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Zukunft der Energie

Wenn sich die Prognosen bewahrheiten, wird Energie aus fossilen Quellen bald nicht mehr in ausreichender Menge verfügbar sein. Hier einige wichtige Grundbegriffe zu diesem Thema.

 

Zukunft der Energie

Wenn sich die Prognosen bewahrheiten, wird Energie aus fossilen Quellen bald nicht mehr in ausreichender Menge verfügbar sein. Hier einige wichtige Grundbegriffe zu diesem Thema.


Spricht man vom Weltenergiebedarf, sind die sog. Primärenergieträger gemeint, d.h. solche, die aus der Natur kommen: fossile Energieträger (Erdöl, Kohle, Erdgas), erneuerbare Energieträger (Sonnenstrahlen, Windkraft Wasserkraft, Erdwärme, Biomasse usw.) sowie nukleare Energieträger (Uran, Plutonium).


Primärenergiebedarf

Laut der IEA, der International Energy Agency, betrug 2010 der Weltprimärenergieverbrauch 12.717 Mtoe. Die Abkürzung Mtoe bedeutet „million tonnes of oil equivalent“, zu Deutsch: Millionen Tonnen (Erd-)Öl-Äquivalent. Die beiden Hauptverbraucher waren die USA und China mit insgesamt fast 40 % des Gesamtweltverbrauchs. Deutschland lag auf Platz 7.


Entwicklung

Die vorhandenen Ressourcen sind jedoch nicht unerschöpflich. Was das Erdöl betrifft, so sind sie nach heutigen Schätzungen auf etwa 50 bis bestenfalls 120 Jahre gesichert. Es steht damit fest, dass ein wachsender Bedarf nur durch Bereitstellung und Nutzung von Alternativenergien langfristig befriedigt werden kann.


Fossile Energieträger

Als fossile Energieträger werden Erdöl, Braunkohle, Steinkohle, Erdgas und Torf bezeichnet. Man nennt sie auch fossile Brennstoffe. Sie sind in der erdgeschichtlichen Entwicklung entstanden und im Gegensatz zu den regenerativen Energiequellen nicht erneuerbar. Sie gelten als Mitverursacher der globalen Klimaerwärmung, da  bei deren Verbrennung Kohlenstoffdioxid (CO2), Stickstoffoxide (Nox) und Ruß sowie unterschiedlich feine Stäube freigesetzt werden.


Erneuerbare Energien

Sie werden auch als regenerative oder alternative Energieträger bezeichnet. Bezogen auf den menschlichen Zeithorizont „erneuern“ sie sich verhältnismäßig schnell und gelten als wichtigste Säule in der nachhaltigen Entwicklung. Zu den regenerativen Energieträgern zählen: Wasserkraft, Windenergie, Solarenergie, Erdwärme (Geothermie) sowie nachwachsende Rohstoffe aus pflanzlicher Herkunft wie Hanf, Getreide, Sonnenblumen, Raps, Zuckerrüben usw. Aus erneuerbaren Energiequellen werden sog. sekundäre Energieträger (Strom, Wärme, Kraftstoff) gewonnen.


Energiewende

Darunter versteht man die Umsetzung einer nachhaltigen Energieversorgung in den Bereichen Strom, Wärme und Mobilität mit erneuerbaren Energien. Zu den zahlreichen Ansätzen zählen Maßnahmen zur Einsparung von Energie, zur Verbesserung der Energieeffizienz, eine optimierte Wärmedämmung von Gebäuden (einschl. Privathäuser) oder der vermehrte Einsatz von dezentralen Energieversorgungslösungen wie zum Beispiel mit kleineren Blockheizkraftwerken.


Solarenergie

Bei der Solarenergie unterscheidet man zwischen Solarthermie und Photovoltaik. Ersteres dient im Wesentlichen zur Bereitung von Brauchwasser und zum Heizen. Bei der Photovoltaik wird elektrischer Strom erzeugt, der in das Netz eingespeist werden kann. Viele Unternehmen nutzen die großflächigen Dächer ihrer Gebäude und Produktionshallen, um umfangreiche Photovoltaikanlagen aufzustellen.



Satz- und Wortschatz

Es sollen Anreize geschaffen werden, Energie zu sparen und effizienter einzusetzen.

Glühbirnen sind besonders ineffizient, da sie nur fünf Prozent der Energie in Licht umwandeln. Deshalb wird empfohlen, Energiesparlampen und LED-Lampen zu verwenden.

Bis zu 500 Kilowattstunden kann ein Vier-Personen-Haushalt durch Umsetzung einfacher Maßnahmen sparen.

2011 sind die erneuerbaren Energien weltweit stark ausgebaut worden: Die Investitionen sind gegenüber dem Vorjahr um rund 17 % auf den Rekordwert von 257 Milliarden US-Dollar geklettert.

Autor(en): Giselle Chaumien-Wetterauer

Quelle: working@office Ausgabe Nr.: 12/2012


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