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Eine Karriere hört nicht mehr mit 40 auf

Dass der demografische Wandel kommt, ist längst in aller Munde. Dass er die Chancen auf dem Arbeitsmarkt neu verteilt, nehmen viele Menschen erst allmählich wahr. Vor allem erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden von dieser Entwicklung profitieren.

Eine Karriere hört nicht mehr mit 40 auf

Best Ager, SilverLiner, Generation Happy End – solche Etiketten für die über 50-Jährigen sind auf dem deutschen Arbeitsmarkt durchaus geläufig. 

 

 

 

Wertvolles Know-how 

In anderen Ländern, wie etwa Dänemark, nimmt man diese Altersgruppe allmählich schon anders wahr; dort schätzt man an den 50plus-Jährigen immer häufiger ihr wertvolles Know-how.

 

Knappes Gut

So oder so: Auf die Arbeitskraft jenseits der 50 wird man in Zukunft nicht mehr gut verzichten können. Denn der Arbeitsmarkt gibt zukünftig nicht mehr genügend jüngere Mitarbeiter her, meint beispielsweise Dr. Gottfried Richenhagen, Leiter des Referats "Arbeit und Gesundheit" im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen: "Der demografische Wandel sorgt für einen Mangel." Das gelte auch für qualifizierte Arbeitskräfte im Sekretariats- bzw. Assistenzbereich; sie könnten in ein paar Jahren zum knappen Gut werden.

 

Viel zu wenig Kinder

Der Wandel in der Alterspyramide begann schleichend: Seit Anfang der 70er wurden hierzulande mehr als zehn Millionen Kinder zu wenig geboren, rechnet die Zentrale für politische Bildung vor. Nirgendwo sonst auf der Welt steigt der Altersdurchschnitt schneller als in Deutschland. Während 2000 das Durchschnittsalter der deutschen Bevölkerung noch bei 38 Jahren lag, werde es in diesem Jahr auf 52 Jahre ansteigen, so die Statistiker. In fünf Jahren kommen die "Babyboomer" ins Rentenalter, im Jahr 2015 wird über ein Drittel der Erwerbstätigen älter als 50 Jahre sein. 2020 sind es dann bereits 41 Prozent, lassen die Statistiker wissen. "Die berühmte Bevölkerungspyramide wird mehr und mehr zum ausgefransten Tannenbaum", meint auch Pascal Frai, stellvertretender Geschäftsführer des Demographie Netzwerks e. V. (ddn) in Dortmund.

 

Sich auf den demografischen Wandel vorbereiten

"Vorprogrammiert sind damit branchenspezifische Personalengpässe, aber auch der Verlust kostbaren Erfahrungswissens im Unternehmen.“ Der ddn ist ein Zusammenschluss von rund 200 Unternehmen und Organisationen, die sich gemeinsam auf den demografischen Wandel vorbereiten. Doch die Mehrheit der Betriebe hat die Auswirkungen einer sich verändernden Altersstruktur offenbar noch nicht erkannt. Rund 70 Prozent der Unternehmen glauben, sie seien von dem Wandel in der Gesellschaft nicht betroffen, heißt es in einer Studie der IHK.

 

Weiter lesen

Andere Unternehmen haben bereits reagiert. Was der Wandel für das Gesundheitsmanagement, den Führungsstil und Konzepte zum "lebenslangen Lernen" bedeutet, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von working@office. Außerdem: Interview mit Professorin Dr. Jutta Rump, Leiterin des Instituts für Beschäftigung und Employability in Ludwigshafen, über die Chancen, die im demografischen Wandel stecken.

 

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