Menu

Das Büro der Zukunft

Bei der Einrichtung von Büros gibt es einige verschiedene Aspekte, die berücksichtigt werden können. Wer mit dem Gedanken spielt, das Interieur zu erneuern oder anzupassen, wird dabei mit Sicherheit feststellen, dass eine solche Investition sehr langfristig betrachtet werden sollte. Doch welche Aspekte sind bei der Planung eigentlich zu berücksichtigen? Und gibt es die Möglichkeit, bereits mit kleineren Änderungen das Gesamtbild wesentlich zu verbessern?

Aspekte der Bürogestaltung

Das Image ist in zweierlei Hinsicht wichtig, denn zum einen ist das Büro oftmals das erste, was Kunden und Geschäftspartner vor Ort sehen können, weshalb es als eine Visitenkarte des Unternehmens fungiert. Farben und Stile sollten daher nicht nur zur Firma passen, sondern das widerspiegeln, was sie repräsentieren möchte. Modern sind in diesem Kontext also individuelle Designs, wie beispielsweise "schlichte Eleganz und Funktionalität", eine dezente und konservative Einrichtung oder ein kreativer und legerer Stil (siehe Bilder) – je nachdem was das Unternehmen verkörpern möchte. Zum anderen haben die Mitarbeiter dadurch die Möglichkeit, sich mit dem Betrieb zu identifizieren und zufriedener mit ihrem Arbeitsplatz zu sein. Anregungen für die Wahl der Möbel können beispielsweise bei Herstellern gefunden werden, die auf Büromöbel spezialisiert sind, wie unter anderem Kusch. Der Trend geht zurzeit in Richtung weiße, polierte oder matte Oberflächen, schlichte und aufgeräumte Optik sowie Glas-, Metall- und (immer öfter farbige) Lichtelemente. Für das Image spielt, zusätzlich zur Wahl der Möbel, das Gesamtbild einschließlich des optischen Zusammenspiels von Möbelanordnung und Gestaltung der Wandfarben eine Rolle. Auch die Ordnung und Erkennbarkeit klarer Strukturen verbessern die Atmosphäre, welche den Besuchern und Mitarbeitern vermittelt wird.

 

 

Ein weiteres Kriterium ist die Praktikabilität: Ordnung entsteht vor allem dort, wo genug Ablage- und Stauflächen zur Verfügung stehen, aber gleichzeitig alles seinen Platz hat. Dafür können zusätzliche Schränke, Regale oder Rollcontainer unter den Schreibtischen aufgestellt werden, sofern der Raum anschließend nicht zugestellt wirkt. Eine sinnvolle Alternative kann das papierlose Büro sein, welches gleich mehrere Vorteile bietet: Nach einer anfänglichen Zeit- und Geldinvestition sinkt auf Dauer der Papier- und Platzbedarf, was sich in der Ordnung, der Umweltfreundlichkeit, in den laufenden Kosten sowie dem Image als modernes, nachhaltiges Unternehmen niederschlägt. Dies ist eines der wesentlichsten Kriterien für ein Büro der Zukunft, welches jetzt schon umsetzbar ist. Zwar ist die Verbreitung im Business-Segment noch nicht sehr weit fortgeschritten, was andererseits ein Alleinstellungsmerkmal für die Firma je nach Branche darstellen kann. Die Kommunikation spielt darüber hinaus generell eine immer essentiellere Rolle, was sich künftig wahrscheinlich noch steigern wird. Digitale Kanäle wie Mitarbeiter-Chat- und Cloud-Systeme werden wohl unverzichtbare Werkzeuge – gerade wenn Home-Office oder Projekte mit flexiblen Teams häufiger werden.

 

Die Ökologie betrifft selbstverständlich nicht nur den sparsamen Umgang mit Ressourcen wie Papier. Durch eine hohe Energieeffizienz bei der Beleuchtung oder den Geräten zeichnet sich langfristig zudem eine Reduzierung der Stromkosten ab. Bei der Wahl der Computer, Monitore und Drucker sollte daher sowohl auf das Vorhandensein eines Energiespar-Labels wie dem Blauen Engel, als auch auf den Einsatz von ausschaltbaren Steckdosenleisten geachtet werden. Da der Umweltschutz maßgeblich von der Bereitschaft der Mitarbeiter abhängt, sollten diese zumindest kurz unterwiesen werden und die Schalter für das komplette Ausschalten der Geräte (zur Verhinderung des Stand-By-Verbrauchs) gut erreichbar und optimaler Weise zentral steuerbar sein. Bei der Beleuchtung können gleich zwei Aspekte abgedeckt werden: Das Stromsparen und das Wohlbefinden der Mitarbeiter, denn bei der Wahl der richtigen Farbwärme und einer angemessenen Helligkeit wird die Atmosphäre deutlich angenehmer für Mitarbeiter und Besucher.

