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Gut geschützt gegen Einbrüche

Die Schäden, die jährlich durch Einbrüche in Unternehmen und Geschäften entstehen, belaufen sich ingesamt auf über 300 Millionen Euro. Oftmals haben es die Einbrecher dabei nicht nur auf große Firmen mit teurer Technik abgesehen, auch kleine und mittlere Betriebe oder Geschäfte wie der Kiosk um die Ecke können betroffen sein.

Betrieb schützen

Erfahren Sie hier, wie Sie Ihren Betrieb Schritt für Schritt optimal schützen können.

Ralf Michl, Experte bei der NÜRNBERGER Versicherung, rät Ihnen, wie Sie Ihren Betrieb Schritt für Schritt optimal schützen können.

1. Erarbeiten Sie ein auf Ihr Unternehmen zugeschnittenes Sicherheitskonzept

Speziell für kleine und mittlere Firmen können die Kosten eines Einbruchs schnell die komplette Existenz bedrohen. Deshalb lohnt es sich, konkrete Maßnahmen zur Vorbeugung zu ergreifen. "Zunächst empfiehlt es sich, ein Sicherheitskonzept für das Unternehmen zu erarbeiten", rät Ralf Michl. Stimmen Sie dieses mit den Voraussetzungen ab, die Ihre Versicherung vorgibt. Bestimmte Policen geben Schutzmaßnahmen vor, die gegen Einbruch und Diebstahl getroffen werden müssen. Bei der VdS Schadenverhütung können Sie zusätzlich die Schutzmaßnahmen einsehen, die für die Art Ihres Betriebes empfohlen werden. Informationen dazu finden Sie unter: https://vds.de/fileadmin/vds_publikationen/vds_2559-2_web.pdf und https://vds.de/fileadmin/vds_publikationen/vds_2333_web.pdf

Auch die (kriminal-)polizeiliche Beratungsstelle unterstützt Betriebe bei der Sicherung gegen Einbrüche, indem sie Schwachstellen an ihrem Firmengebäude und –grundstück ermittelt. Informationen dazu finden Sie unter: https://www.polizei-beratung.de/opferinformationen/beratungsstellensuche

2. Investieren Sie in Gebäudeschutz

Setzen Sie die im Sicherheitskonzept erarbeiteten Maßnahmen um. Türen und Fenster stellen oftmals ein Risiko dar. "Daher lohnt es sich, in den Gebäudeschutz zu investieren", weiß Ralf Michl. Fenster, Türen, Rollläden und Gittertüren, aber auch Schau- und Kellerfenster sollten einer bestimmten Widerstandsklasse entsprechen, die auch großen Gewalteinwirkungen standhält. Sie können auch sogenannte Errichterfirmen damit beauftragen, Sie bei der Nachrüstung Ihres Gebäudeschutzes zu unterstützen. "Diese sollte von der VdS Schadenverhütung zertifiziert und geprüft sein, um eine fachgerechte und professionelle Nachrüstung zu garantieren", rät der Experte der NÜRNBERGER Versicherung. Eine Liste der VdS-geprüften Betriebe finden Sie hier: https://vds.de/de/verzeichnisse/emst/?no_cache=1

3. Setzen Sie entsprechende Technologien ein

Heutzutage gibt es die sogenannte Smarthome-Technologie, die Sie beim Schutz gegen Einbrüche unterstützen kann. Entsprechende Hilfsmittel wie Bewegungsmelder, Überwachungskamera und Alarmanlage werden mit dem Smartphone verbunden und reagieren bei einem Einbruchsversuch auf die vorher von Ihnen festgelegte Art und Weise. Zum Beispiel könnte das Licht im Gebäudeinneren automatisch angeschaltet werden oder ein Alarm ausgelöst werden. Zahlreiche smarte Systeme nutzen das Handy zusätzlich als Fernsteuerung, die unterschiedliche Sicherheitssysteme manuell einschaltet, so zum Beispiel das Livebild der Überwachungskamera. "Ist die Kamera mit einer Sprachfunktion ausgestattet, ist es teilweise sogar möglich, direkten Kontakt mit den Einbrechern aufzunehmen und sie so zu vertreiben", erläutert Ralf Michl.

4. Informieren und schulen Sie Ihre Mitarbeiter

Die besten Schutzsysteme helfen nichts, wenn die Mitarbeiter nicht richtig gebrieft werden. Legen Sie die Regeln Ihres Sicherheitskonzeptes schriftlich fest und schulen Sie die Mitarbeiter, was die Technik Ihres Sicherheitssystems angeht. Bestimmen Sie ganz konkret, wer für welche Maßnahmen erforderlich ist. Wer ist dafür zuständig, die Räume abzuschließen und die Sicherheitssysteme zu aktivieren?

5. Vergessen Sie die Versicherung nicht

Ein hundertprozentiger Schutz gegen Einbrüche besteht auch trotz hoher Sicherheitsstandards nicht. "Um für den Ernstfall abgesichert zu sein, ist daher eine Geschäfts-Inhaltversicherung sinnvoll", rät Ralf Michl. Damit ist das gesamte Betriebsinventar inklusive Arbeitsgeräten und Materialien versichert. Auch Schäden an Türen, Schlössern, Fenstern, Rollläden, Schutzgittern oder Wänden nach einem Einbruch oder einem Einbruchsversuch sind dabei mitversichert, genauso wie potentielle Ertragsausfälle für bis zu 24 Monate. Der NÜRNBERGER ProfiLine UnternehmensSchutz bietet zudem die Möglichkeit, aus verschiedenen Bausteinen den für Ihr Unternehmen optimalen Versicherungsschutz zusammenzustellen.

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