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Richtiges Licht macht produktiv

Schlechtes Licht macht unproduktiv, im schlechtesten Fall sogar krank. Vor allem am Arbeitsplatz muss sich das Auge anstrengen: Texte am Bildschirm lesen oder Lasten im dunklen Lager aufnehmen. Falsche Beleuchtung erhöht den Stress. Das Arbeitsschutzgesetz und die Arbeitsstättenverordnung regeln, wie hell es am Arbeitsplatz sein muss ...

500 Lux schreibt das Arbeitsschutzgesetz und die Arbeitsstättenverordnung an einem Büroarbeitsplatz vor. Thomas Rebmann, Geschäftsführer der Lampenwelt.de, hat sieben Tipps für die richtige Beleuchtung.


1. Tageslicht, Tageslicht, Tageslicht

Tageslicht sorgt für eine bessere Stimmungslage. Das können Sie jedes Frühjahr beobachten, wenn die "dunklen Monate" vorbei sind und die Tage länger werden. Sorgen Sie auch am Arbeitsplatz für möglichst viel natürliches Licht, selbst an einem trüben Novembertag beträgt die Helligkeit draußen zwischen 2.000 und 4.000 Lux. Reduzieren Sie deshalb Vorhänge auf ein Minimum - oder lassen Sie diese am besten ganz weg. Dasselbe gilt für Bäume und Büsche vor Ihrem Fenster. Sie sind schön zum Anschauen, aber sie schlucken wertvolles Tageslicht.


2. Die richtige Lichtmischung

Beleuchtung sollte möglichst natürlich wirken. Sorgen Sie dafür, dass das Hauptlicht von oben kommt und eine neutrale oder Tageslicht-weiße Farbe besitzt. Eine schwenkbare Schreibtischleuchte sorgt dort für gezieltes Licht, wo Sie es jeweils benötigen. Mit einem Dimmer können Sie die Helligkeit an die aktuellen Lichtverhältnisse und Ihre Tagesverfassung anpassen. 


3. Schutz vor zu viel Licht und Reflexionen

Wer am Bildschirm arbeitet, kennt unangenehme Reflexionen, die das Lesen extrem erschweren. So sollte der Monitor weder so stehen, dass hinter ihm ein Fenster ist, noch, dass Tageslicht direkt auf ihn fällt. Ist das nicht zu verhindern, helfen nur noch Jalousien, auch wenn diese das Zimmer dunkler machen und langfristig auf die Stimmung "drücken" können. 


4. Moderne, energiesparende Lichttechnik

Die  herkömmlichen Glühlampen produzieren mehr Wärme als Licht. Seit Herbst 2012 dürfen sie in der EU nicht mehr hergestellt werden. Energiesparlampen und moderne Leuchtstoffröhren sind deutlich energieeffizienter und langlebiger. Die Zukunft liegt in den LED-Lampen. In der Anschaffung sind sie die teurere Alternative. Dafür bieten sie verschiedene Vorteile: Sie sparen bis zu 80 Prozent Strom. Sie sind mit einer Lebensdauer von 20.000 bis 50.000 Stunden extrem haltbar und langfristig kostengünstiger. Sie sind in allen Lichtfarben erhältlich und besitzen im Gegensatz zur Energiesparlampe mit dem Einschalten ihre volle Helligkeit, sind quecksilberfrei und enthalten keine gesundheitsschädlichen UV- und IR-Strahlungen. Achten Sie neben Energieeffizienz auf Helligkeit, Farbwidergabe und Lichtfarbe.



5. Farbwiedergabe und Lichtfarbe

Auf allen Lampen steht ein dreistelliger Code. Die erste Ziffer gibt die Farbwiedergabe an: Eine 8 bedeutete etwa, dass der Farbwiedergabeindex größer als 80 und somit gut für Büroarbeitsplätze geeignet ist. Die letzten beiden Ziffern stehen für die Lichtfarbe. Beispielsweise steht eine 40 für 4000 Kelvin, was einer neutralweißen Lichtfarbe entspricht.


6. Sorgen Sie für das richtige Licht

Reinigen Sie Ihre Leuchten regelmäßig, das heißt mindestens ein Mal pro Jahr. Ersetzen Sie ausgefallene Lampen. Grundsätzlich reflektieren weiße und frisch gestrichene Wände mehr Licht - der Raum ist heller und freundlicher. Doch der eine mag eine grüne Wand, weil er ein Naturtyp ist, der andere ein buntes Bild. Setzen Sie derartige Akzente, ohne den Raum zu überladen oder zu verdunkeln.


7. Entsorgen Sie die Leuchtmittel sachgerecht

Energiesparlampen enthalten giftiges Quecksilber, selbst ökologisch zertifizierte Lampen enthalten bis maximal zwei Milligramm. Daher gehören sie nicht in den Hausmüll - es bleibt Ihnen nur die Entsorgung als Sondermüll auf dem städtischen Schadstoffhof. Aber auch LED-Lampen, die quecksilberfrei sind, gehören aufgrund enthaltener Elektronik nicht in den Hausmüll und sollten an den entsprechenden Sammelstellen abgegeben werden.


Lampenwelt.de

Thomas Rebmann gründete Lampenwelt.de 2004 zusammen mit seinem Bruder Andreas. Innerhalb weniger Jahre entwickelt sich das Unternehmen aus dem Raum Fulda zum größten Online-Händler für Beleuchtung. Mehr erfahren sie unter www.lampenwelt.de

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