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Schwangerschaft und Beruf

Bei einer Schwangerschaft im Berufsleben kann es zum Konflikt mit dem Arbeitgeber kommen. Wie man ihn geschickt managt, erklären Karrierecoach Svenja Hofert und der Anwalt für Arbeitsrecht Reinhard Schütte.

Schwangerschaft und Beruf

Bei einer Schwangerschaft im Berufsleben kann es zum Konflikt mit dem Arbeitgeber kommen. Wie man ihn geschickt managt, erklären Karrierecoach Svenja Hofert und der Anwalt für Arbeitsrecht Reinhard Schütte im Absolventenmagazin UNICUM BERUF (02/2012).


Auch wenn es nicht gesetzlich festgelegt ist, dass eine Mitarbeiterin ihrem Chef eine Schwangerschaft mitteilen muss, sollte sie es tun. Für werdende Mütter besteht laut Mutterschutzgesetz kein Zwang, die Schwangerschaft mitzuteilen, allerdings verzichtet die Mutter dann auch auf die im Mutterschutz geregelten Maßnahmen.


Im Falle einer Kündigung greift beispielsweise ein besserer Schutz für Schwangere. "Weist sie ihre Schwangerschaft nicht innerhalb von zwei Wochen ab Erhalt der Kündigung nach, entfällt der besondere Kündigungsschutz," sagt Reinhard Schütte, Anwalt für Arbeitsrecht aus Wiesbaden. "Schwangere Frauen dürfen während der Schwangerschaft und vier Monate nach der Entbindung nur aus sogenanntem wichtigen Grund entlassen werden. Vorher muss die zuständige Behörde zustimmen."


Eine Vertretung für die Zeit im Mutterschutz

Bevor eine Angestellte ihrem Chef eine Schwangerschaft mitteilt, sollte "sie sich im Klaren darüber sein, wie es nach der Entbindung weitergehen soll", sagt Karriereberaterin Svenja Hofert. Möchte sie weiter in der Firma bleiben? Oder den Arbeitgeber wechseln? Im ersten Fall hält Hofert es für geschickt, dem Chef eine Schwangerschaftsvertretung anzubieten: "Zum Beispiel einen Freelancer, der die Aufgaben vorübergehend übernimmt."


Sechs Wochen vor der Geburt dürfen werdende Mütter gemäß dem Mutterschutzgesetz nicht mehr beschäftigt werden. Ausnahmen sind möglich, wenn die Schwangere unbedingt zu arbeiten wünscht. Die Schwangere kann diese Erklärung laut Mutterschutzgesetz jederzeit widerrufen. Nach der Geburt beträgt die Schutzfrist acht Wochen.


Das Mutterschutzgesetz finden Sie unter ##link0##.

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