Produktiv arbeiten im Homeoffice
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Produktiv arbeiten im Homeoffice

Aufgrund der Corona-Pandemie haben viele Menschen ihren Arbeitsplatz vom Büro ins Homeoffice verlegt. Das hat einige Vorteile, bringt aber auch Herausforderungen mit sich. Der schmale Grat zwischen Arbeit und Freizeit, den das Arbeiten von Zuhause aus schafft, macht sich im Erscheinungsbild und in der Produktivität bemerkbar. Das ist nie gut, kann aber gerade bei einem Job wie einer Assistenztätigkeit fatale Folgen haben. Schließlich müssen unter anderem Dokumente wie Rechnungen fristgerecht versendet, Telefonate geführt sowie wichtige Termine und (virtuelle) Meetings geplant werden. Lesen Sie hier, wie Sie sich als Arbeitnehmer im Homeoffice angemessen kleiden, warum das so wichtig ist und wie Sie produktiv sowie motiviert bleiben.

Schlabberlook oder Business-Outfit?

Die Arbeit im Homeoffice verleitet dazu, sich für den Tag gemütlich zu kleiden oder sich direkt im Pyjama an den Schreibtisch zu setzen. Das bringt maximalen Komfort und zugleich eine große Zeitersparnis, schließlich müssen Sie am Morgen keine Zeit mehr für die Kleiderwahl oder das Make-up investieren. Auf den ersten Blick erscheint der Schlabberlook daher als perfektes Outfit für die Arbeit in den eigenen vier Wänden.

Auf den zweiten Blick bringt er aber auch viele Nachteile mit sich. Erst einmal fehlt die optische Abgrenzung zwischen der Arbeitszeit und der Freizeit. Für das Unterbewusstsein bedeutet das fließende Grenzen, was für manche Menschen nicht weiter schlimm ist. Jedoch können diese zu Problemen führen.

Es gibt zum Beispiel Personen, die dann gedanklich nicht mehr abschalten können, vielleicht sogar unter Schlafstörungen oder weiteren Folgeproblemen leiden. Anderen fällt es schwer, ihre Konzentration aufrecht zu erhalten, weil sie am heimischen Schreibtisch mit verschiedensten Ablenkungen konfrontiert sind. Dadurch kann die Produktivität im Vergleich zur Tätigkeit im firmeneigenen Büro sinken.  

Klare Grenzen zwischen Job und Privatleben sind daher vor allem im Office zuhause von großer Wichtigkeit, was sowohl zeitlich gilt als auch optisch. Ein Business-Outfit kann dabei helfen.

Wichtige Argumente gegen den Schlabberlook

Ein weiterer möglicher Nachteil ist die Verstärkung der Einsamkeit, die viele Menschen ohnehin im Homeoffice empfinden. Wer nicht „gesellschaftsfähig“ gekleidet ist, ist damit nicht offen für spontane Treffen, seien sie beruflicher oder privater Art. Selbst dem Postboten wird manchmal nicht die Tür geöffnet, aus Scham für den Schlabberlook, geschweige denn ein spontanes Treffen zum Mittagessen mit Freunden vereinbart, sobald der Lockdown endet.

Diese sind nur zwei Beispiele von vielen, die jedoch deutlich machen, dass der Schlabberlook das „Einkapseln“ in den eigenen vier Wänden fördern kann, was jedoch auf lange Sicht nicht ratsam ist. Das gilt sogar für die digitale Kommunikation, schließlich spielen Videokonferenzen auch im Arbeitsalltag von vielen Assistenten eine zunehmend wichtige Rolle. Spätestens dann ist das Business-Outfit unverzichtbar, um sich professionell zu präsentieren. Stichwort: Personal Brand.

Die meisten Konferenzen für den Tag sind vorab geplant, dennoch können Sie spontane Anrufe von Kollegen, Kunden oder dem Chef niemals ausschließen. Vor allem, wenn Sie feste Arbeitszeiten haben, in denen Sie gemäß Vertrag erreichbar sein müssen, ist der Chef schließlich jederzeit zum „Durchklingeln“ berechtigt.

Wenn Sie dann im Bademantel oder in Jogginghose vor dem Computer sitzen, hinterlässt das den Eindruck, Sie würden die Arbeit im Homeoffice zu locker nehmen. Sich angemessen zu kleiden, ist daher auch eine Frage der Professionalität sowie des Respekts und letztendlich ein Faktor für die eigene Konzentration und Produktivität.

