheider-Kompetenz, Komplexität treffend einzuschätzen und daraus Schlüsse für das weitere Vorgehen zu ziehen. "Gerade bei komplexen Unternehmensentscheidungen raten wir dazu, das Gewicht einer Entscheidung nicht allein zu tragen, sondern gemeinsam mit den Kollegen und Mitarbeitern nach Lösungen zu suchen und Alternativen gut abzuwägen", berichtet Forchhammer. Entscheidungen, die akzeptiert werden wollen, bräuchten sowohl eine bestimmte methodische Vorgehensweise, als auch den Mut zur lösungsoffenen Auseinandersetzung. Fazit der Studie ist: Komplexe Entscheidungen einsam zu fällen, verspielt Qualität und Akzeptanz. Chancen und Potentiale bleiben ungenutzt, die besten Köpfe werden frustriert. Welches Unternehmen kann sich das leisten?


Die Ergebnisse der Studie können Sie hier herunterladen.


 

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