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Fremdsprachen: Neu auf dem Markt

Längst führen Firmen ihre Produkte nicht mehr "auf gut Glück" am Markt ein. Heute wird jedes Detail sorgfältig geplant. Welche Begriffe in diesem Zusammenhang wichtig sind, lesen Sie hier in Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch.

Längst führen Firmen ihre Produkte nicht mehr „auf gut Glück“ am Markt ein. Heute wird jedes Detail sorgfältig geplant. Welche Begriffe in diesem Zusammenhang wichtig sind, lesen Sie hier in Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch.


Die Markteinführung eines neuen Produkts ist heute mit derart hohen Kosten und Risiken verbunden, dass dieses Unterfangen genauestens geplant werden muss.




 


Umfangreiches Projekt

Die Produkteinführung ist ein zeitlich befristeter Prozess, an dem eine ganze Reihe von Funktionen beteiligt ist, unter anderem:


  • die Produktentwicklung (Produktfindung, Ermittlung attraktiver Produktideen …),

  • die Produktion (Machbarkeit, Realisierung der Prototypen, Fertigungsplanung …),

  • das Controlling (Kosten),

  • der Vertrieb (Verkaufsstrategie),

  • das Marketing einschließlich Kommunikation und Werbung,

  • der Einkauf (Rohstoffe, Lieferanten usw.).

Gezielt angehen

Zunächst muss genauestens geprüft werden, ob das neue Produkt in das bestehende Portfolio passt und welche Kundenzielgruppen angesprochen werden sollen. Weitere Fragen sind zudem zu beantworten, zum Beispiel:


  • Birgt die Neuentwicklung (z. B. finanzielle) Risiken?

  • Wie ist die Vermarktbarkeit?

  • Welches Marktpotenzial ist anvisiert?

  • Welche Abhängigkeiten von Lieferanten und sonstigen Geschäftspartnern (z. B. Subunternehmern) werden entstehen?

  • Sind die rechtlichen Rahmenbedingungen geprüft (insbesondere beim Verkauf im Export)?

Kernfrage: die Kosten

Eine zentrale Frage bilden die Kosten: Wie hoch werden die Ausgaben für Rohstoffe, zugekaufte Teile, Herstellkosten (einschließlich Personalkosten und Leistungen von Fremdfirmen), Kosten für Marketingmaßnahmen einschließlich Werbung, Kosten für Vertrieb usw. sein? Sind alle Ausgabenposten definiert, können die Stückkosten ermittelt werden, was im zweiten Schritt die Preisfindung erlaubt.


Erst testen

Ist ein Produkt entwickelt und eine begrenzte Menge produziert worden, kann es auf dem Markt getestet werden. Hier helfen Marktforschungsinstitute, die gezielte Umfragen zum Beispiel „auf der Straße“ durchführen und die Endverbraucher fragen, was sie von dem neuen Produkt halten.


Verkaufsstart

Vor der Übergabe an den Vertrieb sind zahlreiche weitere Schritte vorzubereiten. Beispiele:


  • Abfassen und Produzieren der Produktbeschreibung, Bedienungsanleitung, Preislisten usw.,

  • Erstellen des Verkaufsmaterials, der Verpackung,

  • Durchführen von Produktschulungen für Vertrieb, Serviceleister, externe Vertriebspartner (Fachhändler, Handelsvertreter) usw.,

  • Erarbeiten von Werbemaßnahmen und Produkt-PR,

  • Erledigen der grundsätzlichen (rechtlichen und sonstigen) Formalitäten für den Export.

Entscheidend ist dabei die sogenannte „Time to Market“ (TTM), das heißt die Zeitspanne von der Produktidee bis zur Markteinführung. Nur wer schneller ist als die Konkurrenz, seine Kunden mit innovativen Produkten zu bedienen, kann seine Marktposition dauerhaft festigen und ausbauen.


Satz- und Wortschatz


  • Bei der Namensfindung für das neue Produkt muss besonders sorgfältig geprüft werden, ob die ausgesuchte Bezeichnung im Ausland nicht eine ganz andere Bedeutung hat.

  • Bei der Marktanalyse im Vorfeld der Produkteinführung ist unter anderem zu prüfen, welche Faktoren den Markt beeinflussen und wer die größten Wettbewerber sind.

  • Wie schätzen Sie den Reifegrad des Marktes für Ihre Produktgruppe ein?

  • Die vier Instrumente des Marketing-Mixes sind die sogenannten vier „P“ für Product, Price, Place, Promotion (dt.: Produkt-, Preis-, Vertriebs- und Kommunikationspolitik).

Übersetzung herunterladen

Die Übersetzung dieses Beitrags in Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch steht weiter unten zum Download bereit.

Autor(en): Giselle Chaumien-Wetterauer

Quelle: working@office Ausgabe Nr.: 12/2011

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