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Budget: alle Jahre wieder

Fremdsprachen: Budget

Budget: alle Jahre wieder

Ohne Budgetplanung ist kein unternehmerisches Vorhaben denkbar. Hierzu haben wir einige Schlüsselbegriffe für Sie zusammengefasst.


Für das Projekt "Urlaub" oder "Hausrenovierung" muss auch im Privatleben das verfügbare Geld sorgfältig eingeteilt werden. Das Gleiche gilt für Unternehmen. Jedes Vorhaben, einschließlich der laufenden Geschäfte, erfordert eine Planung der Finanzierung: Das nennt man Budget oder Plankostenrechnung. Der Begriff Haushaltsplan wird im Privatbereich und für juristische Personen des öffentlichen Rechts verwendet.


Warum planen?

Wenn sich in einer Familie jeder aus einem Geldtopf nach Belieben bedient, wird dieser schneller leer sein als gedacht. Das gilt natürlich auch für Firmen, die naturgemäß über begrenzte finanzielle Ressourcen verfügen. Daher müssen diese präzise eingeplant werden.


Grundlage: die Kosten

Die Budgetplanung orientiert sich an der Größe, den Zielen und der Aufbauorganisation des Unternehmens. Denn das beeinflusst einerseits die Fixkosten, zum Beispiel für Miete oder Personal, und andererseits die variablen Kosten wie beispielsweise für Energie, Reisekosten oder Verbrauchsmaterial.


Beispiele für Plankosten

Je mehr Mitarbeiter in einem Unternehmen beschäftigt sind, desto höher die Lohn- und Gehaltsumme und die Personalnebenkosten. Je größer und anspruchsvoller die Produktpalette, desto mehr Materialeinsatz (Roh-, Hilfs- und Werkstoffe usw.) wird benötigt. Die Firma will Computer und Software anschaffen, Werbung betreiben, Weiterbildungsmaßnahmen für Mitarbeiter organisieren, Marktbefragungen durchführen und viele weitere Vorhaben umsetzen. Es müssen Steuern und Abgaben entrichtet, Ausgaben für Energie und Büromaterial bezahlt werden. Und natürlich muss eine gewisse Liquidität sichergestellt werden, um die Zahlungsfähigkeit aufrechtzuerhalten.


Prinzip

Das Budget ist ein verbindlicher Plan, der die verfügbaren Ressourcen zuteilt. Meist orientiert sich das Budget an den Erfahrungswerten aus der Vergangenheit. Die Ausgabenposten werden nach Kostenart (z. B. Büromaterial, Strom, Rohstoffe, Löhne …) für die verschiedenen angelegten Kostenstellen – das sind zum Beispiel Abteilungen, Funktionen oder auch ein zeitlich begrenztes Projekt - eingeplant.


Geltungsdauer

In der Regel gilt das Budget für das folgende Geschäftsjahr. Größere Firmen erstellen auch eine auf drei oder vier Jahre ausgelegte taktische und/oder eine über den Zeithorizont von fünf Jahren hinausgehende strategische Plankostenrechnung.


Umsetzung

Der für ein Budget Verantwortliche hat dafür zu sorgen, dass das genehmigte Budget eingehalten wird. Vielfach wird ihm ein bezifferter Handlungsspielraum eingeräumt. Die tatsächlich anfallenden Kosten der laufenden Geschäftstätigkeit und der vorgesehenen Projekte werden der Planung gegenübergestellt: Damit entsteht ein Soll-Ist-Vergleich, der meist in Form einer Kennziffernübersicht erfolgt. Werden Abweichungen festgestellt, müssen Korrekturmaßnahmen eingeleitet werden.


Wortschatz (Deutsch)   

Budget aufstellen, planen, genehmigen    

Kosten    

Ausgaben    

Kostenart    

Kostenstelle    

Kennziffern prüfen    

Kennziffernübersicht    

Soll-Ist-Vergleich    

laufende Geschäftstätigkeit    

Fixkosten vs. variable Kosten    

Ressourcen zuteilen    

operative, taktische, strategische Planung    

Autor(en): Giselle Chaumien-Wetterauer

Quelle: working@office Ausgabe Nr.: 08/2014

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