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Mehr zeitliche Freiräume für Berufstätige

Für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Freizeit hat das neue Gesetz zur Elternzeit die Grundlagen gelegt, aber wie sieht es in der Praxis aus? Seit September 2001 geht die Prognos AG im Auftrag des Bundesfamilienministeriums der Umsetzung i

Für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Freizeit hat das neue Gesetz zur Elternzeit die Grundlagen gelegt, aber wie sieht es in der Praxis aus? Seit September 2001 geht die Prognos AG im Auftrag des Bundesfamilienministeriums der Umsetzung im Alltag nach und berät elf Unternehmen und Verbände sowie eine Kommune bei der Einführung einer familienfreundlichen Politik. Ein erster Erfolg: Die Unternehmen lernen voneinander und erweitern so das Spektrum ihrer Maßnahmen.


Das neue Elternzeit-Gesetz von Januar 2001 ermöglicht eine bessere Aufteilung der Elternzeit zwischen den Partnern und über verschiedene Lebensphasen des Kindes. In Deutschland machen jedoch nach wie vor nur zwei Prozent der Väter davon Gebrauch. Ein Grund dafür sind Schwierigkeiten, die Arbeitgeber bei der Umsetzung sehen. Das Familienministerium hat sich daher entschieden, mit Hilfe des Projekts „Beratung zur Umsetzung familien- und väterfreundlicher Maßnahmen" Unternehmen bei einer Einführung oder dem Ausbau einer betrieblichen Familienpolitik zu unterstützen.


Maßnahmen von A wie Arbeitszeitkonten bis T wie Telearbeit

Die erste Bestandsaufnahme zeigte, dass die Unternehmen je nach Größe, Organisation und Mitarbeiterstruktur das Thema Familienfreundlichkeit unterschiedlich angehen: Bei weit verzweigten Unternehmen ist in jeder Betriebseinheit ein „E-Quality-Team" mit der Umsetzung der Maßnahmen betraut, während sich im mittel-ständischen Unternehmen Beschäftigte individuell an den Geschäftsführer wenden können. Auch die Maßnahmen sind vielfältig:


Vorbildliche Beispiele werden weitergegeben

Damit sich solche best-practice-Beispiele auch verbreiten, stellt Prognos Kontakte zwischen den beteiligten Firmen her und schafft Gelegenheiten zum Austausch. Durch den Wissenstransfer lernen die zwölf Projektteilnehmer voneinander und entdecken bisher nicht in Erwägung gezogene familien- und väterfreundliche Maßnahmen. Ihr Engagement ist aber auch als Signal an andere deutsche Unternehmen gedacht: Es ist wichtig und möglich, die Arbeitsabläufe anders zu gestalten, damit deutlich mehr Väter in Elternzeit gehen, Mütter wie Väter nach der Babypause wieder leichter in den Beruf kommen und Berufstätige mehr Freiraum für außerberufliches Engagement erhalten.


Unternehmen sollen Familienfreundlichkeit als wichtige Zukunftsaufgabe erkennen

Das Prognos Projekt soll darüber hinaus dazu beitragen, Unternehmen noch stärker für die Notwendigkeit einer familienfreundlichen Politik zu sensibilisieren. Um Familienfreundlichkeit als wichtige Zukunftsaufgabe in die Unternehmen hineinzutragen, veranstaltet Prognos öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen. Am 9. Juli 2002 etwa fand in Berlin eine Konferenz unter dem Titel „Familienfreundliche Arbeitswelt" statt.


Weitere Informationen unter:

prognos

Europäisches Zentrum

für Wirtschaftsforschung und

Strategieberatung

Aeschenplatz 7

CH-4010 Basel

fon: +41 61 3273390

fax: +41 61 3273300

www.prognos.com

corpcom@prognos.com

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