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Gezielt werben

Fremdsprachen: Werbung

Gezielt werben

Ob Produzent, Dientsleister oder Endverbraucher, kaum jemand kann sich heute der Werbung entziehen. Hier eine Sammlung wichtiger Grundbegriffe. Als Instrument der Kommunikationspolitik und Teilbereich des Marketingmix (vgl. Ausgabe Januar 2012) dient Werbung in erster Linie der Verkaufsförderung und der Imagepflege. Angesichts der heutigen Vielfalt des Angebots hat ein Produkt, das neu auf den Markt eingeführt wird, ohne Werbung kaum Chancen, vom Endverbraucher wahrge-nommen zu werden.


Alles geplant

Bei Werbemaßnahmen, die ihr Ziel erreichen sollen, wird nichts dem Zufall überlassen. Mithilfe der Marktforschung gilt es, die Zielgruppe möglichst genau zu ermitteln, um die Kampagne genau zu planen und effizient umzusetzen.


Psychologie der Werbung

Gezielte Werbung macht sich die unterbewussten Gefühle der Menschen zu Nutze und spricht diese geschickt an. Beispiele:

- Wunsch nach Glück (Urlaub), Gesundheit (Vitamine), Fitness, schönem Aussehen (Kosmetik), Prestige (Autos)

- Bedürfnis nach Sicherheit (Versicherungen)

Dabei setzt sie gezielt Persönlichkeiten sowie Farben, Töne, bestimmte Begriffe usw. ein.


Zielgruppen

Man unterscheidet Zielgruppen zum Beispiel nach demografischen Merkmalen (Alter, Geschlecht, Familienstatus usw.), sozioökonomischen Merkmalen (Bildungsstand, Einkommen, Beruf usw.), psychografischen Merkmalen (Einstellung, Meinung usw.), Kaufverhalten (Preissensibilität) usw.


Werbeträger

Der Werbeträger ist das Medium, das die eigentliche Botschaft vermittelt. Dazu gehören in der Außenwerbung zum Beispiel die Litfaßsäulen, Gerüstplanen, Plakatwände, Fassaden, Wände in U-Bahn-Stationen, Bandenwerbung in Sportstätten usw. Am Verkaufsort selbst: Aufsteller, Schaufenster, Lautsprecherdurchsagen, Einkaufswagen … Und schließlich kennt man die Werbegeschenke, zum Beispiel Kalender, Kugelschreiber, Feuerzeuge.


Werbemittel

Dies sind die eingesetzten Ressourcen, wie zum Beispiel: Anzeigen in Printmedien, Tüten, Plakate, Aufkleber, TV- oder Radio-Spots, Mailings, Werbefiguren, Werbemusik (Jingles) oder Pop-ups im Internet.


Strenge Regeln

Gesetzeswidrig sind zum Beispiel:

- unwahre und irreführende Angaben über Waren oder Leistungen,

- Lockvogelangebote,

- Täuschungen, Betrug und ähnliches

- unerbetenen Mail-Werbung (Spamming)

Auch die Belästigung des Verbrauchers zum Beispiel durch Telefonwerbung ist nicht erlaubt.



Satz- und Wortschatz

- Auch karitative Organisationen machen Werbung, in der Regel um zu Spenden aufzurufen.

- Werbung wird auch von Verbänden genutzt, die beispielsweise auf die Notwen-digkeit von vorbeugenden Gesundheitsmaßnahmen (z. B. Krebsvorsorge) oder kritische Situationen (z. B. Kindesmissbrauch) aufmerksam zu machen.

- Es gibt aber kein allgemeines europäisches Werberecht.

- Seit einigen Jahren wurden die sog. "Best Ager" als Zielgruppe mit hoher Kaufkraft ermittelt: Das sind Personen mit einem Lebensalter von über 50 Jahren.

Autor(en): Giselle Chaumien-Wetterauer

Quelle: working@office Ausgabe Nr.: 06/2013

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