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Schönen Urlaub!

Fremdsprachen: Urlaub

Für Arbeitnehmer die schönste Zeit des Jahres, für Arbeitgeber eine schwierige Zeit, die sie gut planen müssen. Wichtige Begriffe haben wir für Sie zusammen gestellt.


Arbeitnehmer freuen sich auf ihren Urlaub, während Unternehmen trotz fehlender Arbeitskräfte die Zeit so gut wie möglich überbrücken müssen.


Gesetzlich geregelt

Gemäß dem Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) haben Arbeitnehmer in Deutschland Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub. Gesetzliche Sonderregelungen gelten z. B. für Jugendliche, werdende Mütter und schwerbehinderte Mitarbeiter. Während der Zeit des gewährten Urlaubs hat der Mitarbeiter Anspruch auf Fortzahlung seiner Vergütung: Das ist das Urlaubsentgelt.


Dauer

Einem Arbeitnehmer steht ein gesetzlicher Mindesturlaub von 24 Werktagen im Kalenderjahr zu, bezogen auf eine 6-Tage-Woche. Bei der meist üblichen 5-Tage-Woche sind das also 20 Arbeitstage.


Planung

Arbeitnehmer sollten ihren Urlaub rechtzeitig anmelden, damit der Arbeitgeber die Urlaubsplanung durchführen und ggf. Ersatzpersonal (z. B. Zeitarbeitnehmer) vorsehen kann. Der Urlaubsantrag kann abgelehnt werden, wenn dringende betriebliche Belange vorliegen, wie zum Beispiel unvorhergesehene personelle Engpässe, Abschluss- und Inventurarbeiten oder ein kurzfristig eingegangener Großauftrag.


Konfliktsituation

Wollen mehrere Mitarbeiter zur gleichen Zeit Urlaub nehmen, sind die Urlaubsanträge unter sozialen Gesichtspunkten zu genehmigen. So haben beispielsweise Mitarbeiter mit schulpflichtigen Kindern Vorrang, wenn es um Urlaub während der Schulferien geht.


Pflichten des Arbeitnehmers

Die erste Pflicht des Arbeitnehmers besteht darin, sich in seinem Urlaub zu erholen. Daher sollte vor dem Urlaub die Zeit der Abwesenheit im Büro vorbereitet werden,

damit eine eventuelle Vertretung zurecht kommt. Auch wenn dies nirgends explizit gesetzlich geregelt ist, so ist die Übergabe an den Vertreter sorgfältig durchzuführen: Was liegt an? Sind wichtige Termine geplant? Ist die Ablage schlüssig? Außerdem sollte sichergestellt werden, dass Post, E-Mails und Telefonanrufe weitergeleitet werden, damit nichts verloren geht. Am einfachsten ist die Einrichtung einer automatischen Abwesenheitsmeldung im Mailsystem.


Unser Tipp: Im Idealfall erstellen Sie eine Liste mit der Überschrift "Was ist, wenn …?", in der Sie einige für den Vertreter vermeintliche Notfälle aufführen. So vermeiden Sie unliebsame Anrufe verzweifelter Kollegen während Ihres Urlaubs.


Übrigens: Während des Erholungsurlaubs ist der Arbeitnehmer nicht verpflichtet, für den Arbeitgeber erreichbar zu sein - nicht per E-Mail und schon gar nicht per Mobiltelefon.


Wortschatz


Deutsch
 (Fremdsprache)
Urlaub 
 
 
Ferien/Schulferien    
bezahlter/unbezahlter Urlaub 
 
 
Urlaubsanspruch
 
 
Urlaubsvertreter(in)   
 von … bis … Urlaub nehmen 
 
 
3 Tage Urlaub
 
 
Urlaub genehmigen 
 
 
Mutterschaftsurlaub
 
 
Erziehungsurlaub    
Sabbatical    
Urlaubssperre 
 
 



Autor(en): Giselle Chaumien-Wetterauer

Quelle: working@office Ausgabe Nr.: 02/2015

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