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Adios Selbstzweifel

Leistungssportler gewinnen Wettkämpfe damit und Bühnenkünstler bewältigen so ihr Lampenfieber ... Von mentaler Stärke profitieren Profis immer dann, wenn es darauf ankommt. Wie wir selbst mental stärker werden und uns von störenden Selbstzweifeln verabschieden ...

Leistungssportler gewinnen damit Wettkämpfe und Bühnenkünstler bewältigen so ihr Lampenfieber. Von mentaler Stärke profitieren Menschen immer dann, wenn es darauf ankommt. Wie wir selbst mental stärker werden und uns von störenden Selbstzweifeln verabschieden…

Verena steht mal wieder unter Stress. Das Arbeitspensum ist gestiegen, seit die Kollegin in den Mutterschutz gegangen ist. Das Unternehmen hat ins Ausland expandiert und neue Aufgabenbereiche sind hinzugekommen. Die Stimmung im Unternehmen war auch schon mal besser und der Chef wird im Umgang immer schwieriger. Verena zweifelt zunehmend an sich und ihren Fähigkeiten. Sie fragt sich, wie lange sie das noch durchhält und der Gedanke kommt auf, zu kündigen.

Aufgeben ist nicht die Lösung
Aus der scheinbar ausweglosen Situation zu fliehen, ist keine sinnvolle Lösung. Denn auch bei anderen Arbeitgebern kann es Verena in einer ähnlichen Situation ebenso ergehen, wenn sich an ihrer Grundeinstellung nichts ändert. Doch warum kommen andere Menschen damit besser klar und lassen sich nicht so einfach aus der Ruhe bringen? Die Antwort ist relativ einfach.


Mental stärker werden

Was zeichnet Menschen aus, die wesentlich gelassener mit Stress umgehen und selbst dann einen kühlen Kopf bewahren? Ganz klar: Mentale Stärke. Von dieser Stärke profitieren wir immer dann, wenn es stressig wird, wenn wir Stolpersteine zu überwinden haben oder schneller und leichter unsere

Ziele erreichen möchten. Wer mental stark ist, ist privat und beruflich wesentlich erfolgreicher. Wir alle wissen, was diese innere Kraft bedeutet, doch nicht allen ist bewusst, wie man diese aufbaut.


Tipps, um mentale Stärke zu trainieren

Mental stark werden kann jeder. Überprüfen Sie Ihre Verhaltensmuster und beherzigen Sie folgende Tipps:


1.) Selbstzweifel erkennen und bewusst ausschalten

Wer immer wieder von Selbstzweifeln bis hin zu Versagensängsten geplagt wird, verschwendet nur unnötige Energie zum konsequenten Handeln. Zugleich fällt es auf diese Weise schwerer, schnelle Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen. Wem dies bewusst ist, der investiert sinnvolle Zeit in seine persönliche Weiterentwicklung, um sich dieser Blockaden zu entledigen. Der erste Schritt dazu wäre: seine Stärken besser zu kennen als seine Schwächen. Wenn es Ihnen selbst schwer fällt, diese sich bewusst zu machen, dann fragen Sie Ihre Mitmenschen. Sie kennen einen manchmal besser als man selbst.


2.) Aus Fehlern lernen

Lassen Sie sich von Ihren Fehlern nicht entmutigen, sondern profitieren Sie davon. Erfolgreiche Menschen betonen immer wieder, wie sehr sie aus ihren Fehlern gelernt haben. Sie haben ganz einfach die Chance genutzt, den Fehlerquellen auf den Grund zu gehen, sie zu analysieren und sie auf diese Art künftig zu vermeiden. Doch Menschen, die immer wieder an sich zweifeln, lassen sich leicht verunsichern. Sie haben große Angst, einen Fehler zu machen. Doch gerade diese Versagensangst kann zu weiteren Missgeschicken führen. Darum seien Sie mutig und gehen Sie Ihren Fehlern auf den Grund. Nur so können Sie sich kontinuierlich verbessern.


3.) Ruhe bewahren

Wessen Handeln ständig von Angst und Nervosität geprägt ist, der kann nicht klug agieren. Wer gelassener an die Arbeit herangeht, der kann Aufgaben wesentlich schneller, leichter und fehlerfreier erledigen. Vor allem wichtige Entscheidungen sollten stets mit Bedacht getroffen werden. Nehmen

Sie sich für wichtige Arbeiten ausreichend Zeit und handeln Sie wohl überlegt und frei von negativen Gefühlen wie beispielsweise: „Das schaffe ich nicht.“ Werden Sie sich bewusst, was Sie alles schon erreicht haben und gehen Sie mit dieser positiven Emotion an die Arbeit.


4.) Einfach mal locker sein

Wenn Ihnen mal ein Missgeschick passiert, sehen Sie es nicht immer gleich als Tragödie an. Irren ist menschlich. Und Fehler passieren jedem. Deswegen gleich Trübsal zu blasen und sich dadurch noch stärker verunsichern zu lassen, bringt nichts. Zu seinen Fehlern und Schwächen zu stehen, ist wichtig. Doch ebenso sollte man bei kleinen Patzern auch mal über sich selbst schmunzeln. Das entspannt nicht nur Sie, sondern auch Ihr Gegenüber.


