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Auf der Überholspur

Der Arbeitsplatz von Caroline Nitsch ist eine der berühmtesten Rennstrecken der Welt. Wo die 29-Jährige ihre rasante Karriere startete und wie die Fahrt dann weiter ging, erfuhr working@office bei einem Besuch am Hockenheimring.

Auf der Überholspur

Der Arbeitsplatz von Caroline Nitsch ist eine der berühmtesten Rennstrecken der Welt. Wo die 29-Jährige ihre rasante Karriere startete und wie die Fahrt dann weiter ging, erfuhr working@office bei einem Besuch am Hockenheimring.

 

Wenn Caroline Nitsch die Fenster ihres Büros aufkippt, kann es mitunter ziemlich laut werden. Rund 20 Meter hinter ihrem Schreibtisch rauscht mal ein Ferrari, mal ein Porsche, dann ein Motorrad vorbei. Ihr Arbeitgeber, die Hockenheim-Ring GmbH, ist mit der betriebswirtschaftlichen Nutzung der baden-württembergischen Rennstrecke betraut.

 

Mit Tempo durch die Ausbildung

Als Caroline Nitsch zwei Jahre alt ist, kommen beide Eltern bei einem schweren Verkehrsunfall ums Leben. Mit ihrer älteren Schwester wächst das Mädchen bei den Großeltern auf. Der Schicksalsschlag prägt sie: "Ich hatte immer das Gefühl, möglichst früh auf eigenen Beinen stehen zu müssen." Und so wechselt die Schülerin vom Gymnasium auf die Realschule, macht ihren Abschluss und beginnt eine Ausbildung, anstatt weitere Jahre in Abitur und Studium zu investieren. Das bedeutet zwar den Abschied vom Traumberuf Tierärztin, doch ein einjähriges Berufskolleg scheint der jungen Frau eine ideale Vorbereitung für einen schnellen Einstieg in das Berufsleben zu sein. Danach, im Jahr 1997, beginnt sie eine Ausbildung zur Bürokauffrau im Verlag Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG in Mannheim.

 

Eine, die mitdenkt

Nach dem Abschluss wird sie vom Unternehmen übernommen, zunächst als Sekretärin des Leiters der Dudenredaktion, später als Assistentin des damaligen Vorstands für Finanzen und Verwaltung, Dr. Karl-Josef Schmidt. Sie hatte schon einmal mit ihm zusammen gearbeitet, als sie während der Ausbildung in seinem Sekretariat vertretungsweise aushalf. Er erinnert sich: "Das war eine ganz schöne Herausforderung für eine Auszubildende, aber ich merkte gleich: Hier ist eine, die mitdenkt."

 

Volltreffer in Sachen Chef

Das Verhältnis zwischen Chef und Assistentin ist von Ehrlichkeit und Harmonie geprägt. Der Chef merkt schnell, dass die junge Assistentin nicht "für ewig" in ihrem Ausbildungsbetrieb bleiben möchte, sondern Herausforderungen sucht. Das passt zu seiner Karriereplanung: Als er im Jahr 2001 zur SRH Learnlife AG nach Heidelberg wechselt, nimmt er seine Assistentin mit zum neuen Arbeitgeber.

 

Eingespieltes Team

Fünf Jahre bleibt das Team gemeinsam bei dem Heidelberger Unternehmen, bevor im Oktober 2006 eine neue berufliche Herausforderung ruft: Dr. Karl-Josef Schmidt wechselt als Geschäftsführer zur Hockenheim-Ring GmbH. Auch bei dieser neuen Stelle möchte er auf die verlässlichen Dienste seiner Assistentin nicht verzichten. Er fragt sie, ob sie mit ihm zur Rennstrecken-Verwaltung gehen möchte. Und trifft auf Begeisterung: "Ich habe mich riesig gefreut über sein Angebot, denn ohnehin hatte ich nach so vielen Jahren nichts gegen einen Branchenwechsel. Und eine Rennstrecke, das war nun wirklich eine Verlockung."

  

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