Ein Kompromiss ist die richtige Lösung

Das bedeutet zwar nicht, dass Sie das eleganteste sowie unbequemste Business-Outfit aus Ihrem Kleiderschrank tragen müssen. Es kann sich gerne um eine komfortable sowie legere Abwandlung handeln, quasi angepasst an die Arbeitssituation und die jeweiligen Aufgaben des Tages.

Trotzdem sollte das Outfit zumindest so gewählt sein, dass Sie sich damit auch an einem normalen Büroarbeitstag kleiden würden. Das gilt nicht nur für den oberen Bereich in der Annahme, dass beim Videochat nicht mehr sichtbar ist. Schließlich kann es vorkommen, dass Sie spontan aufstehen müssen und plötzlich doch die Jogginghose unter Bluse oder Hemd hervorblitzt.

Es geht also darum, ein komplettes „Homeoffice-taugliches“ Outfit zusammenzustellen. Nur die Schuhe dürfen Sie gerne weglassen, wenn Sie wünschen, denn die erwartet garantiert niemand bei der Arbeit zuhause, nicht einmal Ihr Chef.

Gelten im Homeoffice Dresscodes?

Assistenten, die selbständig im Homeoffice arbeiten, genießen bezüglich ihres Outfits mehr Freiheiten – dennoch sprechen viele Gründe gegen den Schlabberlook, wie Sie nun bereits wissen. Mitarbeiter, die sich in einem Angestelltenverhältnis befinden, müssen noch einen weiteren Punkt beachten:

Der Dresscode, welcher für die Arbeit im Büro gilt, ist eigentlich auch im Homeoffice gültig. Und da Sie vermutlich nicht in Schlafanzug, Jogginghose oder Bademantel ins Büro gehen würden, sind diese für die Arbeit im Office zuhause ebenfalls tabu.

Ausnahmen gibt es, wenn der Dresscode bewusst aufgehoben wurde. Das ist jedoch nur selten der Fall und auch dann ist zumindest ein Kompromiss zwischen absolutem Business- und absolutem Schlabberlook zu empfehlen. Der goldene Weg liegt also, wie so oft im Leben, irgendwo in der Mitte.

Dresscodes im Arbeitsleben: Ein Überblick

Welcher Dresscode im Speziellen für Sie gilt, ist daher eine Frage, die im Einzelfall geklärt werden muss. Als Assistent können Sie schließlich in unterschiedlichen Branchen mit ganz unterschiedlichen Aufgaben tätig sein, was wiederum verschiedene Dresscodes nach sich ziehen kann.

Je konservativer das Unternehmen und seine Branche ist, desto strenger sind in der Regel die Vorgaben zur Kleidung, sprich Männer müssen Anzug mit Hemd sowie Krawatte tragen und Frauen ein Kostüm mit Bluse – um ein typisches Beispiel zu nennen.

Demgegenüber gibt es Unternehmen, die ihren Mitarbeitern mehr Freiheiten bei der Wahl ihres Outfits lassen und auch eine schwarze Jeanshose mit Hemd oder Bluse akzeptieren. Prinzipiell gelten im Berufsleben zahlreiche verschiedene Dresscodes von Casual bis Semi Formal, je nach Anlass.

Für das Homeoffice können Sie somit guten Gewissens einen Dresscode für einen „legeren“ Anlass wählen, quasi für einen normalen Arbeitstag ohne Kontakt zu Kunden oder Führungsebenen. Die richtige Wahl ist also der Dresscode, der in Ihrem Unternehmen als Minimum gilt.

Eine Ausnahme besteht, wenn Arbeitnehmer beispielsweise Videokonferenzen mit Kunden oder wichtigen Geschäftspartnern haben. Dann ist es wichtig, sich trotz der Arbeit zuhause angemessen zu kleiden und auf einen professionellen Hintergrund zu achten.

„Casual Friday“ für die ganze Woche

In vielen Unternehmen gibt es die ungeschriebene Regel, dass freitags der Dresscode ein wenig lockerer ausfallen darf; auch hier natürlich unter der Voraussetzung, dass keine wichtigen Termine anstehen. Am sogenannten „Casual Friday“ kommen daher viele Mitarbeiter zwar angemessen gekleidet ins Büro, aber eben etwas legerer als an den anderen Werktagen.

Genau dieser Look ist genauso für das Homeoffice perfekt geeignet. Wenn es um das Outfit bei der Arbeit in den eigenen vier Wänden geht, ist sozusagen die ganze Woche über „Casual Friday“. Sollten Sie trotzdem unsicher sein, was von Ihnen erwartet wird, vor allem bei Videokonferenzen mit Externen, können Sie direkt das Gespräch mit dem Vorgesetzten suchen, um offene Fragen zum Homeoffice-Outfit zu klären.