5.) Keine Angst vor Veränderungen haben

Ihnen wir ein neues Projekt übertragen? Ihr Arbeitsplatz wird vollkommen umgemodelt? Sie werden einer neuen Abteilung mit unbekannten Kollegen zugewiesen? Angst vor Veränderungen bringt einen nicht weiter und ist eine unnötige Blockade, die es zu überwinden gilt. Erst wer sich davon frei macht, hat die Chance, sich und anderen zu beweisen, was wirklich in ihm steckt. Betrachten Sie neue Aufgaben und Situationen stets als Herausforderung, die Sie auf Ihrem Karriereweg weiterbringen und stärken werden.


6.) Achten Sie auf sich selbst

Haushalten Sie mit Ihren eigenen Energien und Reserven. Gerade wer ständig unter Stress steht, sollte auf eine ausgeglichene Work-Life-Balance achten. Laden Sie Ihre Batterien in einer „Faulenzerperiode“ wieder auf. Halten Sie regelmäßig Ihre Mittagspausen ein, um wieder einen Gang runterzuschalten und in Ruhe Ihren Pausensnack zu essen. Schalten Sie nach der Arbeit ab, indem Sie ganz entspannt Ihre Lieblingsmusik hören und ein schönes Buch lesen oder draußen in der Natur spazieren gehen. Mit neuer Energie und guter Laune starten Sie viel ausgeglichener und leichter in den nächsten Tag.


7.) Nehmen Sie Ihr Leben selbst in die Hand

Wer sich im privaten oder beruflichen Leben immer nur von anderen beeinflussen und treiben lässt, darf sich nicht beklagen, wenn seine Wünsche letztendlich auf der Strecke bleiben. Ratschläge und Kritik aus dem Umfeld sind wichtig. Sie helfen, manches auch mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Doch sollten sie nicht so viel Einfluss nehmen, dass man von seinem eigenen Weg abweicht und zur Marionette anderer wird. Sein Leben selbst in die Hand zu nehmen, macht einen nur stärker und erfüllt einen letztendlich auch mit Stolz über seine eigenen vollbrachten Leistungen.


8.) Setzen Sie sich konkrete Ziele

Um ein Ziel zu erreichen, sollte es zunächst ganz klar formuliert werden. Beispielsweise ist die Aussage „Erfolg im Beruf“ viel zu schwammig. Besser wäre: Die berufliche Position xy möchte ich bis dahin erreichen oder das Gehalt xy möchte ich im Jahr 2016 verdienen. So fällt es einem wesentlich leichter,

die dafür benötigen Zwischenschritte zu planen und die Umsetzung in Angriff zu nehmen. Und wenn man sich einmal für etwas entschieden hat, dann sollte man es nicht ständig wieder anzweifeln. Die Richtung heißt vorwärts, denn nur dort findet man sein Ziel.


9.) Motivieren Sie sich selbst immer wieder

Etwas zu wollen, ist gut. Etwas zu tun, ist besser. Sich von störenden Motivationskillern zu befreien, die einen ständig vom Weg abbringen und in der Arbeit unnötig behindern, sollte an erster Stelle stehen. Mit Willenskraft und Tatendrang lässt sich viel mehr erreichen. Bei größeren oder schwierigen

Projekten ist es beispielsweise hilfreich, schrittweise und gut strukturiert an die Sache heranzugehen und sich bereits für kleine Zwischenerfolge selbst zu belohnen. Das fördert das Durchhaltevermögen

und spornt an.


10.) Anderen gegenüber Respekt erweisen

Wer sich seinen Mitmenschen gegenüber respektvoll verhält, beweist nicht nur innere Stärke, sondern erhält zumeist auch die Anerkennung und Wertschätzung, die er sich selbst von seinem Umfeld wünscht. Das verschafft eine angenehmere Atmosphäre und erleichtert den täglichen Umgang im Miteinander. Werden Sie selbst zum Vorbild und schenken Sie Ihren Kollegen mehr Beachtung, in dem Sie sie schon morgens herzlich begrüßen und auch im Gespräch genügend Aufmerksamkeit schenken.


11.) Nicht immer gleich schwarz sehen

Behalten Sie auch bei aufkommenden Schwierigkeiten die Nerven und versuchen Sie immer das Beste daraus zu machen. Unnötig Energie zu verschwenden, um mit aller Kraft dagegen zu steuern, ist in gewissen Situationen nicht sinnvoll. Oftmals ist es einfach besser, sich mit gewissen Gegebenheiten auf absehbare Zeit in irgendeiner Form zu arrangieren. Wenn man sich mit seinem Vorgesetzten nicht mehr versteht, sollte nicht gleich eine Kündigung in Betracht gezogen werden. Vielleicht hilft ein offenes Gespräch mit dem Beteiligten oder es besteht die Möglichkeit, intern in eine andere Abteilung versetzt zu werden. Denken Sie positiv und suchen Sie stets nach Alternativen, bevor Sie einen Schritt

gehen, den Sie hinterher bereuen würden.


 

Veranstaltungstipp

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