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Entspannter arbeiten

Stress? Doch nicht bei Ihnen! Denn Sie sagen rechtzeitig Nein, legen Pausen ein und ziehen nach Feierabend auch die Bürotür in Ihrem Kopf hinter sich zu. Sie wissen, dass es mit dem Multitasking so eine Sache ist und wie Sie am besten zur Ruhe kommen. Zehn Tipps, wie Sie Ihr Arbeitsleben entschleunigen ...

Entspannter arbeiten

Stress? Doch nicht bei Ihnen! Denn Sie sagen rechtzeitig Nein, legen Pausen ein und ziehen nach Feierabend auch die Bürotür in Ihrem Kopf hinter sich zu. Sie wissen, dass es mit dem Multitasking so eine Sache ist und wie Sie am besten zur Ruhe kommen. Zehn Tipps, wie Sie Ihr Arbeitsleben entschleunigen ...


Wie schaffen Sie es, trotz der vielfältigen Belastungen im Job, gut durch den Arbeitstag zu kommen? Diese Tipps helfen Ihnen dabei.




1. Sagen Sie Nein

Lernen Sie Grenzen zu ziehen. Versuchen Sie keinesfalls, den beruflichen Erfolg dadurch zu erzwingen, dass Sie als unendlich belastbar und zuverlässig gelten. Zum einen machen Sie sich damit bei Kollegen nicht unbedingt beliebt. Zum anderen geraten Sie unvermeidlich in die Stress-Spirale.


2. Richtig Pause machen

Psychologen empfehlen, bereits nach 20 Minuten angestrengter Kopfarbeit eine Pause einzulegen. Pausen funktionieren am besten zu festgelegten Zeiten, maximal 15 Minuten lang und aktiv gestaltet.


3. Eins nach dem anderen

Der Mensch ist nicht in der Lage, erfolgreich mehrere Dinge auf einmal zu tun. Psychologen, Neurowissenschaftler und Ökonomen wissen inzwischen, dass Menschen bei Mehrfachbelastungen Fehler machen, weil das Gehirn dem nicht gewachsen ist. Es wird sogar Zeit vergeudet, weil Fehler wieder ausbügelt werden müssen und der Betreffende sich an die jeweils nächste Aufgabe erinnern muss.


4. Mach mal langsam

Die Devise des Wirtschaftslebens, immer schneller, besser und origineller als die Konkurrenz sein zu müssen, fordert ihren Tribut: Der tägliche Druck, Stress und die bis in Abendstunden und Wochenenden hinein verplante Tage zwingen auch den stärksten Helden irgendwann in die Knie. Daher ist es ein Gebot unserer Zeit, bewusst das Tempo des täglichen Lebens zu reduzieren.


5. Feierabend, Leute!

Die ständige Verfügbarkeit für den Job und die Vernachlässigung aller anderen Lebensbereiche macht auf Dauer nicht glücklich. Machen Sie Feierabend, wenn die Zeit gekommen ist, und ziehen Sie die Bürotür – auch in Ihrem Kopf – ganz fest hinter sich zu. Und lassen Sie sich kein schlechtes Gewissen dafür einreden, dass es in Ihrem Leben noch andere wichtige Dinge neben der Arbeit gibt.


6. Schöner arbeiten

Wer acht oder neun Stunden am Arbeitsplatz verbringt, hat ein Recht darauf, sich dort wohlzufühlen. Kreative Menschen haben bekanntlich ihre besten Ideen im Café oder im Park. Unternehmen sollten darauf achten, dass ihre Mitarbeiter gesunde Arbeitsplätze haben und die Möglichkeit bekommen, sie individuell zu gestalten. Es hilft schon, wenn sich Mitarbeiter die Bilder und Pflanzen selbst aussuchen und platzieren dürfen.


7. Arbeiten am PC

Die Tastatur muss genügend Platz zur Auflage der Hände bieten und sollte 10 bis 15 Zentimeter von der Tischkante entfernt sein. Der optimale Neigungswinkel beträgt 5 bis 15 Grad. Die Arbeit mit der Maus verursacht oft Verspannungen von Schultern, Nacken und Arm. Deshalb ist darauf zu achten, die Maus körpernah zu bedienen und Doppelklicks zu vermeiden. Sinnvoll ist es zudem, mit Tastenkombination anstelle des Klicks zu arbeiten. Zwischendurch die Hände immer mal wieder ausschütteln, die Finger mehrere Sekunden durch Spreizen anspannen und dann wieder lösen, Faust ballen und wieder lockern.


8. Kreatives Nichtstun

Muße, so haben Soziologen und Freizeitforscher herausgefunden, kann am besten über eine erfüllende Beschäftigung ohne tieferen Zweck erreicht werden. Also: Wenn Sie in einem Buch schmökern, dann nicht, um es so schnell wie möglich auszulesen. Wenn Sie wandern, dann nicht, um eine bestimmte Kilometerzahl oder ein weit entferntes Ziel zu erreichen. Wenn Sie Gartenarbeit machen, dann nicht, um den schönsten Vorgarten der Straße zu haben.


9. Mit Bewegung gegen Stress

Wer sich nach der Arbeit auf die Couch legt, um zur Ruhe zu kommen, wird die erhoffte Entspannung nicht finden. Gehen Sie lieber ein Stück zu Fuß oder joggen Sie! Vor allem das Joggen eignet sich hervorragend zum Stressabbau. Für diesen Sport benötigen Sie kein Fitnessstudio und Sie sind an keine Termine gebunden. Zwei bis drei Mal pro Woche 30 Minuten sind optimal.


10. Entspannt schlafen

Sparen Sie nicht am Bett, vor allem nicht an der Matratze. Gehen Sie ins Bett, wenn Sie müde sind. Nicht früher, aber auch nicht wesentlich später. Wenn Sie nachts regelmäßig aufwachen, kann es daran liegen, dass Sie zu früh ins Bett gehen. Auch übermüdet schläft es sich schwer ein. Lassen Sie den Tag möglichst ruhig und mit einem Ritual ausklingen. Auch ein abendlicher Spaziergang, ein warmes Bad, ein Glas lauwarme Milch oder einige Seiten leichte Lektüre (möglichst nicht im Bett) können den Schlaf fördern.


Über die Autorin

 Elke Pohl ist Journalistin und Buchautorin. Sie hat sich auf Themen rund um Beruf und Karriere spezialisiert. In ihrem aktuellen Buch "Wohlfühlen im Job" erklärt sie, wie man stressfrei durch den Arbeitstag kommt, damit Zufriedenheit und Freude bei der Arbeit überwiegen und gibt dazu wertvolle Tipps. Das Buch ist 2009 im Humboldt-Verlag erschienen (8,90 €). 
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