 

Ergonomie ist ein Thema, das von verschiedenen Gesetzen und Normen im Zuge des Arbeitsschutzes geregelt wird und ernst genommen werden sollte. Immerhin betrifft die Nachhaltigkeit zusätzlich die Schonung der Belegschaft. Diese kann sich durch entsprechende Maßnahmen positiv auf die Arbeitsleistung und Zufriedenheit der Mitarbeiter auswirken. Am wichtigsten ist allem voran, dass die Bürostühle individuell auf die jeweiligen Bedürfnisse eingestellt werden können. Oftmals wissen die Mitarbeiter jedoch überhaupt nicht, wie die vielen Einstellungsmöglichkeiten genutzt werden, weshalb eine kurze Unterweisung hier ebenfalls hilfreich sein kann. Höhenverstellbare Tische, die sowohl sitzendes als auch stehendes Arbeiten erlauben, gibt es mittlerweile immer häufiger und gilt als besonders mitarbeiterfreundliche Maßnahme.

 

Praxis-Tipps

Die bisher genannten Aspekte können eine gute Grundlage für Überlegungen hinsichtlich Neuerungen in der Bürogestaltung bieten, doch wie können diese Ideen de facto umgesetzt werden? Hier einige Anregungen, die sich zum Teil sogar mit geringem Aufwand umsetzen lassen:

  • Wer versucht, das Büro mit den Augen eines Fremden zu betrachten, wird oftmals auf einige Punkte stoßen, die eventuell einen weniger guten Eindruck hinterlassen und wiederum Dinge, die zu einem besonderen Highlight gemacht werden können.
  • Kabelführungen können das Büro schnell aufgeräumter wirken lassen. Viele Schreibtische haben dafür spezielle Leisten und Kabeldosen, aus denen die Monitor-, Tastatur-, Maus- und andere Kabel geordnet aus der Tischplatte kommen.
  • Für eine ordentliche Optik sollte zwischen Stauraum und Präsentationsflächen differenziert werden. Weniger schöne Gegenstände oder Aktenstapel können in einem Schrank in unmittelbarer Reichweite untergebracht werden, während optisch ansprechendes auf dem Schreibtisch oder anderen sichtbaren Stellen platziert werden.
  • Pflanzen lassen die Räume nicht nur lebendiger und wohnlicher wirken, sondern tragen zu einem besseren Raumklima und eventuell einem „grüneren“ Image bei. Das Ambiente sowie die Individualität lassen sich zusätzlich durch gerahmte Zertifikate, Fotos oder stilvolle Utensilien aufwerten.
  • Bei der Anordnung der Möbel kann der Raum neu strukturiert werden: Mitarbeiter oder ganze Abteilungen, die öfter zusammenarbeiten, sollten nahe beieinander gestellt werden. Sinnvoll gruppierte Arbeitsplätze wirken zudem kompetent auf Besucher und meist produktivitätssteigernd bei den Mitarbeitern.
  • Viele Menschen arbeiten nur ungern an einem Schreibtisch mit dem direkten Blick auf eine Wand. Auch wenn dies meist eine bessere Raumnutzung zulässt, sollten die Schreibtische in den Raum, seitlich oder direkt auf die Fenster hin ausgerichtet sein. 
Weitere Artikel aus der Kategorie "Office"

career@office

Die Karriere-Messe für Sekretärinnen und Assistentinnen.

Save the date: Ihre career@office 2018

04.04.2018: Hamburg, Handelskammer

18.04.2018: Frankfurt, Kap Europa

21.06.2018: München, MTC

10.10.2018: Köln, Congress-Centrum Nord

Weiterbildung

Seminare für Office-Professionals

Starten Sie durch in Richtung Erfolg! Seminare, Kongresse und Fernlehrgänge von A wie Ablage bis Z wie Zeitmanagement.

OFFICE SEMINARE hat garantiert das richtige Weiterbildungskonzept für Ihre Bedürfnisse. www.office-seminare.de