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Finden Sie die richtigen Typen!

Arial, Times, Tahoma ... Heute genügen ein paar Mausklicks, und Ihr Geschäftsbrief erhält ein völlig neues Gesicht - manchmal leider ein sehr hässliches. Acht typographische Grundregeln geben Orientierung.

Arial, Times, Tahoma ... Heute genügen ein paar Mausklicks in der Textverarbeitung, und Ihr Geschäftsbrief erhält ein völlig neues Gesicht - manchmal leider ein sehr hässliches. 


Denn: Wer in der Typografie die Qual der Wahl hat, verliert sich als Laie allzu rasch in unnötigen Spielereien. Dr. Markus Nickl, Sprachexperte und Geschäftsführer der Erlanger doctima nennt acht typographische Grundregeln.






Tipp 1: Wählen Sie eine geeignete Schriftgröße! Für Geschäftskorrespondenz empfehlen sich Schriftgrößen - der so genannte Schriftgrad - von 10 bis 12 Punkt.


Tipp 2: Achten Sie auf die richtige Zeilenlänge! Als Faustregel für die Geschäftskorrespondenz gilt: Mit 60 bis 80 Zeichen inklusive Leerzeichen pro Zeile.


Tipp 3: Wählen Sie einen geeigneten Zeilenabstand! Zu große oder zu kleine Abstände erschweren die Lesbarkeit. Die Formel, mit der Sie praktisch immer richtig liegen: Multiplizieren Sie den Schriftgrad mit 1,2. 10 Punkt Schrift? 12 Punkt Zeilenabstand!


Tipp 4: Sie halten Blocksatz immer noch für modern? Willkommen in den Achtzigern! Zugegeben: Blocksatz wirkt auf den ersten Blick zwar sachlich-aufgeräumt. Aber nur, wenn keine großen Löcher zwischen den Wörtern klaffen und nicht unschöne Sperrungen zwischen den Buchstaben Ihre Worte entstellen. Deshalb: Versuchen Sie es ruhig mal wieder mit linksbündigem Flattersatz, denn der kennt solche Probleme nicht und wirkt in der Tradition des klassischen Briefes obendrein persönlicher.


Tipp 5: Gehen Sie mit Textauszeichnungen wie Kursivschrift, Fettdruck oder Unterstreichungen sparsam um und mischen Sie nicht zu viel davon. Sonst bewirken Ihre Hervorhebungen beim Leser nur das Gegenteil.

 

Tipp 6: Stichwort Firmen- und Produktnamen in VERSALIEN. Dazu der Tipp: Schöner wird es, wenn Sie versal hervorgehobene Wörter und Textpassagen einen Punkt kleiner formatieren.


Tipp 7: Den Betreff dürfen Sie dem Leser zuliebe ruhig im Schriftgrad zwei Punkt größer als Ihren eigentlichen Brief formatieren. Haben Sie sich bereits für eine optisch relativ groß wirkende Grundschrift wie etwa 12-Punkt-Arial entschieden, könnte Ihnen der Betreff in 14-Punkt zu mächtig erscheinen. Probieren Sie es alternativ in 12 Punkt mit Fettdruck.


Tipp 8: Im Geschäftsbrief sollten Sie mit einer Schriftart auskommen. Auf Schreibschriften sollten Sie jedoch ganz verzichten, sie taugen kaum für eine seriöse Geschäftskorrespondenz. Und wenn Sie wirklich mehr als eine Schrift verwenden wollen, noch ein Tipp: Nehmen Sie eine Grotesk-Schrift, zum Beispiel Arial, für Ihren Betreff und eine Serifen-Schrift, zum Beispiel Times,  für den eigentlichen Brief. Oder machen Sie's umgekehrt. Nur ein kleiner Kniff - und schon sieht Ihr Brief ganz anders aus.

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