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Körperhaltung

Fremdsprachen: Körpersprache - Teil 1

Wir Menschen geben ständig Körpersignale ab - auch wenn wir glauben, "nichts zu tun". Wir starten hier eine kleine Serie über Körpersprache mit Tipps zu Körperhaltung, Mimik, Gestik und Stimme. Thema heute: die Haltung.


Sich "nicht verhalten" geht gar nicht. Unser Körper spricht ständig. Deshalb ist es gerade in beruflichen Situationen und auch in Bewerbungsgesprächen wichtig, auf die Signale unseres Körpers zu achten.




Bestandteile der Körpersprache

Zur Körpersprache zählen Gestik (Bewegung der Hände, Arme, Schultern …), Mimik (Augen, Mund, Blickrichtung …), Stimme (Tonlage, Sprechtempo …) und Haltung (im Sitzen, Stehen und Gehen).


Wie ein Spiegel

Wie eine Person wirkt, hängt im Wesentlichen von ihrem Auftreten, ihrer äußeren Erscheinung, ihrer Haltung usw. ab. Körperhaltung ist ein Bestandteil der sog. non-verbalen Kommunikation: eine Art Geheimsprache, mit der wir unsere Einstellung und Empfindungen zum Ausdruck geben. Sie spiegelt unser Inneres wider.


Authentisch sein

Wir können zwar versuchen, uns zu beobachten und auf unsere Haltung einzuwirken, aber langfristig lässt sich diese kaum steuern, denn die meisten Körperbewegungen erfolgen unbewusst. Was wichtig ist: authentisch bleiben. Wer sich verstellt, wirkt unglaubwürdig, abgesehen davon, dass man das ohnehin nicht lange durchhält.


Ausstrahlung als Erfolgsfaktor

Wer selbstbewusst auftritt und frohen Mutes ist, strahlt Kompetenz und Überzeugungskraft aus. Deshalb: Stellen Sie sich vor einem wichtigen Termin vor, dass Sie erfolgreich sein werden und gehen Sie mit dieser Zuversicht ans Werk.


Negative Signale - Beispiele

- Breitbeiniges Stehen signalisiert Überheblichkeit.

- Hängende Schultern ist ein Zeichen von Mutlosigkeit, Niedergeschlagenheit.

- Eine lässige Sitzposition bedeutet Desinteresse und Überheblichkeit.

- Das gilt auch für den zum Teil abgewandten Körper, der auch Ablehnung signalisiert.

- Wer beim Sitzen den Oberkörper zurücklehnt, schafft klare Distanz.

- Auf der Vorderkante der Sitzfläche sitzen, spiegelt Unsicherheit, Anspannung wider.

- Das Fingertrommeln auf dem Tisch bedeutet Nervosität bis hin zu starkem Desinteresse.

- Und wer beim Gespräch im Stehen ständig das Standbein wechselt, hat noch keine klare Position zum Gesprächsthema.

- Hände in die Hüften stemmen: Verärgerung, Imponiergehabe

- Arme um den Oberkörper verschränken: Ablehnung, Abschottung


Positive Signale - Beispiele

- Eine dynamische Gangart strahlt Elan, Antriebskraft und Tatendrang aus.

- Ein aufrechter Stand bzw. das aufrechte Sitzen zeugt von Selbstsicherheit, Interesse und Offenheit.

- Wer die Haltung des Gegenübers spiegelt, signalisiert eindeutig Zustimmung und Interesse (Empathie).

- Ebenso mit der Annäherung des Oberkörpers in Richtung Gesprächspartner.

- Eine leicht geneigte Kopfhaltung zeigt, dass Sie sich auf Ihren Gesprächspartner konzentrieren und ihm gut zuhören.

- Guter Bodenkontakt, Füße leicht geöffnet, Oberkörper und Kopf aufrecht in einer Linie, Schultern leicht zurückgenommen: Selbstsicherheit, aber nicht überheblich, gelassenes Auftreten, Offenheit.


Die Körperhaltung ist allerdings nur eines von vier Elementen. Gestik, Mimik, Stimme und Körperhaltung bilden stets ein Ganzes. Thema der nächsten Ausgabe: die Gestik.

Autor(en): Giselle Chaumien-Wetterauer

Quelle: working@office Ausgabe Nr.: 02/2014

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