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Eine Frage der Einstellung

Guter Kaffee ist wie Wein - er hat seinen eigenen Charakter. Doch einfach nur kaufen und genießen? Funktioniert nicht! Denn um den optimalen Geschmack aus der Kaffeebohne zu bekommen, bedarf es der richtigen Einstellung des Kaffeeautomaten.

Ein guter Start in den Tag gelingt meist mit der morgendlichen Tasse Kaffee. Geschmacklich kennt dabei ein jeder individuelle Präferenzen. Doch wie ist der gewünschte Geschmack zu erreichen? Till Robert, Geschäftsführer der Zuiano Coffee GmbH in Bremen, hat die häufigsten Probleme bei der Zubereitung zusammengestellt und gibt Tipps für den perfekten Genuss.


Mein Kaffee ist zu bitter

Besonders reiner Arabica-Kaffee wie Espresso Nero oder Coffee Pure kann manchmal bitter schmecken, denn er reagiert empfindlich auf eine zu hohe Brühtemperatur. Im Menü des Vollautomaten lässt sich diese im besten Fall auf leicht unter 94 Grad regeln.


Ein bitterer Geschmack kann auch aus zu fein gemahlenem Kaffee resultieren. Für den perfekten Genuss die Mühle auf die Mittelstellung regulieren, welche häufig auch die Grundeinstellung bei Vollautomaten darstellt. Tipp: Den Mahlgrad nur bei laufender Mühle verändern, da sich ansonsten Mahlgut verklemmen kann.


Mein Kaffee schmeckt zu sauer

Sauer macht lustig? Jedoch nicht beim Kaffee. In diesem Fall ist die Brühtemperatur nicht zu hoch, sondern zu niedrig eingestellt. Einfach, aber wirksam: Regelmäßig die Maschine reinigen, denn im Bohnenbehälter bildet sich altes, ranziges Kaffeefett, das Sie andernfalls im Kaffee mittrinken.


Mein Kaffee hat keine Crema

Für viele Kaffeegenießer gehört der dichte, goldbraune Schaum auf dem Kaffee einfach dazu. Doch was tun, wenn der Automat einfach keine schöne Crema bilden will? Zum einen lohnt es sich, die Kaffeemühle etwas feiner zu stellen. Aber auch die Wahl eines anderen Kaffees mit 10 bis 20 Prozent Robusta-Anteil wie beispielsweise des Zuiano Café Crème Mondial kann den gewünschten Effekt bringen.


Mein Kaffee soll noch besser schmecken

Während Wein im Alter besser wird, gilt das für Kaffee nicht. So sollte immer frisch gerösteter Kaffee den Weg in den Automaten finden und Reste sollten nach neun Monaten entsorgt werden. Die Wahl der Kaffeesorte muss abhängig vom Zweck und vom eigenen Geschmack erfolgen, so eignet sich dunkel würziger Espresso nicht nur für Espresso, sondern auch als Basis für Cappuccino und Latte Macchiato.


Zur Zubereitung von Café crème hingegen dienen mittlere Röstgrade. Dabei gilt, dass 100 Prozent Arabica nur eine Inhaltsangabe und keine Qualitätsaussage ist. Zudem sollte kleinen oder mittelständischen Röstereien der Vorzug gegeben werden, denn im Gegensatz zur Industrie rösten sie nach der traditionellen Trommelröstmethode mit 15 bis 20 Minuten bei niedrigen Temperaturen. So baut die Bohne unangenehme Säuren ab und bildet keine Bitterstoffe.


Mehr Informationen unter www.zuiano.com.

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