Tipps für schöne Homeoffice-Outfits

Zu großen Teilen hängt die Wahl des richtigen Outfits also vom Dresscode ab, der in Ihrem Unternehmen gilt. Dennoch lassen alle Dresscodes einen gewissen Spielraum für Individualität. Sie können und sollten daher Ihren Look finden, wenn es um die Arbeit im Homeoffice geht.

Manche Dresscodes geben dabei strengere Vorgaben, andere lassen mehr Freiheiten. So oder so, lohnt sich ein Blick auf die Möglichkeiten, die Ihnen als Sekretär oder Assistent prinzipiell zur Verfügung stehen. Diese reichen vom femininen Rock bis zur komfortablen Hose, von der klassischen Bluse bis zum eleganten T-Shirt, vom schicken Blazer bis zum gemütlichen Rollkragenpullover.

Ein Stück weit ist die richtige Wahl zudem abhängig von der Jahreszeit und dem Wetter am jeweiligen Tag – eben je nachdem, ob Sie leichter oder wärmer gekleidet sein müssen. Worauf es also ankommt, ist, dass Sie die richtigen Kleidungsstücke im Schrank haben.

Die richtige Mischung macht’s

Empfehlenswert ist daher, dass Sie sich eine gewisse Grundausstattung zulegen. Vermutlich haben Sie bereits viele Kleidungsstücke zuhause, welche Sie für die Arbeit im Büro getragen haben. Einige davon können Sie auch im Homeoffice gut nutzen.

Doch ein enger Bleistiftrock kann nach stundenlangem Sitzen sehr unbequem werden, zumal ihn zuhause sowieso niemand sieht. Es kann sich deshalb lohnen, die eigene Garderobe um spezielle Kleidungsstücke für das Homeoffice zu ergänzen. Am besten setzen Sie dabei auf Bascis, sprich klassische Schnitte sowie schlichte Farben, denn dadurch können Sie diese problemlos kombinieren, was viele unterschiedliche Outfits mit eigentlich nur wenigen einzelnen Kleidungsstücken ermöglicht.

So sparen Sie viel Geld, sind aber trotzdem auch im Homeoffice jederzeit perfekt gekleidet. Zu diesen Basics, die für Assistenten eine optimale Wahl sind, gehören:

  • Röcke in dezenten Farben wie Schwarz oder Grau sowie in verschiedenen Schnitten. Am besten geeignet sind dafür Midiröcke, denn sie liegen nicht nur voll im Trend, sondern sind bequemer als ein Bleistiftrock und verdecken die Beine bis zu den Knien, um Professionalität zu wahren. Schließlich sollten Sie im Arbeitsalltag nicht zu viel Haut zeigen.

Ein Muss zum Rock ist stets eine Strumpfhose, die jedoch nicht vollständig blickdicht sein muss. Zudem genießen Sie beim Midirock zahlreiche Möglichkeiten zur Kombination, von elegant mit einer taillieren Bluse bis hin zu sportlich mit Sneakers und Jeansjacke. So können Sie sekundenschnell zwischen Business- und Freizeitlook wechseln, was bei der Arbeit im Homeoffice unglaublich praktisch ist.

  • Schwarze Hosen aus Stoff oder, wenn für Sie ein lockerer Dresscode gilt, Jeans ohne Löcher oder Bleaching. Die Hose sollte eine optimale Passform haben und dabei komfortabel genug sein, um mehrere Stunden zu sitzen. Schwarze Hosen können Sie frei kombinieren, sei es mit Bluse und Blazer oder mit einem einfarbigen Wollpullover, je nach Anlass und individuellem Geschmack.

  • Oberteile in verschiedenen Farben sowie Formen. Weiße Blusen, die nicht durchsichtig sind, gehören dabei zur Grundausstattung für Assistenten, aber im Office zuhause sind auch T-Shirts mit elegantem Schnitt, schicke Rollkragen- oder Wollpullover, einfarbige Blusen sowie ähnliche Variationen möglich. Wichtig ist, dass sie nicht zu viel Haut zeigen und schick genug sind, sodass Sie diese genauso bei einem Arbeitstag im Büro tragen könnten.

Nicht zu viel Haut zeigen – dieses Motto gilt vor allem im Sommer bei heißen Temperaturen. Schließlich haben nur die wenigsten Menschen im Homeoffice eine Klimaanlage. Um sich abzukühlen, ist jedoch keine Freizügigkeit notwendig, sondern Sie können auf die richtigen Stoffe setzen. Eine Bluse aus Satin oder Polyester ist im Sommer beispielsweise angenehmer auf der Haut als eine Bluse aus Baumwolle.

