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Vom Einzelkämpfer zum Teamplayer

Auf bloße Anordnung entsteht kein Team. Dazu müssen alle beitragen – mit Herz und Verstand. Hier einige Überlegungen für Sie.

„Ab sofort sind wir ein Team“, erklärte der Chef seinen Mitarbeitern – selbstverständlich in guter Absicht. Die Sache hat nur einen Haken: So funktioniert das nicht. Denn auf Knopfdruck entsteht kein echter Mannschaftsgeist.

Was ist ein Team?

Herrn Musterchefs Gruppe besteht - mit ihm - aus fünf Personen, die durchaus gewillt sind, an einem gemeinsamen Strang zu ziehen und die gesetzten Ziele zu erreichen. Und: Vor kurzem haben alle ein gemeinsames Outdoor-Seminar absolviert. Aber genügt das, um ein „Team“ zu sein? Klare Antwort: Nein.

Eine Gruppe von zusammen arbeitenden Personen ist dann ein „Team“, wenn bestimmte Merkmale vorhanden sind: Zu den Erfolgsfaktoren zählen unter anderem Leistungsbereitschaft und Leistung, gemeinsame Ziele, gegenseitiger Ansporn und Zusammenhalt, klare Spielregeln sowie der persönliche Bezug zueinander.

Gute Zutaten

Gerade beim Thema Team trifft die Formulierung „das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“ ins Schwarze. Ein Team besteht immer aus Individuen, von denen jeder Einzelne Stärken, Talente, Wissen, Know-how, Erfahrungen usw. mitbringt. Und all das wirft jeder Einzelne in den sog. „großen Topf“. Zielführend genutzt stellt dieser „Topf“ einen Trumpf von unschätzbarem Wert dar. Ziele sind gemeinsam - ja, klar: im Team - zu erarbeiten und zu vereinbaren. Sie müssen allen Teammitgliedern bekannt sein, von allen getragen und für sinnvoll erachtet werden, zwar ehrgeizig sein, aber realistisch bleiben. Wer will sich schon abstrampeln, um nach dem Mond zu greifen?

Wichtig sind dabei auch die einzelnen Etappenziele, die bei Erreichen bestätigen, dass der richtige Weg eingeschlagen wurde.

Wie beim Basketball

Betrachtet man Mannschaftssportarten, wird einem der Unterschied zwischen Gruppe und Team schnell klar. Natürlich will jeder Spieler einer Basketballmannschaft „das Ding“ in den Korb befördern. Zusammenhang- und strategieloses Vorgehen führt allerdings nicht zum Ziel! Bilden die Frauen oder Männer jedoch ein echtes Team, in dem sie MITeinander spielen, stets ein Auge darauf haben, wo ein anderer Spieler der Mannschaft strategisch gut steht, um ihm oder ihr den Ball zuzuspielen und einen Fehlpass zu vermeiden, in dem sie mehr auf das ZUSAMMENspiel als auf die eigenen Interessen achten und auch vom Mannschaftskapitän gut geführt werden - dann, ja dann ist der Erfolg in der Regel sicher.

Vertrauensklima

Interaktion und Leistung genügen jedoch nicht, damit aus der reinen Zweckgemeinschaft ein Team wird. Die sozio-emotionalen Beziehungen der Teammitglieder zueinander und die gegenseitige Unterstützung schaffen das notwendige Vertrauensklima, in dem Ergebnisse gedeihen.

Satz- und Wortschatz

  • Wie beim Sport und überhaupt in allen Bereichen des Lebens muss es in einem Team Spielregeln geben.
  • Klare Absprachen, die gemeinsam entwickelt wurden, sorgen für ein stressfreies Miteinander.
  • Fragen, bei denen es um Führungsansprüche, Kontrolle, Organisation, Rollenverteilung usw. geht, sind im Vorfeld eindeutig zu klären.
  • Gemeinsam erfolgreich erreichte Etappenziele sind Impulsgeber für neue Etappenziele: der berühmte Schneeballeffekt.
  • Ein echtes Mitglied in einem echten Team wird man nicht am ersten Tag. Hier gilt es zu beobachten, zu lernen, sich einzufügen und ein Teil des Ganzen zu werden.
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