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E-Learning mit Erfolg

Über 3.000 Kurse rund um Büro und Desktop von 60 Herstellern für Lernsoftware drängen sich laut Branchenkenner Lernwelt AG auf dem deutschen Markt. Bei so viel Auswahl stellt sich die Frage: Woran erkenne ich den besten Kurs für mein Bedürfnis?

E-Learning mit Erfolg

Michelle Plumb und Paul Bunker sind IT-Spezialisten, doch auf unterschiedlichem Fachgebiet. Die Eine arbeitet mit Voice-over-IP, der Andere beschäftigt sich mit Client-, Server- und Netzwerkfragen. Um 150 Office-Mitarbeitern aus unterschiedlichen Firmen anschaulich zu erklären, wie Client-Programme eingerichtet werden und wie kostengünstige Internet-Telefonie im Büro funktioniert, setzen sich die beiden vor eine Web-Cam. Hier diskutieren sie und erklären sich gegenseitig die Schwierigkeiten.


Per Web-Cast mitten im Geschehen

E-Learning-Nutzer in Düsseldorf, München und Dresden hören und sehen an ihrem Arbeitsplatz live dabei zu. Gleichzeitig werden animierte Grafiken und Erklärungen eingespielt. Einige der Office-Mitarbeiter haben Fragen – per Chat antworten ihre fünf Betreuer, die im Hintergrund jederzeit als Zusatzhelfer bereit stehen. Diese Tutoren sind das Bindeglied zu den beiden Experten. Besonders interessante Fragen geben sie an die zwei spezialisierten Lehrer weiter. Wer plötzlich zum Termin muss, kann sich eine Aufzeichnung davon später ansehen.


Spaß am Lernen hilft dem Gedächtnis

Amerikanische Lernforscher von Brandon Hall zeichneten das Live Learning-Konzept mit der Goldenen Medaille für den besten Virtual Classroom aus. Klar ist: Diese Art des Lernens macht mehr Spaß als zehn Seiten trockener Text mit langatmigen Sätzen. Gehirn-Forscher haben herausgefunden: Inhalte, die mit Freude aufgenommen wurden, lassen sich leichter abrufen. Eine gute Lernsoftware fügt deswegen interaktive Elemente an sinnvoller Stelle ein: Besonders wenn es schwierig oder umständlich wird.


Nichts aus den Augen verlieren

Gute Kurse erkennt man zudem daran, dass sich jede Lerneinheit und Sequenz einzeln anwählen lässt. Damit geht keine unnötige Zeit verloren. Ein permanentes Übersichtsmenü und einfaches Springen von Übung zu Übung sowie Orientierungshilfen sind deswegen wichtige Kriterien. Beispiel: Viele Outlook-Nutzer kennen zwar etliche Features des Programms, aber nicht alle. Wer sich nur für Details der Aufgaben-Funktion und RSS-Feeds interessiert, sollte sich diese gezielt herauspicken können, anstatt ein 45-Seiten-Dokument durchackern zu müssen.


E-Learning im Team

Wer nicht gern alleine lernt, sollte sich bei einer guten Software vernetzen können. Denn für schwer verdauliche Fakten fällt die Motivation schwer. Eine gute Lösung: Kollaborative Elemente in der Software, wie ein Bücherregal, Firmenordner und die Möglichkeit, Artikel zu empfehlen. Die Kollegen aus dem eigenen Unternehmen können somit auf einzelnen Seiten Kommentare hinterlassen. Nebenbei ist es auch sinnvoll, mit den Kollegen zu vereinbaren, demjenigen einen Gutschein schenken, der das E-Learning-Modul zuerst schafft. Schöner Nebeneffekt: Der Chef merkt, dass seine Angestellten gute Teamspieler sind. Wen der Abteilungsleiter für den nächsten Karriereschritt vorschlagen will, kann er über administrative Funktionen im Programm herausfinden: Bei jedem Mitarbeiter zeigt es in einer Tabelle an, mit welchen Kursen er sich bereits weitergebildet hat.


Kosten sparen nicht vergessen

Eine Ein-Jahres-Lizenz für 100 Lerner kostet im Office-Bereich zwischen 44 und 55 Euro pro Kopf. Ein weiteres Plus: Zeitlich und räumlich ist man flexibel. Beim Live-Learning sollte ein Zertifizierungsseminar über drei Wochen verteilt sein, mit Live-Sitzungen, Chat und Video-Sequenzen, deren Termine abgesprochen sind. Der Rest wird selbst studiert, angetrieben und unterstützt von Mentoren.


 

Zehn Merkmale für gute Lern-Software

  • Interaktive Übungen.

  • Zugang zum Virtual Classroom und Live-Chat mit lehrenden Experten.

  • Animierte Fotos und Grafiken zur Veranschaulichung.

  • Simulationen, die Arbeitsprozesse beleuchten.

  • Übersichtliche Programm-Strukturen.

  • Funktionen, damit der Nutzer an jeder Stelle die Übung unterbrechen und speichern kann, um später dort direkt wieder einzusteigen.

  • Suchfunktionen, die wortgenau Inhalte filtern.

  • Administrative Funktionen, um Lernaufwand und Leistungsniveaus abzurufen.

  • Vernetzungen zwischen den Usern.

  • Bei komplexen Themen und Zertifizierungsprogrammen: Tutoren, die den Lerner betreuen und Hilfestellung geben.



 


Über die Autorin

Kerstin Stengel ist seit 1997 Marketingleiterin der Düsseldorfer SkillSoft-Niederlassung. Von hier aus betreuen 30 Consultants Global Player im deutschsprachigen Raum.

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