Weitere Kleidungsstücke wie eben Röcke oder ein T-Shirt mit Fledermausärmeln helfen dabei, mehr Luft an den Körper zu lassen und sind daher bei heißen Temperaturen eine hervorragende Wahl. Im Frühjahr sind Sie hingegen mit dem „Zwiebellook“ gut beraten, denn dann können die Temperaturschwankungen noch groß sein.

Sie können beispielsweise über die Bluse noch einen Blazer oder Wollpullover ziehen, den Sie jederzeit ausziehen können, wenn Ihnen doch zu warm wird – sodass Sie dennoch darunter ein professionelles sowie vollständiges Business-Outfit tragen.

Optische Stolpersteine bei Videokonferenzen

Zuletzt ist es wichtig, dass Ihr Outfit nicht nur professionell wirkt, sondern auch für Videokonferenzen geeignet sind. Schließlich gehören diese im Homeoffice in der Regel zu Ihrer Arbeitsroutine als Assistent. Ihnen sollte daher bewusst sein, dass wilde Muster oder grelle Farben bei Videoübertragungen zu Problemen führen können.

Unter Umständen sorgen sie  für eine Verschlechterung der Bildqualität oder zu einem störenden Flimmern. Deshalb empfiehlt es sich, bei der Garderobe im Homeoffice auf dezente Farben und klassische Basics zu setzen. Damit liegen Sie niemals falsch; egal, ob im persönlichen oder digitalen Gespräch.

Produktiv und motiviert am heimischen Arbeitsplatz

Die Verlockung, gewisse Dinge im zu Hause schleifen zu lassen, ist nicht nur beim Outfit groß. Auch andere Dinge werden bei der Arbeit zuhause gerne vernachlässigt, was beispielsweise für ungeliebte Tätigkeiten gilt. Dadurch drohen Sie jedoch in Prokastination zu verfallen mit all ihren Nachteilen.

Sie geraten in der Folge unter Zeitdruck und Ihre Leistungen leiden. Sie machen vielleicht keine Pausen mehr, was Ihrer Gesundheit schadet. Gerade fehlende Erholungspausen wirken sich negativ auf die Konzentration aus und können am Ende statt einer Zeitersparnis wahre Produktivitätskiller sein.

Manche achten nicht mehr ausreichend auf ihre Ernährung, was zu Über- oder Untergewicht führen kann. Diese sind nur einige von vielen Beispielen, weshalb Selbstdisziplin im Homeoffice umso wichtiger ist – für Ihre Karriere und für Ihr Wohlbefinden. Genauso sollten Sie auf die festgelegten Pausenzeiten achten und ihr Privatleben nicht vernachlässigen.

Normaler Büroalltag – auch zuhause

Um in den eigenen vier Wänden ebenso produktiv zu arbeiten wie im Büro, sollten Sie daher dieselben Arbeitsroutinen pflegen. Achten Sie auf all jene Dinge, auf die Sie auch im Büro geachtet haben, zum Beispiel:

  • Pflegen Sie eine Morgenroutine, anstatt jeden Tag direkt vom Bett an den Schreibtisch zu gehen. Dabei geht es einerseits um das optische Erscheinungsbild, aber ebenso darum, in Ruhe aufzuwachen, den Kreislauf anzukurbeln und sich mental auf den Arbeitstag einzustimmen. Dadurch sind Sie von Beginn an produktiver, aber trotzdem entspannter.

  • Achten Sie auf eine gute Ernährung, schließlich fällt diese in der Theorie zuhause leichter als im Büro. Sie müssen diese Chance aber in der Praxis nutzen, indem Sie beim Einkaufen vorausdenken, vielleicht bereits die Zutaten für das Mittagessen bereit legen oder am Abend vorkochen. Zudem ist das „Prepping“ von gesunden Snacks für den Schreibtisch eine gute Idee. Setzen Sie sich zudem feste Essenszeiten vor, während und nach der Arbeit – auch im eigenen Hause.

  • Das Trinken ist ein weiteres wichtiges Thema, denn viele Menschen trinken über den Arbeitstag hinweg zu wenig. Sorgen Sie dafür, dass stets ein Getränk bereit steht, sodass Sie nur mit der Hand danach greifen müssen. Gerne können Sie mit einem Timer arbeiten, der Sie beispielsweise halbstündlich an das Trinken erinnert.

