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Fragen über Fragen

Auf die Fragen des Recruiters sollte man sich gut vorbereiten. Wir stellen Ihnen hier einige der häufigsten Fragen vor.

Ihr potenzieller Arbeitgeber will so viel wie möglich über Sie erfahren: Persönlichkeit, Charakter, Gewohnheiten, Motivation, Stärken und Schwächen usw. Neben dem Gesamteindruck und Ihrer Qualifikation sind deshalb Ihre Antworten besonders wichtig.

Zu den häufigsten Fragen zählen u.a. folgende:
1.    Erzählen Sie uns etwas über sich.
2.    Warum haben Sie sich bei uns beworben?
3.    Aus welchem Grund wollen Sie Ihren derzeitigen Arbeitgeber verlassen?
4.    Was wissen Sie über unser Unternehmen?
5.    Was möchten Sie in drei (fünf oder zehn) Jahren erreicht haben?
6.    Warum denken Sie, die richtige Besetzung für diese Stelle zu sein?
7.    Was sind Ihre Stärken und Schwächen?
8.    Was stört Sie am meisten an anderen Menschen?

Unsere Tipps:
Bei Frage 1 möchte der Gesprächspartner wissen, ob Sie in der Lage sind, Eckpunkte herauszukristallisieren. Wählen Sie auch solche aus, die aus Sicht des potenziellen Arbeitgebers interessant sein könnten.

Bei den Fragen 2, 4 und 6 geht es in erster Linie darum festzustellen, ob der Bewerber seine Hausaufgaben gemacht hat. Wenn Sie sich im Vorfeld mit der Firmengeschichte, der Firmenpolitik, den Leitlinien und der Vision befasst haben (über die Website, Imagebroschüren, sonstige Publikationen…), können Sie eine Verbindung zu den Schwerpunkten Ihrer Qualifikation und Ihren Stärken herstellen.

Zu Frage 3 erklären Sie, dass Sie sich neue berufliche Ziele gesetzt haben sowie neue Herausforderungen suchen, und gehen Sie gezielt auf einzelne Punkte des in der Anzeige genannten Aufgabengebiets ein.

Mit der Frage 5 will der Recruiter erkunden, ob Sie Perspektiven für Ihre Zukunft entwickelt haben Wichtig wäre jedoch hervorzuheben, dass sich Ihr „Plan“ mit den Vorstellungen des Unternehmens deckt.

Bei Frage 7 gilt es vor allem zu zeigen, dass Sie (bedacht) selbstbewusst und dennoch mit einer gewissen Zurückhaltung reagieren. Erwähnen Sie, dass Sie zuverlässig sind und mit großem Interesse Neues lernen. Auch bei den Schwächen vorsichtig sein: Eine allzu ausgeprägte Ehrlichkeit ist nicht immer zielführend.

Für die Beantwortung der Frage 8 wählen Sie Themen, die interessant, wichtig und doch unverfänglich sind (Beispiele: Intoleranz, mangelndes Engagement). Themen, die zur Kategorie „Peinliches“ (Menschen, die schwitzen oder einen schlechten Atem haben) sowie politische oder sozialkritische Themen sind zu meiden. Formulierungen wie „ich kann nicht leiden, ich verabscheue…“ sind tabu. Besser: „Es fällt mir manchmal schwer, …“.

Übrigens
Vielmehr als die inhaltliche Aussage in Ihren Antworten interessiert den potenziellen Arbeitgeber vor allem Ihre Reaktion auf diese oder jene Frage, äußere Zeichen wie Blick, Mimik, Gestik und Haltung sowie auch Zögern, Ausweichen. Sogar das Ungesagte wird registriert. Generell gilt: selbstbewusst, freundlich und authentisch antworten.

Heikle Fragen
Mit sog. Stress- und Fangfragen will Sie der Personalreferent aus der Reserve locken und irritieren. Beispiele:
- Wie finden Sie es, kritisiert zu werden?
- Wann haben Sie das letzte Mal eine Vorschrift oder Regel missachtet und warum?
- Welche drei positiven Charaktereigenschaften fehlen Ihnen?
- Finden Sie nicht, dass Sie zu unerfahren für diesen Job sind?
- Welche Rolle spielt Geld für Sie?
- Welche Bücher haben Sie am meisten geprägt?

Grundsätzlich gilt: Ruhe bewahren, durchatmen, freundlich bleiben. Bereiten Sie sich auf solche Fragen gezielt vor. Bei Fragen wie „Wie komme ich als Interviewer bei Ihnen an?“ ist es sinnvoller, auf die Metaebene zu gehen und mit einem netten Lächeln zu sagen: „Das klingt ja fast wie eine Fangfrage. Ich möchte gerne noch einmal die Aufgabenbeschreibung aufgreifen. Da hätte ich noch einen Punkt…“. Bei sehr provokativen Äußerungen wie „Was haben Sie sich mit diesem Outfit gedacht?“ dürfen Sie ruhig sagen, dass Sie sich über diese Frage wundern. Solche und ähnliche Fragen müssen Sie nicht beantworten.








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