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Hitzefrei im Büro?

Bei Sommersmog und hohen Ozonwerten kann die Arbeit zur Qual werden: Die Arbeitnehmer klagen über gerötete, brennende Augen und gereizte Schleimhäute sowie Probleme der Atemwege. Und dann noch diese Hitze ...

Als Schwellenwert für den Gesundheitsschutz gilt ein Wert von 120 µg/m3; unterhalb dieses Wertes nimmt man an, dass es auch bei sensibel reagierenden Personen keinerlei Gesundheitsbeeinträchtigungen gebe.


Ab einer Ozonkonzentration von mindestens 180 μg/m³ in der Luft informieren die Behörden die Bevölkerung. Obwohl dann - vor allem in der Mittagszeit - von anstrengenden Arbeiten im Freien abgeraten wird, gibt es keine einschlägigen Rechtsvorschriften, auf die Arbeitnehmer pochen könnten.  



Arbeiten im Büro

Doch auch im Büro ist ein heißer Sommertag oft unangenehm: Wer schwitzend vor dem Computer sitzt und womöglich noch Kopfschmerzen bekommt, kann sich schlecht konzentrieren. Doch ein rechtlicher Anspruch auf hitzefrei existiert nicht, so dass nur die Hoffnung auf einen verständnisvollen Chef bleibt. Ausnahmen gibt es nur für Schwangere und stillende Mütter, die laut Attest nur bestimmte Raumtemperaturen vertragen: Sie können verlangen, an einem anderen Ort beschäftigt oder gar freigestellt zu werden.


Drohen Gesundheitsrisiken, greift das Arbeitsschutzgesetz

Erst wenn gesundheitliche Folgen drohen, können auch die Kollegen auf Abhilfe hoffen: Beispielsweise dann, wenn die Hitze im Büro dauerhaft über der in der Arbeitsstättenrichtlinie genannten Schwelle von 26 Grad Celsius liegt. "Die Arbeitstättenverordnung verpflichtet zudem den Arbeitgeber, in Arbeitsräumen eine unter Berücksichtigung der Arbeitsverfahren und der körperlichen Beanspruchung der Arbeitnehmer gesundheitlich zuträgliche Raumtemperatur sicherzustellen", erklären die Experten des D.A.S.-Rechtsportal.


Kühlende Maßnahmen

Konkrete technische Gegenmaßnahmen bei Hitze könnten etwa der Einbau von Außenjalousien oder einer Klimaanlage sein. Ersatzweise dürfen auch organisatorische Vorkehrungen getroffen werden, etwa ein früherer Arbeitszeitbeginn, zusätzliche Pausen, usw. Erst zuletzt kommen personenbezogene Schutzmaßnahmen in Betracht: Im Fall großer Hitze also etwa ausreichend Getränke und gelockerte Bekleidungsvorschriften.

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