  • Legen Sie ausreichend Pausen ein. Das ist wichtig für die Konzentration, den Stressabbau und somit auch die Produktivität. Probieren Sie Techniken wie die Pomodoro-Technik aus. Nutzen Sie die Pausen zudem für etwas Ablenkung und Bewegung, beispielsweise ein bisschen Stretching, und um frische Luft ins Heimbüro zu lassen. Anschließend werden Sie sich wieder fitter fühlen und produktiver sein – zudem bekämpfen Sie dadurch den Bewegungsmangel, der im Homeoffice besonders ausgeprägt ist.

  • Halten Sie regelmäßigen Kontakt zu Kollegen und Vorgesetzten. Ansonsten drohen Sie bei der Arbeit zuhause unter das Radar zu fallen, was Ihrer Karriere schaden könnte.

  • Weiterhin ist es wichtig, wie bereits erwähnt die Arbeit und die Freizeit strikt zu trennen. Das gilt räumlich sowie zeitlich und optisch, indem Sie nach Feierabend in legere Kleidung wechseln. Setzen Sie sich daher fixe Arbeitszeiten mit ausreichend Pausen und einem Feierabend, nach dem Sie nicht mehr erreichbar sind und somit gedanklich abschalten können. Selbiges gilt für die Wochenenden und den Urlaub.

  • Zuletzt ist eine fixe Abendroutine wichtig, um sich auf die Nachtruhe einzustimmen und entspannt in den nächsten Arbeitstag zu starten. Achten Sie darauf, früh genug schlafen zu gehen, denn ausreichend Schlaf ist das A und O für ein gesundes sowie erfolgreiches Arbeitsleben – Homeoffice hin oder her.

Wenn Sie diese Tipps berücksichtigen, können Sie im Homeoffice die übliche Produktivität nicht nur beibehalten, sondern sogar steigern.

Sorgen Sie für (neue) Gewohnheiten

Der letzte Tipp besteht darin, die Gewohnheiten aus dem Büroalltag zuhause weiterzuführen und durch neue Routinen zu ergänzen. Behalten Sie beispielsweise die Morgenroutine bei, indem Sie die Haare machen, ein dezentes Make-up auftragen und sich in den Business-Look werfen. Der morgendliche Kaffee darf für viele Menschen ebenfalls nicht fehlen.

Sorgen Sie also für Gewohnheit, um jederzeit bereit zu sein für spontane Konferenzen oder Meetings mit dem Chef. Nutzen Sie aber auch die neuen Möglichkeiten, die sich durch die veränderte Arbeitssituation auftun:

  • Die Zeit, die Sie jeden Tag morgens für den Arbeitsweg sparen, können Sie beispielsweise für Yoga nutzen, um trotzdem ein bisschen Bewegung zu haben.
  • Die Mittagspause können Sie nun mit den Kindern verbringen, anstatt in der Kantine, beispielsweise mit einem gemeinsamen Essen und anschließenden Spaziergang.
  • Eignen Sie sich ein Ritual an, wenn Sie Feierabend machen, um den Arbeitstag gedanklich abzuschließen und sich auf Freizeit und Privatleben abzustimmen – beispielsweise den Wechsel in die Jogginghose. Strukturieren Sie also den Arbeitsalltag für das Homeoffice an jenen Stellen neu, an denen es sinnvoll ist, dann können Sie von den Vorteilen der Arbeit zuhause maximal profitieren.

Fazit

Das Arbeiten im eigenen Zuhause bietet verschiedene Vorteile, ist jedoch mit einigen Fallstricken verbunden, die sich negativ auf die Konzentration, die Produktivität und auf das Privatleben auswirken können. Die Versuchung ist groß, es sich vor dem Computer dann zu gemütlich zu machen – gerade, was das Outfit anbelangt.

Ein angemessenes Auftreten ist jedoch auch hier notwendig, nicht nur für Videokonferenzen. Die passende Kleidung wirkt sich genauso auf Ihr Befinden aus und hilft dabei, sich mental auf den Arbeitstag einzustellen und die Trennung von Arbeitszeit und Feierabend abzugrenzen.

Entwickeln Sie dazu eigene Routinen – vom Zurechtmachen am Morgen über feste Pausenzeiten zur Erholung und zum Essen bis hin zu einem klaren Schnitt am Abend, um den Arbeitstag abzuschließen. So sorgen Sie für ausreichend Erholung, um die Konzentration und Produktivität im Homeoffice hoch zu halten. Dementsprechend lässt sich dann auch das Privatleben nach Feierabend besser genießen.

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