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Ein Exot, der keiner sein will

Seit drei Monaten darf sich ein 32-jähriger Hamburger mit dem Titel "Deutschlands bester Sekretär" schmücken. Was ihn in seinen "Traumberuf" führte und wie sein Berufsalltag aussieht, erzählte er working@office.

Die international tätige Anwaltsgesellschaft Allen & Overy entschließt sich 2001 in Hamburg ein Büro zu eröffnen. Als Unterstützung suchen sie ein Organisationstalent mit Fremdsprachenkenntnissen und Erfahrungen im Aufbau eines neuen Standort. Marc Schlichtmann sieht seine Chance und stößt kurze Zeit nach Eröffnung des Hamburger Büros zu dem Team aus drei Partnern, drei Anwälten und drei Sekretärinnen.

 

Pionierarbeit gefragt

Marc Schlichtmann fängt als Assistent für Dr. Helge Schäfer, Managing Partner Corporate Department, an. Neben seiner Assistenzfunktion muss Marc Schlichtmann echte Pionierarbeit leisten, er ist in den ersten Monaten für einen Teil der Personalarbeit und für die Veranstaltungsorganisation von Mandantenseminaren zuständig. Und er muss kreative Lösungen entwickeln.

 

Die Arbeit für Dr. Helge Schäfer macht dem Assistenten heute noch so viel Spaß wie am ersten Tag. "Er hat viel Vertrauen in meine Fähigkeiten, daher kann ich sehr eigenständig und selbstverantwortlich arbeiten." Der Fremdsprachensekretär ist zuständig für die Terminplanung seines Chefs, der für Mandanten auch schon einmal in London, Paris und New York unterwegs ist. Außerdem stellt er eigenverantwortlich Rechnungen aus und führt die Korrespondenz für seinen Chef.

 

Die weibliche Konkurrenz übertrumpft

Eigentlich wollte Marc Schlichtmann gar nicht bei dem Wettbewerb "Leitz such Deutschlands beste Sekretärin/besten Sekretär" mitmachen. "Ein Freund von mir hatte davon gehört und mir den Anmeldebogen mitgebracht." Der überredete ihn dann so lange, bis er einwilligte. Dass er den Wettbewerb gewonnen hat, darüber freut er sich natürlich riesig. Besonders weil er als Exot viel Medienaufmerksamtkeit auf dieses heute immer noch unterschätzte Berufsbild lenken konnte. Und weil er dadurch vielleicht einen Beitrag zur Gleichberechtigung leisten könne. "Denn ehrlich: Was ist daran eigentlich so verwunderlich, dass ein Mann als Fremdsprachensekretär arbeitet ...?" 

 

    Dieser Auszug hat Ihnen gefallen? Den vollständigen Artikel finden Sie im Heft (working@office Heft 7/2008).

     

     

     

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