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Der Lebenslauf

Fremdsprachen: Lebenslauf

Beim Lebenslauf, dem Aushängeschild der Bewerbungsmappe, gilt es, einige Regeln zu beachten – hier die wichtigsten Punkte.

Der Lebenslauf, auch Curriculum Vitae (CV, sprich [si-wi]) ist ein wichtiges Beurteilungskriterium, das das Zünglein an der Waage für die Einladung zu einem Einstellungsgespräch sein kann. Aussagekräftig und frei von Formfehlern soll der CV sein – doch was bedeutet das im Einzelnen?

Äußere Form

- Verfassen Sie Ihren Lebenslauf als übersichtliche Darstellung in tabellarischer Form, als PC-Vorlage bei Mailbewerbung bzw.- Ausdruck bei Postversand.
- Schreiben Sie in der gleichen Sprache wie die Stellenanzeige bzw. die Arbeitssprache des Unternehmens, bei dem Sie sich bewerben.
- Verwenden Sie weißes Papier guter Qualität (mindestens 100 g/m²) und wählen Sie eine diskrete, gut lesbare Schrift (z. B. Arial).

Grundlegendes zum Inhalt
- Der CV sollte nicht länger als 2 Seiten im A4-Format sein; idealerweise passt genügt eine Seite.
- Bei Berufsanfängern teilen sich die Rubriken in 20 % Persönliches und 80 % Ausbildung, bei allen anderen Bewerbern in 10 % Persönliches, 30 % Ausbildung und 60 % Berufserfahrung auf.
- Achten Sie auf einwandfreie Rechtschreibung.
- Datumsangaben erfolgen nach europäischem Schema (z. B. Geburtsdatum 07.05.1993), bei Zeiträumen werden der Monat und dann das Jahr genannt (Beispiel: 09/2006 für September 2006, da eindeutiger als 09/06).

Aufbau

- Gehen Sie chronologisch vor: Die international übliche Methode beginnt dabei mit dem jüngsten Stichwort, z.B. Ihrer aktuellen Beschäftigung.
- Strukturieren Sie das Ganze mit Zwischentiteln. Beispiele: Zur Person, Bildungsweg, Berufserfahrung usw. und trennen Sie die einzelnen Abschnitte durch eine Leerzeile.

Inhalte
- Nur die wichtigsten persönlichen Daten angeben: Name, Vorname, Anschrift und Telefonnummer, Mailadresse, Geburtsdatum, Staatsangehörigkeit, Personenstand.
- Bei Bildungsabschlüssen mit dem höchsten beginnen, Schwerpunkte angeben. Beispiel: Studium der Wirtschaftswissenschaften, Schwerpunkt Marketing.
- Bei der Berufserfahrung ebenso verfahren. Nennen Sie jeweils die Firma, den Standort und die ausgeübte Funktion.
- Sprach- und PC-Kenntnisse kurz erläutern. Beispiel:
Muttersprache: Deutsch
Englisch und Französisch: in Wort und Schrift sehr gut
Sehr gute MS-Office-Kenntnisse
- Außerberufliche Tätigkeiten wie Sport, Hobbys oder Vereinsfunktionen sowie Auslandsaufenthalte kurz erwähnen.
- Am Ende Ort und aktuelles Datum einfügen, ggf. mit dem Tintenfüller unterschreiben, wenn die Bewerbung nicht online erfolgt.

Don’ts
- Bei Postversand unsaubere Unterlagen, Kaffeeflecken, Eselsohren u. dgl.
- Foto aus dem Automaten: Lassen Sie Ihr Bewerbungsfoto beim Fotografen machen.
- Sätze bzw. längere Erläuterungen sowie Fußnoten im tabellarischen Lebenslauf.
- Farbige Schrift, Graphikelemente, Smileys u. Ä.
- Angaben wie „Leider nur geringe Französischkenntnisse“. Schreiben Sie lieber: Grundkenntnisse Französisch.

Lücken im CV

Lücken mit Unwahrheiten zu füllen, ist nicht zu empfehlen. Versuchen Sie, die fehlenden Zeitabschnitte positiv zu erläutern. Haben Sie in der Zeit, in der Sie arbeitssuchend (schreiben Sie nicht „arbeitslos“) waren, an Weiterbildungsmaßnahmen teilgenommen, um zum Beispiel Ihre PC-Kenntnisse zu erweitern und das Programm Access zu erlernen? Waren Sie eine Zeitlang selbstständig tätig? Haben Sie einen kranken Verwandten gepflegt? Oder haben Sie einfach die Zeit genutzt, um sich neu zu orientieren?

Übrigens: Unwahrheiten, selbst kleine Mogeleien sind tabu. Denn früher oder später wird der Schwindel aufgedeckt.

In der nächsten Ausgabe geben wir Ihnen Tipps zum Bewerbungsanschreiben.

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